Montag, 13.12.2010




Hightech-Möglichkeiten für die Drusen
Die drusische Bevölkerungsgruppe in Israel soll in Zukunft mehr von der florierenden Hightech-Branche des Landes profitieren. So will es die unabhängige Wohlfahrtsorganisation IT Works, die zu diesem Zweck für kommende Woche eine spezielle Konferenz anberaumt hat.

Die Konferenz wird Wege der Zusammenarbeit zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor sowie das Potential der Einbindung von Minderheiten in die Hightech-Industrie aufzeigen. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung u.a. vom Amt des Ministerpräsidenten.

„Obwohl die arabische Bevölkerung in Israel 20% der Gesamtbevölkerung ausmacht, beläuft sich ihr gegenwärtiger Anteil an der Hightech-Industrie auf weniger als 0.5%“, berichtet Ifat Baron, die Gründerin und Geschäftsführerin von IT Works.

„Die Drusenprogramme von IT Works haben eine Stellenvermittlungsrate von 90%, was präzedenzlos ist. Unsere drusischen Teilnehmer absolvieren das Programm mit einer Reihe von Fertigkeiten, die sie für die Technologieindustrie relevant machen; sie bringen den Unternehmen, in die sie eintreten, Effizienz und Hingabe mit. Sie sind Pioniere, indem sie den Weg für die Integration von Minderheiten in die israelische Hightech-Industrie bahnen.“

An der Konferenz werden Vertreter großer Unternehmen wie Intel, IBM, Google und Microsoft sowie der Generaldirektor des Amt des Ministerpräsidenten, Eyal Gabay, teilnehmen.

(Yedioth Ahronot, 12.12.10)