Donnerstag, 03.06.2010




Flottille auf falschem Kurs – Botschafter Ben-Zeev in der LVZ
Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, hat für die Leipzier Volkszeitung einen Gastbeitrag verfasst, in dem er zur Frage der Gaza-Flottille und ihrer Übernahme durch die israelische Marine Stellung nimmt.

„Israel bedauert zutiefst, dass im Verlauf der Aktion Menschen getötet wurden. Dies hätte von den Organisatoren und Teilnehmern der Flottille vermieden werden können; doch diese  entschieden sich explizit gegen eine Kooperation mit Israel. So hat die Flottille mit ihrem scheinbar humanitären Hintergrund leider ausschließlich dazu beigetragen, den radikalen Kräften innerhalb der palästinensischen Gesellschaft und der Region Auftrieb zu geben. Dennoch wird Israel sich nicht von seinem Weg abbringen lassen und auch weiterhin alles unternehmen, um die gemäßigten Kräfte im Nahen Osten zu stärken.“

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/topthema/flottille-auf-falschem-kurs--gastbeitrag-des-israelischen-botschafters-in-deutschland/r-topthema-a-33450.html

(Leipziger Volkszeitung, 02.06.10)


Israels Botschafter in Washington, Michael Oren, hat sich in einem Kommentar für die New York Times geäußert:

„Friedensaktivisten sind Leute, die gewaltlos für friedliche Koexistenz und Menschenrechte demonstrieren. Der Mob, der am Montag an Bord des Schiffes Mavi Marmara israelische Spezialeinheiten angriff, war nicht vom Frieden motiviert. Im Gegenteil wurden die religiösen Extremisten, die sich an Bord befanden, dafür bezahlt und ausgerüstet, Israelis zu attackieren – sowohl mit eigenen Händen als auch durch Unterstützung der Hamas – und jede Hoffnung auf Frieden zu zerstören.

Millionen haben auf Al-Jazeera gesehen, wie diese ‚Aktivisten’  ‚Khaibar! Khaibar!’ skandierten – eine Anspielung auf ein muslimisches Massaker an Juden auf der Arabischen Halbinsel im 7. Jahrhundert.“

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://www.nytimes.com/2010/06/03/opinion/03oren.html

(The New York Times, 02.06.10)