Freitag, 09.11.2007




UNO prüft Mörsergranatenvorfall an Schule in Gaza

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat eine volle Untersuchung des Mörsergranatenvorfalls in Gaza angekündigt. Gleichzeitig verurteilte er die durch diesen eklatant gewordene Gefährdung von Zivilisten für kriegerische Zwecke.

Vergangene Woche hatten palästinensische Terroristen von einem Schulgelände in Beit Chaoun im nördlichen Gaza-Streifen aus Mörsergranaten auf Israel abgefeuert. Israel hatte wegen dieses Verstoßes gegen das internationale Recht Beschwerde bei der Uno eingelegt.

Inzwischen hat sich herausgestellt, das die betreffende Schule von der UN-Flüchtlingsorganisation UNRWA geführt wird. Zurzeit ihrer terroristischen Zweckentfremdung befand sich allerdings außer den Granatenwerfern niemand auf dem Gelände.

Währenddessen dauert der Raketenbeschuss auf den Süden Israels weiter an. Gestern Abend haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen drei Kassam-Raketen in Richtung der Kleinstadt Sderot und ihrer Umgebung abgefeuert.  Dabei schlug eine Rakete in einem Haus ein und verursachte erheblichen Sachschaden. Zudem mussten sich zwei Menschen wegen Schocks behandeln lassen. Die anderen drei Raketen landeten auf offenem Gelände im westlichen Negev.

Heute Morgen landete im Kreis Eshkol eine Kassam-Rakete, die aus dem südlichen Gaza-Streifen abgeschossen wurde. Dabei entstand kein Sach- oder Personenschaden.

(Yedioth Ahronot, 08./09.11.07)