Mittwoch, 14.11.2007
 
 
Israel wird den Siedlungsbau einfrieren
 


Israel wird im Vorfeld des Treffens in Annapolis das Einfrieren des Siedlungsbaus ankündigen und auch seine Bereitschaft zur Räumung illegaler Außenposten im Westjordanland erklären. Dies teilten Regierungsquellen am Dienstag mit.

Eine Delegation hochrangiger Vertreter der Regierung ist gestern Abend nach Washington geflogen, um mit Vertretern der Bush-Administration Einzelheiten zu besprechen. Gleichzeitig werden sie die Amerikaner über Israels Sicherheitsinteressen in den Verhandlungen mit den Palästinensern in Kenntnis setzen.

Die USA haben in den vergangenen Wochen wiederholt gefordert, dass Israel im Vorfeld von Annapolis erkennbare Zeichen in Bezug auf die Siedlungen und Außenposten setzen müsse, um seine Weigerung, dort die ‚Kernfragen’ eines Endstatusabkommens zu diskutieren, zu kompensieren. Derlei Gesten sollen deutlich machen, dass Israel keine andauernde Präsenz in den Gebieten beabsichtigt.

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Israelische Molekularbiologin wird von UNESCO ausgezeichnet

60 Jahre Israel

Reise der DIG Frankfurt im Februar 2008


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1 € - 5.7739 NIS (-0.076%)
1 CHF- 3.5111 NIS (-0.156%)
1 £ - 8.1283 NIS (-0.185%)
1 $ - 3.9310 NIS (-0.632%)

(Bank of Israel, 14.11.07)



Es wird wieder etwas wärmer.

Jerusalem: 13-20°C
Tel Aviv: 14-24°C
Haifa: 14-24°C
Be’er Sheva: 11-25°C
Ein Gedi: 19-28°C
Eilat: 17-27°C




 
 


Israelische Molekularbiologin wird von UNESCO ausgezeichnet

Die Molekularbiologin Ada Yonath vom Weizmann Institut in Rehovot wird für ihr Lebenswerk den mit 100 000 Dollar dotierten Preis „For Women in Science“ erhalten. Die von der UNESCO und der Firma L’Oreal getragene Auszeichnung wird jährlich nur an eine herausragende Wissenschaftlerin pro Kontinent verliehen. Yonath wird dabei als die führende Wissenschaftlerin Europas gewürdigt.

Prof. Yonath wurde 1939 in Jerusalem geboren und wurde bekannt durch ihre Pionierarbeit zur Struktur der Ribosomen.  Nach der Promotion in Rehovot und Post-Doc-Stellen am MIT und an der Carnegie Mellon University gründete sie 1970 das für ein Jahrzehnt einzige Protein-Kristallographie-Labor in Israel. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Mechanismen, die der Protein-Biosynthese unterliegen; die von ihr gewählte Methode ist die ribosomale Kristallographie, mit der sie sich gegen viel Skepsis der internationalen scientific community durchgesetzt hat.

Yonath hat die Aktionsweisen von mehr als 20 verschiedenen auf das Ribosom zielenden Antibiotika beleuchtet, den Mechanismus von Arzneimittelresistenz und die strukturelle Basis für antibiotische Selektivität erklärt und damit wichtige Grundlagen für klinische und pharmazeutische Anwendung geschaffen.

Weitere Informationen zu Ada Yonath und ihrem Ribosomenprojekt finden sich unter dem folgenden Link: http://www.weizmann.ac.il/sb/faculty_pages/Yonath/home.html

(The Jerusalem Post, 11.11.07)

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Israel wird den Siedlungsbau einfrieren

Israel wird im Vorfeld des Treffens in Annapolis das Einfrieren des Siedlungsbaus ankündigen und auch seine Bereitschaft zur Räumung illegaler Außenposten im Westjordanland erklären. Dies teilten Regierungsquellen am Dienstag mit.

Eine Delegation hochrangiger Vertreter der Regierung ist gestern Abend nach Washington geflogen, um mit Vertretern der Bush-Administration Einzelheiten zu besprechen. Gleichzeitig werden sie die Amerikaner über Israels Sicherheitsinteressen in den Verhandlungen mit den Palästinensern in Kenntnis setzen.

Die USA haben in den vergangenen Wochen wiederholt gefordert, dass Israel im Vorfeld von Annapolis erkennbare Zeichen in Bezug auf die Siedlungen und Außenposten setzen müsse, um seine Weigerung, dort die ‚Kernfragen’ eines Endstatusabkommens zu diskutieren, zu kompensieren. Derlei Gesten sollen deutlich machen, dass Israel keine andauernde Präsenz in den Gebieten beabsichtigt. Nicht zuletzt sollen dadurch arabische und muslimische Staaten wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indonesien zu einer Teilnahme an dem Treffen gewonnen werden.

Ministerpräsident Ehud Olmert kann sich bei diesen Gesten dabei auf Israels Verpflichtungen im Zuge der Road Map berufen, deren erste Phase 2003 noch von Ariel Sharon abgesegnet worden war. Olmert beabsichtigt jedoch, die großen Siedlungsblöcke Ariel, Ma’aleh Adumim, Gush Etzion und die Siedlungen bei Jerusalem von dem Einfrieren auszunehmen, da diese auch nach einem zukünftigen Abkommen bei Israel verbleiben sollen.

(Haaretz, 14.11.07)

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Knesset-Rede Tzipi Livnis über Annapolis

Israels Außenministerin Tzipi Livni hat sich vorgestern vor der Knesset zum israelischen-palästinensischen Friedensprozess geäußert und dabei ihre Erwartungen an das herannahende Treffen in Annapolis formuliert.

„Wer denkt, dass Israels Interessen am ehesten mit Untätigkeit gedient ist, liegt in jeder Hinsicht falsch. Im Moment besteht der nächste Schritt darin, in einen Dialog einzutreten. Annapolis ist - wie ich leider sagen muss - aus verschiedenen Gründen zu einem Großereignis geworden.  Zu einem großen Drama. Es ist nicht das große Drama. Was funktionieren wird, lässt sich nicht an einem Tag, einer Konferenz, einer Reise, einem Treffen oder einem Abendessen messen. Die Frage ist, ob der Prozess – jener Versuch, Einverständnis über all die ungelösten Fragen zwischen den Palästinensern und uns zu erlangen –  funktionieren wird.

Die vollständige Rede findet sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+
leaders/2007/Towards+Annapolis+-+Address+by+FM+Livni+to+Knesset+12-Nov-2007.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 12.11.07)

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Kassam-Raketen auf Sderot

Die Bürger der südisraelischen Kleinstadt haben einmal mehr eine schlaflose Nacht hinter sich. Nachdem gestern Abend bereits drei Kassam-Raketen von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen abgefeuert worden waren, landete heute Morgen eine weitere außerhalb der Stadt. Verletzt wurde dabei niemand, und es entstand kein Sachschaden.

Eine der Raketen schlug  in nächster Umgebung des Hauses von Sderots Bürgermeister Eli Moyal ein, der sich im Anschluss an den gestrige Beschuss wie folgt äußerte: „Wir rannten in den Schutzraum und sind dort geblieben. Später entdeckten wir, dass die Rakete unweit von meinem Haus niedergegangen war, zum Glück ohne jemanden zu verletzen oder Schäden zu verursachen. Das ist die tägliche Routine, mit der wir leben müssen.“

(Yedioth Ahronot, 14.11.07)

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Auslandsinvestitionen in Israel steigen weiter an

Die Direkt- und Portfolioinvestitionen in Israel von Nicht-Ansässigen sind im Oktober auf 1.25 Milliarden Dollar angeschwollen. Dies sind mehr als 10 Prozent der gesamten 9.3 Milliarden, die seit Beginn 2007 investiert worden sind.

Die Bank of Israel berichtet, dass die steigenden Investitionen von Nicht-Ansässigen dabei einen Trend fortsetzen. So beliefen sich die Direkt- und Portfolioinvestitionen aus dem Ausland 2005 auf 8.6 Milliarden und 2006 auf 22.5 Milliarden Dollar.

Von Israelis getätigte Direktinvestitionen im Ausland beliefen sich im Oktober auf 110 Millionen Dollar und haben seit Jahresbeginn bereits eine Gesamtsumme von 5.1 Milliarden Dollar erreicht.

(Globes, 13.11.07)

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Events
60 Jahre Israel - Reise der DIG Frankfurt im Februar 2008

Die Arbeitsgemeinschaft Frankfurt der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) veranstaltet vom 13.-14. Februar 2008 anlässlich des 60. Jubiläums der Gründung des Staates eine Reise nach Israel.

Das hochkarätige Programm präsentiert Israel in seinem ganzen Facettenreichtum. Urbanes Leben, beeindruckende Landschaften, moderne Kultur und aktuelle Politik – dies alles wird dem Reisenden unter kompetenter Leitung und mithilfe von ausgewählten Referenten vor Ort in einem behaglichen Rahmen vermittelt.

Anmeldeschluss ist bereits der 13. Dezember 2007.

Der genaue Reiseplan, das Anmeldeformular und weitere Auskünfte sind erhältlich bei der DIG c/o Claudia Korenke PR, Kettenhofweg 92, 60325 Frankfurt, Tel. 069ß9758560, Fax 069-749043, Email info@korenke.com

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 490 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 490 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 507 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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