Dienstag, 08.11.2011
 
 
OECD: Israelischer Umweltschutz beispielhaft
 

Netanyahu, Erdan, Tamaki (Foto: GPO)

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Umweltminister Gilad Erdan sind am Montagabend mit dem stellvertretenden Generalsekretär der OECD, Rintaro Tamaki zusammengetroffen. Tamaki überreichte ihnen den ersten OECD-Bericht zum Stand des Umweltschutzes in Israel.  

Der stellvertretende Generalsekretär lobte die beeindruckenden Erfolge Israels im Umweltschutz in den letzten beiden Jahren.

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Erstmals äthiopisch-stämmiger Botschafter für Äthiopien

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(Bank Israel, 08.11.11)



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Morddrohungen gegen "Peace-Now"- Aktivistin

Eine der führenden Aktivistinnen der Organisation "Peace Now" wurde erneut mit dem Tode bedroht.
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Iranisch-israelisches Ärztekonsil

Eine iranische Ärztin hat per E-Mail bei einem israelischen Kollegen Rat eingeholt.  weiter
 
 


OECD: Israelischer Umweltschutz beispielhaft

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Umweltminister Gilad Erdan sind am Montagabend mit dem stellvertretenden Generalsekretär der OECD, Rintaro Tamaki zusammengetroffen. Tamaki überreichte ihnen den ersten OECD-Bericht zum Stand des Umweltschutzes in Israel. 

Der stellvertretende Generalsekretär lobte die beeindruckenden Erfolge Israels im Umweltschutz in den letzten beiden Jahren: "Die israelische Regierung leistet außergewöhnlich gute Arbeit und investiert bedeutende Summen in die sozioökonomische Entwicklung, während sie gleichzeitig die Umweltbelastungen reduziert und effizient natürliche Ressourcen nutzt. So liegt beispielsweise der Anteil von entsalztem Wasser mit 42% dem in Israel verbrauchten Wasser unter den weltweit höchsten." Auch die Energieeffizienz der israelischen Entsalzungsanlagen bezeichnete er als im weltweiten Vergleich besonders gut. 


Entsalzungsanlage in Ashkelon (Foto: IDE Ltd.)

Ministerpräsident Netanyahu erklärte, Israels OECD-Beitritt stelle eine wichtige Gelegenheit für Investitionen in den Umweltschutz dar und rief die OECD dazu auf, in das israelische Projekt für Ölalternativen zu investieren. "Hier findet eine echte Revolution statt. Meine Regierung ist seit zweieinhalb Jahren im Amt, und wir sehen bereits den Wandel. Erst im letzten Monat hat die Regierung für ´grünes Wachstum´ gestimmt, d.h. sozio-ökonomisches Wachstum und Entwicklung, ohne der Umwelt zu schaden. Dieser Plan stellt einen zusätzlichen Beweis dafür dar, dass Umweltschutz nicht auf Kosten der wirtschaftlichen Entwicklung gehen muss. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn wir eine fortschrittliche Wirtschaft mit dem Umweltschutz verbinden, führt das zu neuen und sauberen Industrien und dient als Wachstumsmotor", so der Ministerpräsident.

Unter den Themen, die bei dem Treffen diskutiert wurden, waren die wichtigsten Erfolge beim Umweltschutz der letzten zwei Jahre. Hierzu gehören der Anschluss der Erdgas-Pipeline nach Haifa, was die Luftverschmutzung deutlich reduziert hat; der Abbau der israelischen Abhängigkeit vom Öl und die staatliche Unterstützung der Verwendung alternativer und erneuerbarer Energien. Außerdem standen Aktivitäten zur Verringerung der Bodenverschmutzung und die Sanierung verschmutzter Flüsse in den letzten Jahren im Vordergrund. Ministerpräsident Netanyahu erwähnte außerdem die Entwicklung des israelischen Eisenbahnnetzes und die Einrichtung dreier großer Parks – des Kishon im Norden, Eshkol im Süden und dem Ariel-Scharon-Park im Zentrum.

(Außenministerium des Staates Israel, 07.11.11)

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Erstmals äthiopisch-stämmiger Botschafter für Äthiopien

Mit 12 Jahren sah Rachamim Elazar zum ersten Mal in seinem Leben drei israelische Männner. Zwei Jahre später saß er bereits in einem Flugzeug nach Tel Aviv und war damit einer der ersten äthiopischen Einwanderer.

Heute, 39 Jahre später kehrt der Junge von einst nach Äthiopien zurück – als Botschafter des Staates Israel in Addis Abeba. Zum ersten Mal hat damit das Außenministerium einen Botschafter für Äthiopien ernannt, der dem Land entstammt.


Elazar (Foto: Beteisrael)

Elazar ist kein Berufsdiplomat, seine Ernennung fällt in das Kontingent der "politischen Nominierungen", die dem Außenminister zustehen. Doch er ist nicht im eigentlichen Sinne ein Politiker, vielmehr ist er eine feste Größe in der äthiopischen Community und Journalist im amharisch-sprachigen Radio.

(Yediot Aharonot, 07.11.11)

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Morddrohungen gegen "Peace-Now"- Aktivistin

Chagit Ofran, eine der führenden Aktivistinnen der Organisation "Peace Now" wurde erneut mit dem Tode bedroht. Auf die Mauern des Mehrfamilienhauses, in dem sie in Jerusalem lebt, wurden Slogans wie "Chagit Ofran, Rabin wartet schon auf dich" und "Die Rache von Givat Assaf" (ein illegaler Siedlungsaußenposten, der bis Ende des Jahres geräumt werden soll) gesprüht. Auch ein Auto, das vor dem Haus stand und dessen Rückscheibe ein Aufkleber mit der Aufschrift "Shalom" zierte, wurde beschädigt. Alle vier Reifen wurden zerstochen und das Auto mit "Preisschild" und "Tod den Verrätern" besprüht.

Die Polizei untersucht den Vorfall.

"Tag mechir" (Preisschild) nennen rechte Aktivisten die Aktionen, die sie gegen Armee und vermeintlich linke Akteure durchführen, die sie für die Räumung von nach israelischem Recht nicht legalen Siedlungen verantwortlich machen. Erst im September hatten unbekannte Täter auf einer Militärbasis verschiedene Fahrzeuge beschädigt und ähnliche Slogans hinterlassen.

(Haaretz, 08.11.11)

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Iranisch-israelisches Ärztekonsil

Manchmal kann alles so einfach sein: Eine iranische Ärztin hat per E-Mail bei einem israelischen Kollegen Rat eingeholt – und selbstverständlich auch erhalten.

Dr. Adi Weissbuch aus dem Kaplan-Krankenhaus in Rehovot erhielt vor kurzem eine Mail aus einem Land, aus dem er sie nicht erwartet hätte: Eine iranische Ärztin suchte seinen Rat, nachdem sie einen Artikel von ihm in einer Fachzeitschrift gelesen hatte. Sie sendete ihm eine Kopie der Laborergebnisse des Falls, zu dem sie seine Einschätzung erbat.


Weissbuch (Foto: Kaplan-Krankenhaus)

Weissbuch zögerte nach eigenen Angaben keine Sekunde, den gewünschten Ratschlag zu geben: "Für mich als Arzt hängt die Behandlung von Patienten nicht von Nationalität, Geschlecht oder Religion ab. Wir sind an die moralische Verpflichtung gebunden, jeden zu behandeln und zu beraten, der es braucht. Ich habe in meiner Korrespondenz immer "Staat Israel" unter meinen Namen geschrieben, dies hat sie allerdings nicht irritiert", so der Arzt.

(Jerusalem Post, 08.11.11)

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Fehlerteufel

Gestern hatte sich leider der Fehlerteufel eingeschlichen: Der Link zur Abstimmung über die Sieben Weltwunder der Natur war defekt.


Das Tote Meer

Wenn Sie das Tote Meer bei der Abstimmung unterstützen wollen, so lautet der korrekte Link: www.new7wonders.com

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Silicon Valley am Rande des Karmel

Wer von Israel als Hightech-Land und Heimat der Startups spricht, meint zumeist Gush Dan als zweites Silicon Valley. Doch was viele nicht wissen: Die meisten der großen internationalen Hightech-Firmen mit Nebensitz in Israel haben zumindest auch ein Standbein in Haifa.

Seit Anfang der 1990er Jahre ist Haifa zu einem der wichtigsten Zentren für die Abteilungen für Forschung und Entwicklung der Technologie-Firmen in Israel geworden. So haben etwa Intel, Google und Yahoo Entwicklungsabteilungen in Haifa. Die Firma Qualcomm ist bereits seit 1993 mit einem Entwicklungszentrum und 2.000 Ingenieuren vor Ort. In den letzten zwei Jahren hat sie sogenannte "Open Innovation Labs" gegründet, die israelischen Firmen die Möglichkeit geben, ihre eigenen Technologien auf der Plattform von Qualcomm einzubringen – dem Prozessor Snap Dragon, der sich heute in der Hälfte der weltweit verkauften Mobiltelefone, Smartphones und Tabletcomputer befindet.

Wenn Haifa auf seine Dependenzen der großen internationalen Firmen stolz sein kann, so war es doch um seine Startup-Szene in den letzten Jahren noch nicht ganz so gut bestellt.


Intel Israel

Doch die Stadt Haifa hat vor kurzem den Entschluss gefasst, dass Investitionen dem Abhilfe schaffen können. So wurde etwa die Grundsteuer in bestimmten Regionen in Haifa gesenkt, und Industriegebiete sollen durch Investitionen so aufgewertet werden, dass sie den Bedürfnissen von Hightech-Unternehmen gerecht werden.

Die Stadt hat auch ein neues Hightechzentrum mit dem Namen "High-Center" errichtet, das Startups, die noch am Anfang ihres Weges stehen, unterstützen soll. Verschiedene Networking-Projekte, so wie etwa das "BeerTech", wo sich junge Unternehmer in Kneipen bei einem Glas Bier über ihre Projekte austauschen können, sollen außerdem weiter helfen.

Ein ganz besonders Event ist das erste "Startup-Weekend", das nächste Woche stattfinden wird. Dort können angehende Jungunternehmer ihre Ideen vorstellen, die sich durchaus innerhalb eines Wochenendes zu einem echten Startup entwickeln könnten. Das Konzept besteht schon länger und wird ähnlich in über 170 Städten weltweit durchgeführt.

Das Konzept ist einfach: Über drei Tage kommen Programmierer, Graphiker und Unternehmensentwickler zusammen und auch Menschen, die vielleicht nicht mehr als eine Idee mitbringen. Jeder und jede von ihnen bekommt eine Minute, um eine Idee vorzustellen, die er an diesem Wochenende verwirklichen möchte. Am Ende kann das Publikum abstimmen. An den ausgewählten Ideen wird dann den Rest der Zeit gemeinsam gearbeitet.

(Maariv, 06.11.11)

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