Mittwoch, 17.11.2010




Erweiterte Entsalzungsanlage Palmachim eingeweiht
Das Konsortium Via Maris hat am Dienstag die Erweiterung der Entsalzungsanlage Palmachim südlich von Rishon Lezion eingeweiht. Die ursprüngliche Anlage war bereits vor drei Jahren mit einer jährlichen Produktionskapazität von 30 Millionen Kubikmeter Wasser in Betrieb genommen worden.

Durch den Ausbau, der vor sechs Monaten abgeschlossen wurde, kann die Anlage heute 50% mehr Salzwasser in Trinkwasser umwandeln, also insgesamt 45 Millionen Kubikmeter produzieren.

Israels Infrastrukturminister Uzi Landau sagte bei der Einweihungszeremonie: „Der kommende Winter wird trocken werden, und das wird dann das siebte Dürrejahr in Folge sein. Wir verlassen uns auf unseren Gott im Himmel, aber wir können uns nicht nur auf den Himmel verlassen. Gott hilft denen, die sich selbst helfen.“ Er fügte hinzu: „Wir leiden hier nicht an Wassermangel. Der Staat Israel grenzt an das Mittelmeer, und wir müssen es weise zu nutzen wissen.“

Der Vorstandsvorsitzende der Azriel-Gruppe, die zu 72% an Via Maris beteiligt ist, erklärte: „Wir können die Wasserentsalzung hier noch verdoppeln, und wir können die Anlage noch größer machen, um 130 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr zu produzieren, und dies ist jetzt eine wichtige Herausforderung.“

(Globes, 16.11.10)