Mittwoch, 14.07.2010




Libanesische Dörfer als Militärbasen der Hisbollah
In den vier Jahren seit dem Ende des zweiten Libanonkriegs hat die Hisbollah mehr als 100 Dörfer im Südlibanon in Militärstützpunkte verwandelt. Gleichzeitig ist es der schiitischen Terrororganisation gelungen, ihr Raketenarsenal auf etwa 40 000 aufzustocken, so dass sie im Falle eines Kriegs in der Lage wäre, täglich 500 bis 600 Raketen auf Israel abzufeuern.

Nun freigegebene Karten des israelischen Militärgeheimdienstes (AMAN) und eine 3D-Animation zeigen, wie die Hisbollah in dem Dorf al-Khiam ihre Waffen in unmittelbarer Nähe von Schulen, Krankenhäusern und Wohnhäusern hortet. Diese auch in unzähligen anderen Dörfern verbreitete Praktik, die die Anwohner zu menschlichen Schutzschilden macht, stellt einen schweren Verstoß gegen die UN-Resolution 1701 dar.

Oberst Ronen Marley, Kommandant der West-Division der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) an der Nordgrenze, erläutert, dass die Hisbollah im großen Stil Informationen über die Aktivitäten der israelischen Armee und Vorgänge in Israel sammelt: „Jeden Tag sammeln sie bedeutende Geheimdienstinformationen über unsere Truppen an der Grenze, und jeden Tag sind sie dabei, eine Kommunikationsinfrastruktur zu schaffen, um sich auf einen Krieg vorzubereiten.“

Die 3D-Animaton zu den Hisbollah-Aktivitäten im Dorf al-Khiam gibt es unter dem folgenden Link: http://dover.idf.il/IDF/English/News/today/10/07/0801.htm

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 14.07.10)