Montag, 09.08.2010




Forscher der Hebräischen Universität entdecken Schmerz-Gen
Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem haben gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals ein Gen identifiziert, das mit dem Empfinden von chronischen Schmerzen durch Nervenverletzung in Zusammenhang gebracht wird. Dies verspricht bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.

Chronische Schmerzen sind ein schweres medizinisches Problem, von dem etwa 20% aller Erwachsenen betroffen sind. Die Ursachen sind weitgehend unbekannt, weswegen die Wissenschaftler sich ihrer auf dem Wege der Genforschung mit Tiermodellen angenommen haben.



Die Biowissenschaftler Prof. Ariel Darvasi (im Bild rechts) und Prof. Marshall Devor (im Bild links) von der Hebräischen Universität und Kollegen haben nun eine Region des Chromosoms 15 der Maus identifiziert, die allem Anschein nach eine genetische Variante enthält, die zum Schmerz beiträgt. Mithilfe von Methoden der Bioinformatik und einer Genom-Microarray-Analyse gelangten sie zu dem Gen Cacgn2.

Ausführlichere Informationen: http://www.huji.ac.il/cgi-bin/dovrut/dovrut_search_eng.pl?mesge128099724832688760

(Hebräische Universität Jerusalem, 05.08.10)