Mittwoch, 21.09.2011
 
 
Netanyahu in New York
 

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist gestern nach New York aufgebrochen, um an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilzunehmen. Heute wird er, nach dessen Rede in der Generalversammlung, mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama zusammenkommen.

Netanyahu selbst wird am Freitag in dem Gremium sprechen, nach der Rede des Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas.

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(Bank Israel, 21.09.11)



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Hildegard Müller ist neue Präsidentin der D-I-W

Bei der Mitgliederversammlung der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung wurde die neu gewählte Präsidentin Hildegard Müller begrüßt.  weiter
Ayalon beim Forum für Terrorismus-Bekämpfung

Danny Ayalon hat am Montag vor dem Forum zur internationalen Kooperation für Terrorismus-Bekämpfung gesprochen.   weiter
 
 


Netanyahu in New York

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist gestern nach New York aufgebrochen, um an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilzunehmen. Heute wird er, nach dessen Rede in der Generalversammlung, mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama zusammenkommen.

Netanyahu selbst wird am Freitag in dem Gremium sprechen, nach der Rede des Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas.

Wenige Stunden vor seinem Abflug sprach Netanyahu noch auf einem Treffen von Unterstützern der Likud-Partei. Dort erklärte er, die Welle der Revolutionen in der Region habe mit Israel nichts zu tun, zwinge das Land aber „auf unseren Rechten und Bedürfnissen zu bestehen“.

Er betonte noch einmal, Abbas habe seine wiederholten Angebote für ein gemeinsames Treffen ausgeschlagen.

„Ich habe ihm gesagt, dass der Weg zum Frieden über direkte Verhandlungen führt und nicht über einseitige Beschlüsse bei den Vereinten Nationen. Ich glaube, dass wir am Ende dort hin kommen. Und wenn die Palästinenser ihre Situation verbessern wollen, werden auch sie dort hin kommen“, so der Ministerpräsident.

Er fügte hinzu, das wichtigste sei, Verhandlungen zu beginnen und diese auch fortzuführen. Doch, so Netanyahu, „bis jetzt haben die Palästinenser das noch nicht getan, und ich hoffe, das wird sich ändern.“

Er erklärte, angesichts der Probleme, die es verursachen würde, seien mehr und mehr Länder gegen das Manöver der Palästinenser vor den UN.

Bei dem Treffen mit Präsident Obama stehen abgesehen von dem geplanten Schritt der Palästinenser noch weitere Themen auf dem Programm, so etwa die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei. Obama hat sich gestern in New York mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan getroffen und ihn gebeten, seinen Ton in den Angriffen auf Israel zu mildern. Auch der Iran wird Thema sein. Anfang der Woche war Verteidigungsminister Ehud Barak mit dem amerikanischen Verteidigungsminister Leon Panetta und Geheimdienstlern zusammengekommen, um die Sorge Israels vor der Möglichkeit einer iranischen Atombombe zu diskutieren.

Netanyahu wird heute nicht nur Barack Obama sondern auch andere internationale Politiker treffen, um sie zu überzeugen, gegen den palästinensischen Antrag zu stimmen.

(Haaretz, 21.09.11)

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Hildegard Müller ist neue Präsidentin der D-I-W

Bei der Mitgliederversammlung der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung wurde nach langjähriger Präsidentschaft Professor Horst Teltschik verabschiedet und die am Nachmittag neu gewählte Präsidentin, Hildegard Müller, im Rahmen einer Gala-Veranstaltung in Berlin begrüßt.


v.l.n.r: R. Robbe, H. Teltschik, M. Federmann, H. Müller, G. Alroi-Arloser
(Foto: D-I-W)

Frau Müller, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), war von 2005 bis 2008 Staatsministerin im Bundeskanzleramt. Sie saß der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe vor, ist Mitglied des Präsidiums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Vorsitzende des Freundeskreises Yad Vashem in Deutschland.

Mehr zur Mitgliederversammlung der Deutsch-Israelischen Wirtschaftschaftsvereinigung gibt es hier:
www.botschaftisrael.de/2011/09/21/hildegard-muller-ist-neue-prasidentin-der-diw

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Ayalon beim Forum für Terrorismus-Bekämpfung

Der stellvertretende Außenminister Danny Ayalon hat am Montag vor dem Forum zur internationalen Kooperation für Terrorismus-Bekämpfung gesprochen.

Ayalon stellte dabei den israelischen Beitrag zum weltweiten Kampf gegen Terrorismus, zum Schutz von Grenzen und zur Flugsicherheit dar.

In seiner Rede machte der Vize-Außenminister noch einmal auf die Unterstützung des weltweiten Terrors durch den Iran aufmerksam. Er betonte, der Iran unterstütze besonders die Hisbollah und die Hamas. Er warnte vor der wichtiger werdenden Verbindung zwischen Geld aus dem Drogenhandel einerseits und der Finanzierung von Terrorismus andererseits. Er rief alle friedliebenden Staaten dazu auf, sich im Kampf gegen den Terrorismus zu vereinen.


Ayalon in New York (Foto: S. Azran)

„Die internationale Gemeinschaft muss größere Anstrengungen unternehmen, um den Waffenhandel zu unterbinden. Staaten wie der Iran und auch Terrornetzwerke versorgen weiterhin Terroristen mit hochentwickelten Waffen“, so Ayalon.

Im Anschluss an seine Rede verlieh der stellvertretende Außenminister seinem Bedauern darüber Ausdruck, dass nicht alle NATO-Mitglieder es für richtig hielten, die Position Israels zu unterstützen.

(Außenministerium des Staates Israel, 19.09.11)

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Israelische Schauspielerin bricht Weltrekord für längste Karriere

Die israelische Schauspielerin Hanna Meron hat den Weltrekord für die längste Karriere gebrochen und wird damit ins „Guinness Buch der Rekorde“ aufgenommen.

Die Schauspielerin, in Israel auch als „First Lady des israelischen Theaters“ bezeichnet, wurde 1923 als Hanna Meierzak in Berlin geboren und begann ihre Schauspielkarriere bereits im Alter von vier Jahren. 1931 spielte sie in dem Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ von Fritz Lang eines der Opfer des von Peter Lorre verkörperten Kindermörders. Sie trat jedoch auch in zahlreichen Theaterstücken und Hörspielen auf und war in der Weimarer Republik als Kinderdarstellerin sehr bekannt.

Zwei Jahre nach „M“ floh die Familie aus dem nationalsozialistischen Deutschland ins damalige britische Mandatsgebiet Palästina. Dort setzte die Tochter ihre Karriere am Theater fort und spielte im Laufe ihres Lebens an allen großen Bühnen. Nach dem Krieg, während dem sie sich der britischen Armee angeschlossen hatte, spielte sie zunächst lange am Cameri-Theater.


Hanna Meron (rechts) 1949 (Foto: wikimedia)

Auch nach dem Verlust eines Beines bei dem Terroranschlag auf die El Al-Maschine in München 1970 spielte sie weiter. Sie engagierte sich für eine Aussöhnung mit den Palästinensern und gehörte der Delegation an, die Yitzhak Rabin zur Unterzeichnung der Oslo-Verträge begleitete. Zudem spielte sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen.

Zurzeit steht Hanna Meron wieder im Cameri in einem Stück von Hanoch Levin auf der Bühne und kann damit auf eine 83-jährige Karriere zurückblicken. Ihr Sohn Amnon Rechter erklärte gegenüber der Presse, seine Mutter sei „amüsiert und aufgeregt“ über den Weltrekord.

(Haaretz, 20.09.11)

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Tourismuszahlen steigen weiter

Kurz vor Rosh Hashana hat das Tourismusministerium die Zahlen für das jüdische Jahr 5771 (2010/2011) veröffentlicht. Im letzten Jahr haben 3,6 Millionen ausländische Touristen das Land besucht, 17% mehr als im letzten Jahr. Drei Millionen davon sind länger als eine Nacht im Land geblieben. Der Monat mit den meisten Touristen war der Oktober 2010, mit 404.000 Besuchern.

Am größten war der Anstieg bei den Kreuzfahrtschiffen, die 208.000 Touristen ins Land brachten – 68% mehr als im Vorjahr mit 124.000 Besuchern.


Der Ben-Gurion-Flughafen

Allein 14.3 Milliarden Shekel (ca. 2,8 Milliarden Euro) hat die Tourismusindustrie damit im letzten Jahr verdient. Das sind 11,1% mehr als im letzten Jahr.

Den größten Besucheranteil machen dabei mit 630.000 Besuchern Touristen aus den Vereinigten Staaten aus, gefolgt von Russland mit 560.000 und Frankreich mit 290.000 Besuchern. Über die Zahl der Besucher aus Deutschland machte das Tourismusministerium keine Angaben, sie ist jedoch traditionell ebenfalls hoch.

Über die bevorstehenden Feiertage werden in Israel 300.000 Touristen erwartet.

(Tourismusministerium, 21.09.11)

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Wir vergessen dich nicht

Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1913 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.

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