Mittwoch, 26.01.2011




Stellvertretender Außenminister Ayalon zur Anerkennung eines Palästinensischen Staates
Am gestrigen Dienstag äußerte sich Danny Ayalon, stellvertretender Außenminister Israels, zur kürzlich erfolgten Anerkennung eines Palästinensischen Staates durch Peru. Darüber hinaus hatte Irland der Vertretung der Palästinensischen Autonomiebehörde einen Botschaftsstatus erteilt.

„Leider sind diese einseitigen Deklarationen ohne Bedeutung und kontraproduktiv im Zuge der Verhandlungen. Vielmehr unterstützen sie eine Blase von Erwartungen die unter der palästinensischen Führung weiter wächst“, sagte Ayalon. „Wir alle wissen, dass Blasen letztendlich platzen und es ist fahrlässig, zu solch einer unhaltbaren Politik beizutragen.“

„Jedes Geschenk, das die Palästinenser von der internationalen Gemeinschaft erhalten, unterstützt ihre Widerspenstigkeit und Maximierungsstrategie. Wir können wohl einen Zusammenhang erkennen zwischen der Anerkennungswelle eines Palästinensischen Staates und der Verhärtung der palästinensischen Position.“

Der stellvertretende Außenminister rief die internationale Gemeinschaft auf, den Palästinensern zu helfen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Jede Nation, die sich für unsere Region Frieden und Sicherheit wünscht, sollte genau darüber nachdenken, wie sie diese wichtigen Ziele unterstützen kann,“ führte Ayalon fort. „Nur eine Verhandlungslösung wird den Palästinensern erlauben, ihre nationalen Wünsche zu verwirklichen. Alles, was die Palästinenser vom Verhandlungstisch fernhält, ist kontraproduktiv für den Frieden.“


(MFA, 25.01.11)