Montag, 07.02.2011




Grisha Alroi-Arloser neuer Präsident der Israelisch-Deutschen Gesellschaft
Die Israelisch-Deutsche Gesellschaft (IDG) hat auf ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch eine neue Führungsriege gewählt. Zum Präsidenten kürte sie einstimmig Grisha Alroi-Arloser (54), den Geschäftsführer der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer und der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung e.V.

Michel Weinberg wurde als Vizepräsident und Schatzmeister bestätigt, Emanuel Shahaf zum zweiten Vizepräsidenten gewählt.

Mit diesem Wahlgang hat die IDG eine deutliche Verjüngung ihres Führungsgremiums vollzogen und die Weichen für die Modernisierung der traditionsreichen Organisation gestellt.

Alroi-Arloser, ehem. Botschaftsrat an der israelischen Botschaft in Bonn, Gründungsmitglied des Jugendforums der Israelisch-Deutschen Gesellschaft und Vizepräsident unter Avi Primor, nahm die Wahl dankend an und sagte:

„Die Israelisch-Deutsche Gesellschaft hat eine zentrale Rolle bei der Gestaltung unserer bilateralen Beziehungen gespielt. Wir sind nicht angetreten, das Rad neu zu erfinden, sondern in hoher Wertschätzung für die Gründer- und Elterngeneration an das Geleistete anzuschließen, uns aktuellen Themen und Fragestellungen zu öffnen und junge Israelis aus möglichst breiten Kreisen der Gesellschaft für unsere Arbeit zu gewinnen. Wir werden die IDG zur Plattform für all jene machen, denen am Ausbau und der Vertiefung der deutsch-israelischen Beziehungen gelegen ist, in den Bereichen der Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Forschung und Technik, Natur- und Umweltschutz, Kunst, Kultur und Sport.“

Alroi-Arloser dankte Botschafter Primor für seine Präsidentschaft und bat ihn, sich als Mitglied des neu eingerichteten IDG-Kuratoriums zur Verfügung zu stellen. „Wir werden die Gesellschaft mit dem klaren Ziel revitalisieren, zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten im Jahr 2015
ton- und taktbestimmend im Konzert der Feierlichkeiten zu sein. Bis dahin muss noch viel geleistet werden. An die Arbeit!“

(IDG, 03.02.11)