Mittwoch, 01.06.2011




Knesset heißt internationale Parlamentarier anlässlich der EUREKA-Konferenz willkommen
Am Dienstag wurde unter dem Vorsitz Israels von der größten pan-europäischen Forschungs- und Entwicklungsinitiative EUREKA eine Delegation von über 30 Parlamentariern aus mehr als 18 europäischen Ländern in der Knesset zur 17. Interparlamentarischen Konferenz (IPC) willkommen geheißen.



Photo by: Marc Sellem Israel/The Jerusalem Post

Seit 1990 findet die IPC alle zwei Jahre zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Entwicklung statt. Mitglieder von EUREKA sind alle 27 EU-Staaten, die Europäische Kommission und zwölf nicht-europäische Nachbarstaaten, einschließlich Israel.

Anlässlich des derzeitigen israelischen EUREKA-Vorsitzes fand die diesjährige Konferenz im israelischen Parlament unter Teilnahme von führenden israelischen und europäischen Politikern, Industriellen, Trägern und Akademikern statt, um zu diskutieren, wie Regierungen effektiver industrielle Innovationen als Mittel der Marktstärkung während Finanzkrisen unterstützen können und um eine „Europäische Kultur der Innovation“ zu fördern. Ebenso standen die Möglichkeiten des Technologietransfers aus der Wissenschaft in die Industrie sowie der Beitrag von EUREKA hierzu auf der Agenda.

„Wir sind stolz, diese Konferenz dieses Jahr ausrichten zu dürfen, was uns die Chance bietet, unseren Fortschritt und unsere Errungenschaften, die wir mithilfe der israelischen Regierung und der Knesset erreichten, zu demonstrieren“, so Dr. Eli Opper, ehemaliger leitender Wissenschaftler und Vorsitzender der EUREKA-Expertengruppe. „Wir hoffen, dass die Vertreter der europäischen Parlamente von dem Wissen, das wir durch die Kooperation mit unseren Kollegen aus 40 Mitgliedstaaten bei EUREKA erlangten, profitieren werden und EUREKA parlamentarische Unterstützung in ganz Europa erhalten wird, um nun, im 25. Jahr seines Bestehens, ein wichtiges und notwendiges Mittel zu sein, um das weitere Wachstum dieses Kontinents zu gewährleisten.“

Israel Shamay, Vorsitzende des israelischen EUREKA-Vorstandes und Exekutivdirektor für europäische Programme bei MATIMOP, dem israelischen Zentrum für Forschung und Entwicklung – unterstrich die Bedeutung der Teilnahme von europäischen Parlamentariern an dieser Konferenz: „Israel wird in Europa als Erfolgsgeschichte betrachtet, wenn es darum geht, wissenschaftliche und technologische Fähigkeiten in ökonomischen Erfolg zu verwandeln. Die EU ist gerade damit beschäftigt, einen gemeinsamen strategischen Rahmen zur Forschung und Entwicklung sowie für Innovationen zu formulieren, so gesehen findet die Konferenz zu einem guten Zeitpunkt statt.“

Am Ende der Konferenz, die von Meir Sheetrit, des Wissenschafts- und Technologie-Komitee-Vorsitzenden in der Knesset geleitet wurde, wurde eine Resolution mit fünf Hauptzielen verabschiedet. Israels Vorsitz von EUREKA, der am 30. Juni 2011 endet, wurde zudem in der Resolution positiv anerkannt. Luuk Borg, der Generalsekretär von EUREKA, sagte: „Einer der wichtigsten Beiträge, den Israel während des Vorsitzes für EUREKA geleistet hat, ist eine unglaubliche Dynamik. Sie verweisen auf sich selbst als Start-up-Nation, sie sind sehr ambitioniert und haben keine Angst vor gar nichts, und das ist besonders wichtig für EUREKA.

(ynetnews.com / jpost.com, 01.06.2011)


Das Innovationsbündnis EUREKA besteht seit 25 Jahren und gilt als das weltweit größte Netzwerk für industrielle Forschung und Entwicklung. EUREKA unterstützt in verschiedenen Industriebereichen jährlich mehr als 300 Kooperationsprojekte mit 1,5 Milliarden Euro. Israel ist seit dem Jahr 2000 Mitglied, und israelische Unternehmen sind an mehr als 10% aller EUREKA-Projekte beteiligt. Ende Juni wird der Vorsitz von Israel an Ungarn übergeben.


Mehr Information zu EUREKA unter http://www.eurekanetwork.org/news