Dienstag, 20.11.2007
 
 
Israeli im Westjordanland ermordet
 

Ein israelischer Zivilist ist in der vergangenen Nacht bei einem drive-by-shooting von palästinensischen Terroristen nahe der Siedlung Kedumim in Samaria getötet worden. Bei dem Opfer handelt es sich um den 29jährigen Familienvater Ido Zuldan aus der Siedlung Shavei Shomron.

Die Verantwortung für den Anschlag übernahmen die der Fatah nahe stehenden Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden. Die Gruppe hat erklärt, dass sie damit gegen das herannahende Nahosttreffen in Annapolis und die „Verbrechen Israels an den Palästinensern“ protestieren wollte.

Nur wenig später verhinderte die israelische Armee an der Grenze zum Gaza-Streifen einen weiteren Anschlag. Drei bewaffnete Palästinenser hatten versucht, den Sicherheitszaun zu überwinden und in den Moshav Nativ Ha’asara einzudringen. Zwei der Terroristen wurden dabei getötet, dem dritten gelang die Flucht in den Gaza-Streifen.

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(Bank of Israel, 20.11.07)



Weiterhin feucht und recht kühl.

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Economist prognostiziert israelisches Wirtschaftswachstum


Die britische Wochenzeitschrift Economist gibt sich optimistisch im Hinblick auf das Wachstum der israelischen Wirtschaft

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Amerikaner sehen Israel als engen Verbündeten


Die Mehrheit der US-Bevölkerung unterstützt weiterhin den Staat Israel.

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Economist prognostiziert israelisches Wirtschaftswachstum

Die britische Wochenzeitschrift Economist gibt sich optimistisch im Hinblick auf das Wachstum der israelischen Wirtschaft im kommenden Jahr. Daher hat sie ihre Wachstumsprognose für Israel nun auf 4.5 Prozent erhöht. Im Oktober hatte man noch ein Wachstum von 4.4 Prozent vorhergesagt.

Der Economist geht davon aus, dass das starke Wachstum im Export und in den Investitionen in Israel dazu beitragen wird, das Tempo des allgemeinen Wachstums einzuhalten. Das Übrige tun die relativ niedrige Inflationsrate und ein Überschuss in der Handelsbilanz.

Die Prognose des Magazins gestaltet sich damit optimistischer als die der Bank Israel, die lediglich ein Wachstum von 3.6 Prozent erwartet, und des israelischen Finanzministeriums. Noch optimistischer ist jedoch Prof. Leo Lidermann, wirtschaftlicher Berater der Bank Hapoalim, dem zufolge die israelische Wirtschaft im kommenden Jahr um ganze 4.8 Prozent wachsen wird.

(Haaretz, 19.11.07)

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Amerikaner sehen Israel als engen Verbündeten

Die Mehrheit der US-Bevölkerung unterstützt weiterhin den Staat Israel. So geht aus einer Umfrage der Anti-Defamation League (ADL) hervor, dass 65 Prozent der Amerikaner Israel als wichtigen Verbündeten betrachten. Aus der Tatsache, dass eine Umfrage der ADL vom Vorjahr beinahe identische Zahlen ergeben hat, lässt sich schließen, dass die amerikanische Unterstützung Israels in den letzten Jahren stark und stabil ist.

An der großen Unterstützung, derer sich Israel in den USA erfreut, ändert auch die verbreitete Ansicht nichts, nach der die Freundschaft mit Israel die USA zu einem zu einem noch dringlicheren Ziel für Terroristen macht. Obwohl 65 Prozent der Befragten dies glauben, bleiben 57 Prozent ihrer Überzeugung treu, dass die USA Israel weiterhin unterstützen sollten.

(The Jerusalem Post, 18.11.07)

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Olmert spricht am Grab Ben-Gurions

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Sonntag an der alljährlichen Gedenkzeremonie für den ersten israelischen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion in Sde Boker teilgenommen. Im Folgenden einige Auszüge aus seiner Rede am Grab des Staatsgründers:

„Ben-Gurion wusste, dass es innerhalb der Führung des Volkes keine sichere Mehrheit für die Ausrufung des Staates gab, doch wollte er die historische Stunde keineswegs verstreichen lassen. Er aktivierte seine Freunde mit seinem ganzen Einfluss. Er manövrierte, übte Druck aus und verweigerte sich dem Kompromissvorschlag, statt eines Staates eine Regierung auszurufen, und am Ende erreichte er mit knapper Mehrheit, was er wollte.“

Olmert betonte auch, dass Ben-Gurion gesagt habe, es sei die Pflicht jedes israelischen Ministerpräsidenten, jede Gelegenheit zum Frieden zu nutzen und dabei auf die Sicherheit zu achten. „Unsere Generation ist dazu verpflichtet, dass unsere Enkel uns nicht sagen werden, wir hätten eine Gelegenheit, die sich uns geboten hat, verpasst.“

„Ich erlaube mir an die Einsamkeit Ben-Gurions in jenen Tagen zu denken, an denen er vor einer historischen Entscheidung stand. Nur an diesen Kreuzungspunkten, wo ein geeigneter Staatsmann und ein flüchtiger günstiger Moment zusammentreffen, vermag es er Staatsmann, die Geschichte an ihren Hörnern zu packen und ihren Lauf zu ändern.“

(Maariv/Reshet Bet/Yedioth Ahronot, 18.11.07)

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Liberianische Präsidentin in Israel

Die Staatspräsidentin Liberias, Ellen Johnson-Sirleaf, ist am Sonntag zu einem dreitägigen Besuch in Israel eingetroffen. Nach dem Empfang in Jerusalem bei Israels Präsident Shimon Peres brach sie gemeinsam mit ihm zur Gedenkveranstaltung für David Ben-Gurion nach Sde Boker auf.

Johnson-Sirleaf wurde 1938 geboren und ist promovierte Ökonomin. Nach führenden Positionen bei der UNO, der Weltbank und anderen internationalen Organisationen kehrte sie 2005 nach dem Ende des 15jährigen Bürgerkriegs in ihre Heimat zurück, wo sie zum ersten weiblichen Staatsoberhaupt in Afrika gewählt wurde.

Liberia unterstützte 1947 den UN-Teilungsplan und gehört zu den 33 Staaten, die die Gründung des Staates Israel ermöglichten. Liberianische Politiker verweisen stolz darauf, wenn sie von der engen Freundschaft zwischen ihrem Land und Israel sprechen.

(Außenministerium des Staates Israel, 18.11.07)

Israels Staatspräsident Shimon Peres hat beim Empfang der liberianischen Staatspräsidentin in seinem Amtsitz betont, dass Israel seine politischen Beziehungen zu afrikanischen Staaten nicht preisgeben und damit allein China und Russland das Feld überlassen dürfe. Israel und die afrikanischen Staaten hätten zahlreiche gemeinsame Interessen, weswegen diese Arena nicht vernachlässigt werden sollte.

(Reshet Bet, 18.11.07)

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Israeli im Westjordanland ermordet

Ein israelischer Zivilist ist in der vergangenen Nacht bei einem drive-by-shooting von palästinensischen Terroristen nahe der Siedlung Kedumim in Samaria getötet worden. Bei dem Opfer handelt es sich um den 29jährigen Familienvater Ido Zuldan aus der Siedlung Shavei Shomron.

Die Verantwortung für den Anschlag übernahmen die der Fatah nahe stehenden Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden. Die Gruppe hat erklärt, dass sie damit gegen das herannahende Nahosttreffen in Annapolis und die „Verbrechen Israels an den Palästinensern“ protestieren wollte.

Nur wenig später verhinderte die israelische Armee an der Grenze zum Gaza-Streifen einen weiteren Anschlag. Drei bewaffnete Palästinenser hatten versucht, den Sicherheitszaun zu überwinden und in den Moshav Nativ Ha’asara einzudringen. Zwei der Terroristen wurden dabei getötet, dem dritten gelang die Flucht in den Gaza-Streifen. Die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden, die auch für diesen Vorfall verantwortlich zeichneten, räumten im Anschluss ein, dass ein Selbstmordanschlag geplant gewesen war.

In der Zwischenzeit lässt auch der Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen nicht an Intensität nach. Allein gestern gingen fünf Kassam-Raketen und 18 Mörsergranaten im westlichen Negev nieder. Eine Soldatin musste sich wegen Schocks behandeln lassen, nachdem eine Rakete in Ashkelon eingeschlagen war. Außerdem wurden einige Gebäude beschädigt.

(Haaretz/Yedioth Ahronot, 20.11.07)

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Sicherheitskreise prophezeien Minikrieg in Gaza nach Annapolis

Hochrangige Vertreter des israelischen Sicherheitsapparats gehen davon aus, dass ein Scheitern des Nahost-Treffens in Annapolis zu einem Mini-Krieg im Gaza-Streifen führen wird. Dabei erscheint auch eine groß angelegte Offensive der israelischen Armee zur Eindämmung des Terrors und der Aufrüstung der Hamas nicht mehr ausgeschlossen.

In Armeekreisen befürchtet man, dass die Terrororganisation ihre volle militärische Stoßkraft innerhalb einiger Monate erreicht haben wird. Je früher Israel also eine Offensive starten würde – so der Konsens innerhalb der Führungsränge -, desto besser wäre es in Bezug auf die Minimierung der eigenen Verluste.

Geheimdienstberichten zufolge ist die Hamas nur zwei bis drei Jahre davon entfernt, die gleichen militärischen Kapazitäten zu erreichen, für die die Hisbollah ein Jahrzehnt gebraucht hat. Die Reichweite palästinensischer Raketen, die sich innerhalb der letzten Jahre von zwei auf 12 Kilometer vergrößert hat, könnte bald 20 Kilometer betragen und damit selbst die Hafenstadt Ashdod einschließen.

Generalmajor Avi Mizrachi, Kommandant der Logistikabteilung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), hat die Situation im Gaza-Streifen anhand einiger Beispiele veranschaulicht: „Sie graben Löcher in die Straßen, legen hochexplosive Sprengkörper hinein und decken sie dann mit Asphalt zu, so dass es unmöglich ist, sie zu entdecken.“ Außerdem wies Mizrachi darauf hin, dass der Iran stark in die Finanzierung der Bemühungen von Seiten der Hamas involviert sei, eine Marine und andere militärische Kapazitäten aufzubauen.

(Yedioth Ahronot, 18.11.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 497 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 497 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 513 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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