Donnerstag, 16.09.2010




Präsident Peres trifft US-Außenministerin Clinton
Präsident Peres und US-Außenministerin Clinton trafen sich am Mittwochmorgen (15.9.) zu einem Arbeitstreffen in der Residenz des Präsidenten in Jerusalem. Bei den besprochenen Themen ging es um die Fortschritte der direkten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern, die Gesamtsituation im Nahen Osten, die Gefahr eines nuklearen Iran und die Vertiefung der Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten.

Im Anschluss an das Treffen erklärte US-Außenministerin Clinton: „Präsident Peres war nie jemand, der  nur tatenlos zusieht und glücklicherweise haben wir mit Ministerpräsident Netanyahu einen Regierungschef, der versteht, wie wichtig es ist voranzukommen. Der palästinensische Präsident teilt diese Entschlossenheit. Ich habe mit beiden Männern zusammengesessen, ich habe gehört, wie sie offen und mit Nachdruck gesprochen haben. Sie machen sich an die Arbeit und sie haben angefangen, die Kernfragen anzugehen, die nur durch direkte Verhandlungen gelöst werden können. Ich glaube, dass sie ernsthaft eine Einigung erzielen wollen, die zu zwei Staaten führt, die nebeneinander in Frieden und Sicherheit leben.“

Präsident Peres sagte hinsichtlich des Friedensprozesses: „Sogar im vergangenen Monat gab es Fortschritte mit den Palästinensern. Direkte Gespräche sind wichtig. Die Eröffnungsgespräche in Sharm-el-Sheikh haben die Erwartungen übertroffen, sogar derjenigen, die Zweifel hatten. Nach meinen Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten und den anderen Führungspersonen habe ich den Eindruck, dass sie spüren, dass es jetzt an der Zeit ist, so schnell wie möglich eine Einigung in den drängenden Fragen herbeizuführen. Wir müssen mit Entschlossenheit fortfahren und ich bin vollkommen überzeugt, dass es keine Alternative gibt.“

(Sprecher des Präsidenten, 15.09.10)