Mittwoch, 11.08.2010




Zum Ramadan: Reiserleichterungen im Westjordanland
Die israelische Armee und die Zivilverwaltung haben anlässlich des nun beginnenden islamischen Fastenmonats Ramadan eine Reihe von Schritten eingeleitet, um den Palästinensern im Westjordanland mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

So werden an den Übergängen Jalama und Rehan nach Jenin, Beit Mishpat nach Ramallah und Rachel nach Bethlehem die Betriebszeiten bis Mitternacht verlängert.


Foto: IDF

Palästinensische Familien, die Verwandte in Israel haben, dürfen diese für eine Woche besuchen.

Israelische Araber dürfen in die A-Zonen im Westjordanland vom Jordantal aus über die relevanten Übergänge einreisen.

Die Übergänge Kh. Gabra und 104 nach Tulkarem sind die ganze Woche über geöffnet.

Für Besucher aus arabischen Ländern sind 200 Genehmigungen dafür erteilt worden, das Westjordanland in humanitären Angelegenheiten zu bereisen.

Palästinensische Männer über 50 und Frauen über 45 können den Tempelberg frei zum Gebet betreten. In Übereinstimmung mit den Sicherheitsvorkehrungen können auch verheiratete Männer über 45 und verheiratete Frauen über 30 dies tun.

Vertreter der Zivilverwaltung im Westjordanland haben sich mit religiösen Würdenträgern getroffen, um sich in den Fragen des Ramadans miteinander abzustimmen.

Die Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) sind dazu angehalten, den Bewohnern des Westjordanlands besonders rücksichtsvoll zu begegnen und sich des Essens, Trinkens und Rauchens in der Öffentlichkeit zu enthalten. Vor allem an den Übergängen soll ein hoher Grad von Respekt und Verständnis demonstriert werden.

(Außenministerium des Staates Israel, 10.08.10)