Montag, 20.09.2010




Israel besorgt wegen russisch-syrischem Raketengeschäft
Nun steht es fest: Russland verkauft hochentwickelte Raketen an Syrien verkaufen. Ministerpräsident Binyamin Netanyahu teilte am Sonntag mit, dass es Israel trotz intensiver diplomatischer Anstrengungen nicht gelungen sei, Moskau von dem Waffengeschäft abzubringen.

Der Verkauf von Überschallmarschflugkörpern des Typs P-800 Yakhont wurde bereits 2007 vereinbart. Israel fürchtet, sie könnten eine Gefahr für seine Schiffe im Mittelmeer darstellen und das strategische Gleichgewicht in der Region gefährden.

„Zu unserem Bedauern geht das Geschäft nun stufenweise vonstatten, und das ist sehr problematisch für uns“, sagte Netanyahu in der wöchentlichen Kabinettssitzung. Wir haben es hier mit einem neuen Raketenarsenal zu tun, und darauf muss eine militärische Antwort gegeben werden.“ Bei letzterem Punkt zielte der Ministerpräsident auf den Neuerwerb von F-35-Kampfjets durch Israel ab.

(Haaretz, 19.09.10)