Montag, 20.12.2010




Mörsergranatenangriff aus Gaza


Die Sicherheitslage an der Grenze zum Gaza-Streifen bleibt weiter angespannt. Am Sonntag schossen palästinensische Terroristen von dort vier Mörsergranaten auf den Süden Israels ab. Zwei davon landeten auf offenem Gelände im Kreis Eshkol, zwei an der Küste von Ashkelon. Verletzt wurde dabei niemand, und es entstand auch kein Sachschaden.

Am Samstagabend hatte die israelische Luftwaffe eine Terrorzelle in Deir el-Balah im Zentrum des Gaza-Streifens bombardiert, die gerade dabei war, Raketen nach Israel abzufeuern. Die fünf Mitglieder der Zelle wurden dabei getötet.

Bei den getöteten Terroristen handelt es sich offensichtlich um Mitglieder des Islamischen Jihad und der sog. Volkswiderstandskomitees.

In der jüngsten Zeit haben sich die Raketen- und Mörsergranatenangriffe auf Israel wieder verstärkt. Vor etwa zwei Wochen wurde ein Israeli im Kreis Eshkol von einer Granate aus dem Gaza-Streifen verletzt.

(Yedioth Ahronot, 19.12.10)