Montag, 11.07.2011




Netanyahu zu Südsudan, „Fly-in“ und seiner Reise nach Südosteuropa
Bei der wöchentlichen Kabinetts-Sitzung hat sich Ministerpräsident Binyamin Netanyahu am Sonntag zur Unabhängigkeit des Südsudan, dem „Fly-in“ und seiner Reise nach Bulgarien und Rumänien geäußert.

Zum „Fly-in“ erklärte der Ministerpräsident:

„Letzte Woche haben wir das provokative Fly-in gegen den Staat Israel gestoppt. Wir sind dabei methodisch und erfolgreich vorgegangen und haben auf mehreren Ebenen gleichzeitig gehandelt, um diese Provokation ins Leere laufen zu lassen. Dies ist uns gelungen.

Ich möchte unseren vielen Freunden in der Welt danken, die uns dabei geholfen haben. Ich möchte außerdem klarstellen, dass Israel weiterhin solche Provokationen und Versuche, unsere Grenzen zu durchbrechen verhindern wird, sei es zu Land, zur See oder in der Luft.“

Zu seiner Reise nach Rumänien und Bulgarien in der letzten Woche erklärte Netanyahu, beide Staaten seien daran interessiert, ihre ökonomischen, technologischen und landwirtschaftlichen Beziehungen sowie die Beziehungen auf dem Sicherheitssektor auszuweiten.

Zu Gaza hatte Netanyahu in Bulgarien erklärt:

"Wenn man Gaza wirklich humanitär helfen möchte, muss man ein Ende des Hamas-Regimes fordern. Die Hamas führt ein mittelalterliches Regime, ähnlich dem iranischen. Wenn man ein wirklich freies Gaza will, muss Gaza von der Hamas befreit werden."

Die vollständige Rede von Ministerpräsident Netanyahu in Rumänien finden Sie hier:

http://www.gov.ro/pm-emil-boc-has-met-at-victoria-palace-prime-minister-of-israel-mr-benjamin-netanyahu__l2a113781.html

Zum Südsudan sagte Netanyahu:

„Gestern wurde ein neuer Staat geboren. Ich erkläre hiermit, dass Israel die Republik Südsudan anerkennt. Wir wünschen ihr viel Erfolg. Der Südsudan ist ein friedliebendes Land und wir würden uns freuen, mit ihm zusammenzuarbeiten, um zu seiner Entwicklung und seinem Wohlstand beizutragen. Alles Gute, Südsudan.“

(Außenministerium des Staates Israel, 10.07.11)

Auch in Tel Aviv feierten hunderte Menschen die Unabhängigkeit des Südsudan. Menschen schwangen die neue südsudanesische gemeinsam mit der israelischen Flagge und tanzten auf den Straßen. In Israel gibt es eine Gemeinde südsudanesischer Flüchtlinge. Viele von ihnen erwägen nun eine Rückkehr in den neugegründeten Staat.

(Jerusalem Post, 11.07.11)