Donnerstag, 25.10.2007




UNESCO verabschiedet Resolution zum Holocaust-Gedenken

Die Generalkonferenz der UNESCO hat vorgestern (23.10) einstimmig eine historische Resolution verabschiedet, die zur Förderung eines Holocaust-Bewusstseins durch Erziehung und zum Kampf gegen alle Formen von Holocaust-Leugnung aufruft.

Die Resolution war vom israelischen Außenministerium entworfen und einer Gruppe von Staaten - neben Israel die USA, Russland, Australien und Kanada - vorgeschlagen und weiteren 72 Staaten mitgetragen worden. Sie ermöglicht es der UNESCO, neben dem vom UN-Sekretariat in New York entwickelten Programm für Holocaust-Bewusstsein ein eigenes Erziehungsprogramm zu planen und zu verbreiten.

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni begrüßte diesen wichtigen Fortschritt innerhalb von Israels diesbezüglichen Bemühungen: „Die UNESCO-Resolution ist von höchster politischer und moralischer Bedeutung, insofern sie die moralische Verpflichtung der Staaten der Welt schärft, auf der Erinnerung an den Holocaust zu beharren und seine Leugnung zu bekämpfen. Dies ist unsere historische Pflicht gegenüber den Opfern und Überlebenden des Holocaust, und wird als klare Warnung für jede Gesellschaft dienen, das Versprechen „Nie wieder“ einzulösen.“

(Außenministerium des Staates Israel, 24.10.07)