Dienstag, 31.01.2012
 
 
Vorwahlen im Likud
 

Feiglin und Netanyahu bei der Stimmabgabe heute Morgen (Foto: Ynet)
Heute finden in der Likud-Partei Vorwahlen statt.

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu tritt hierbei erneut für den Parteivorsitz an.

Er wird von Moshe Feiglin herausgefordert, einem Vertreter des rechten Parteiflügels, des sogenannten "Nationalen Lagers".

Feiglin war auch bei den letzten Vorwahlen 2007 bereits gegen Netanyahu angetreten und hatte damals 23,4% der Stimmen erhalten.


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Ayalon empfängt japanischen Vize-Außenminister
Netanyahu chattet auf Arabisch

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(Bank Israel, 31.01.12)



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Neue orthodoxe Bewegung gründet sich

In einer Zeit, in der die Verdrängung von Frauen aus dem öffentlichen Raum durch Orthodoxe immer mehr Schlagzeilen macht, gibt es auch orthodoxe Rabbiner, die anders denken.

Am Donnerstag möchte sich eine neue orthodoxe Organisation gründen – die erste in Israel, in deren Leitung Frauen eine gleichberechtigte Rolle spielen.

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Einfach alles auf Bibi schieben

Kommentar von Paul Hirschson

Gehen wir davon aus, dass ein zukünftiges Abkommen zwischen Israel und den Palästinensern die Gründung eines palästinensischen Staates einschließt, dann wäre der wichtigste Punkt offensichtlich die Grenzziehung zwischen beiden Staaten.

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Vorwahlen im Likud

Heute finden in der Likud-Partei Vorwahlen statt. Ministerpräsident Binyamin Netanyahu tritt hierbei erneut für den Parteivorsitz an. Er wird von Moshe Feiglin herausgefordert, einem Vertreter des rechten Parteiflügels, des sogenannten "Nationalen Lagers".


Feiglin und Netanyahu bei der Stimmabgabe heute Morgen (Foto: Ynet)

Feiglin war auch bei den letzten Vorwahlen 2007 bereits gegen Netanyahu angetreten und hatte damals 23,4% der Stimmen erhalten. Es wird allgemein erwartet, dass Netanyahu auch in diesem Jahr als Vorsitzender wiedergewählt wird.

250.000 Likud-Mitglieder sind wahlberechtigt. Die 150 Wahllokale sind bis 22.00 Uhr geöffnet, so dass erst nach Mitternacht mit Ergebnissen zu rechnen ist.

(Jerusalem Post/Haaretz/Ynet, 31.01.12)

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Ayalon empfängt japanischen Vize-Außenminister

Der Stellvertretende Außenminister Danny Ayalon hat am Sonntag seinen japanischen Amtskollegen Ryuji Yamane in Jerusalem empfangen. Die beiden Minister diskutierten die bilateralen Beziehungen und die Kooperation zwischen ihren Ländern, regionale Entwicklungen und die Bedrohung durch den Iran.


Ayalon und Yamane (Foto: GPO)

Ayalon forderte Japan auf, sich dem Öl-Embargo gegen den Iran anzuschließen, das die Europäische Union in der vergangenen Woche beschlossen hatte. Er erklärte, andere Länder seien bereit, sofort mit Öllieferungen einzuspringen, wenn Japan sich zu dem Embargo entschließen sollte.

Ayalon wird in dieser Woche noch zur Münchner Sicherheitskonferenz reisen.

(Außenministerium des Staates Israel, 29.01.12)

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Netanyahu chattet auf Arabisch

Ministerpräsident Netanyahu hat am Montag zum ersten Mal mit arabischsprachigen Internutzern weltweit gechattet.

Ofir Gendelman, Netanyahus Regierungssprecher für die arabische Welt, hatte die Idee, die Facebook-Page des Ministerpräsidenten für den direkten Dialog auf Arabisch zu nutzen.

Gendelman übersetzte die Fragen, die auf der Facebook-Page gestellt wurden in Echtzeit und tippte Netanyahus Antworten sofort auf Arabisch in das Chat-Fenster. An diesem ungewöhnlichen Live-Chat nahmen rund 700 Personen teil, darunter Internetnutzer aus Ägypten, Jordanien, Irak, den Palästinensischen Autonomiegebieten, aus der Golfregion und aus Nordafrika, sowie einige arabische Israelis.

Ein Video von diesem Chat (mit deutschen Untertiteln) finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=aptssbSh_0M

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Neue orthodoxe Bewegung gründet sich

In einer Zeit, in der die Verdrängung von Frauen aus dem öffentlichen Raum durch Orthodoxe immer mehr Schlagzeilen macht, gibt es auch orthodoxe Rabbiner, die anders denken.

Am Donnerstag möchte sich eine neue orthodoxe Organisation gründen, deren Anliegen es ist, eine andere rabbinische Stimme zu Gehör zu bringen – es wird sich um die erste orthodoxe Gruppierung von  Rabbinern in Israel handeln, in deren Leitung Frauen eine gleichberechtigte Rolle spielen.

110 Rabbiner und 30 Frauen mit dem Ehrentitel "Talmidot Hachamim" haben bereits ihre Unterschrift unter die Gründungserklärung der neuen Organisation "Beit Hillel" gesetzt.

Die Gründerinnen und Gründer verstehen sich als Sprecher der schweigenden Mehrheit des national-religiösen Sektors, die sich entschlossen haben, der zunehmenden Radikalisierung eines Teils der orthodoxen Öffentlichkeit entgegenzutreten. Sie erklären, sie seien einerseits nicht bereit, ohne die Halacha, das jüdische Religionsgesetz, zu leben, andererseits jedoch auch nicht daran interessiert, sich von der israelischen Gesellschaft und dem modernen Leben abzukapseln.

Wie das Gründungsmanifest, das am Donnerstag verabschiedet werden soll, besagt, unterstützt die Gruppe "die Stärkung von Frauen, ist gegen Benachteiligung und Rassismus, unterstützt Demokratie, sieht sich selbst als untrennbarer Teil der israelischen Gesellschaft und ist dem Staat Israel und seinen Institutionen – einschließlich der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte – treu."

(Haaretz, 31.01.12)

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Einfach alles auf Bibi schieben

Von Paul Hirschson

Gehen wir davon aus, dass ein zukünftiges Abkommen zwischen Israel und den Palästinensern die Gründung eines palästinensischen Staates einschließt, dann wäre der wichtigste Punkt offensichtlich die Grenzziehung zwischen beiden Staaten.

Eine notwendige Folge dessen wären einschneidende Veränderungen bezüglich der israelischen Siedlungen in den noch umstrittenen Gebieten, also dem Westjordanland. Der Gazastreifen wurde ja bereits vor Jahren komplett von Israel geräumt und steht deshalb nicht mehr zur Debatte. Das gesamte Gebiet würde Teil des neuen palästinensischen Staates werden.

Weiter geht es auf unserer Website: http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Kommentare/Pages/Einfach-alles-auf-Bibi-schieben.aspx

(Jerusalem Post, 26.01.12)

Der Autor ist israelischer Diplomat, derzeit tätig im Außenministerium in Jerusalem

Die im Newsletter veröffentlichten Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der israelischen Regierung wieder, sondern bieten einen Einblick in die politische Diskussion in Israel.

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