Dienstag, 21.09.2010




Generalmajor Gantz zu den regionalen Bedrohungen
Der stellvertretende Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Generalmajor Benny Gantz, hat sich am Montag auf einer Gedenkveranstaltung für den vor 37 Jahren im Yom-Kippur-Krieg gefallenen Major Benyamin Katzin zu den regionalen Bedrohungen für Israels Sicherheit geäußert.


Foto: IDF

„Die Bedrohungen der Vergangenheit, mit denen wir im Yom-Kippur-Krieg umzugehen gelernt haben, dauern weiter an, aber andererseits haben sich die Bedrohungen – womöglich wegen dieses Krieges – erheblich verändert. Es besteht noch immer das Risiko - so gering es auch sein mag – eine syrischen Angriffs auf den Golan-Höhen“, so Gantz. „Die syrische Armee hat ihre Angriffskapazitäten durch die Kombination einer Anzahl unterschiedlicher Bedrohungen weiterentwickelt.  Die Bedrohungen der Vergangenheit sind unverändert geblieben, allerdings sind ihnen noch neue, andersartige Bedrohungen hinzugefügt worden.“

Im Mittelpunkt von Gantz‘ Aufmerksamkeit stand neben Syrien der Iran: „Der Iran ist bis zum Hals in jede terroristische Aktivität im Nahen Osten verwickelt. Ein atomarer Iran kann die Region destabilisieren, und wir müssen dem große Wichtigkeit beimessen.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 20.09.10)