Freitag, 04.02.2011




Ashdod setzt auf Frauenfreundlichkeit
Die israelische Küstenstadt Ashdod südlich von Tel Aviv hat sich zum Ziel gesetzt, ein Zeichen zu setzen, um den urbanen Raum angenehmer für Frauen zu gestalten. Zu diesem Zweck wird dort in knapp zwei Wochen die Konferenz „Frauenfreundliche Stadt“ stattfinden, die erste ihrer Art in Israel.



An der Konferenz werden Führungsfiguren aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Erziehung teilnehmen. Ziel ist, die Stellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, im Erziehungsbereich sowie im öffentlichen und privaten Umfeld zu stärken.

„Wir möchten, dass Ashdod angenehm für Frauen wird und alle städtischen Angelegenheiten aus weiblichem Blickwinkel verfolgt werden“, sagt Bürgermeister Dr. Yechiel Lasri.

Wie das vonstatten gehen soll? „Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie man das machen soll“, lacht Lasri. „Aber wir haben damit begonnen, die Öffentlichkeit an dem Thema zu beteiligen. In der vergangenen Woche haben wir den ‚Tag des offenen Raums‘ veranstaltet, in dessen Rahmen die Einwohner eingeladen wurden, Vorschläge zu unterbreiten, und die effektiven Empfehlungen werden zu einem budgetierten Arbeitsplan ausgearbeitet werden.“

(Haaretz, 04.02.11)