Mittwoch, 22.06.2011




Ayalons Rede vor dem Jüdischen Weltkongress
Der stellvertretende Außenminister Danny Ayalon hat anlässlich des 75. Jahrestages der Gründung des Jüdischen Weltkongresses eine Rede gehalten, in der er auf den Kommentar von Mahmud Abbas bezüglich der Rückkehr zu Verhandlungen reagiert hat.

„Genug des Aufschiebens, genug der Ausreden. Abu Mazen kennt unsere Telefonnummer und unsere Adresse. Er könnte in zehn Minuten hier sein. Wir warten seit zwei Jahren auf ihn. Doch leider haben wir nichts weiter als seinen leeren Stuhl“, sagte Ayalon. 

Der stellvertretende Außenminister erklärte weiter, dass der palästinensische Plan, auf Anerkennung ihres Staates durch die UN zu drängen, die gleiche alte Strategie mit anderen Mitteln ist. „Die Palästinenser haben ihre Taktik modifiziert, um sich den Bedingungen anzupassen, doch ihr Ziel bleibt dasselbe – den Kampf gegen Israel fortzuführen.“


Foto: Noa Arad, MFA

Ayalon erwähnte auch Jerusalem in seiner Rede: „Dafür, dass Jerusalem uns zwei Jahrtausende lang in der Diaspora geschützt hat, werden wir es jetzt schützen – für 2000 Jahre und mehr. Nur israelische Souveränität kann sicherstellen, dass Jerusalem vereint, und zugleich von allen Völkern geteilt bleiben kann.“ 

Die jüdische Gemeinde in der Diaspora nannte Ayalon die „erste Verteidigungslinie gegen unsere Feinde und deren Bemühungen, Israel zu delegitimieren.“ Er dankte dem Präsidenten Jüdischen Weltkongresses, Ron Lauder, für seine Arbeit für das jüdische Volk und nannte ihn einen „wahren Freund Israels.“

(Außenministerium des Staates Israel, 21.06.11)