Mittwoch, 29.06.2011




Britischer Minister: Gaza-Flottille unklug
Der britische Minister für den Nahen Osten Alistair Burt erklärte am Dienstag, es sei unklug, Israel mit einer Gaza-Flottille herauszufordern.

Er erklärte weiter, Großbritannien sei nicht der Meinung, dass humanitäre Hilfe für den Gaza-Streifen „über den Seeweg geliefert werden sollen“ und fügte hinzu, er empfehle britischen Staatsbürgern nicht, nach Gaza zu reisen.

(Haaretz, 28.06.11)

In Begleitung von Vertretern der COGAT (Coordinator of Government Activities in the Territories) und des israelischen Außenministeriums haben unterdessen sieben türkische Journalisten in der Woche vom 19. Juni Israel bereist, um sich ein Bild von der Lage in Israel und im Gaza-Streifen zu machen.

Unter anderem besuchten die Journalisten den Grenzübergang Kerem Shalom und nahmen an Treffen mit dem stellvertretenden Kommandeur der Gaza-Division und Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde teil.
Oberst Alex Rosenzweig, Chef der zivilen Abteilung von COGAT, erklärte, die türkischen Journalisten hätten sehr positiv auf die Kooperation zwischen der Armee und den Palästinensern reagiert, die abgesehen vom politischen Stillstand fortbesteht. „Die Journalisten haben gesagt, dass sie eine Verbesserung in unseren Gesten an die palästinensische Bevölkerung sehen und gefragt, ob diese Aktivität mit der letztjährigen Flottille zusammenhängt“, so Rosenzweig. „Wir haben ihnen erklärt, dass wir diese Politik bereits Monate vor der letzten Flottille begonnen hatten.“

„In den guten Tagen des Gaza-Streifens hatten wir mehr als vier Übergänge. Wir mussten einige schließen, weil die Hamas sie angegriffen hat“, erklärte Ami Shaked, der Manager des Übergangs Kerem Shalom den Journalisten. „Seit letztem Januar wurden wir vier Mal angegriffen, hauptsächlich mit Mörser-Granaten. Es ist für uns nicht einfach, diesem Feind zu helfen, aber wir verstehen die Wichtigkeit dieser Mission und operieren dementsprechend“, fügte er hinzu.

(ZAHAL, 28.06.11)