Montag, 18.10.2010




Sprengstofffund im Südlibanon
Nahe dem südlibanesischen Dorf Shuba unweit der Grenze zu Israel ist am Samstag eine große Menge Sprengstoff gefunden worden. Laut Berichten lokaler Medien stieß ein dort arbeitender Bulldozer auf 250 Kg Dynamit und 50 Kg C4-Plastiksprengstoff. Daneben entdeckte man auch zwei Kalaschnikow-Sturmgewehre.

Der Sprengstoff und die Waffen wurden einem nahegelegenen Stützpunkt der libanesischen Armee übergeben, die das Gebiet absperrte.

Über die Besitzer des Sprengstoffs liegen keine Angaben vor; man geht jedoch davon aus, dass es sich hierbei um die Hisbollah handelt. Die UN-Sicherheitsratsresolution 1701 untersagt der Hisbollah jeglichen Waffenbesitz südlich des Litani-Flusses.

In den vergangenen Monaten wurden wiederholt Waffen- und Munitionsdepots der schiitischen Terrororganisation im Südlibanon entdeckt. Berichten zufolge lagern zudem zahlreiche Waffen in den Häusern von Hisbollah-Mitgliedern.

(Yedioth Ahronot, 16.10.10)