Freitag, 27.05.2011




Netanya setzt auf Einnahmen aus Solarenergie
Die israelische Küstenstadt Netanya geht energiepolitisch mit leuchtendem Beispiel voran. So hat man die Dächer der städtischen Schulen mit Solarzellen bestückt und dadurch die kommunalen Einnahmen erheblich gesteigert. Diesem Beispiel wollen nun auch andere Städte – darunter Tel Aviv, Rishon Lezion, Be’er Sheva und Akko - folgen.

Inzwischen sind auch die ersten Zahlen zu den Einkünften aus dem Stromverkauf eingetroffen. Innerhalb von nur neun Tagen wurden mit den Solarzellen auf nur einem Schuldach in der Stadt umgerechnet knapp 1000 Euro eingenommen.

Zudem beabsichtigt man in Netanyahu, in den Schulen besondere Räume einzurichten, wo die Schüler über die Vorteile grüner Energien informiert werden sollen. So wird vor Ort gleichzeitig bislang ungenutzter Raum genutzt, Geld eingenommen und das Umweltbewusstsein der jungen Generation gestärkt.

(Haaretz, 25.05.11)