Donnerstag, 19.07.2007
 
 
Livni trifft Solana
 

Israels Außenministerin Tzipi Livni hat sich gestern, einen Tag vor dem heutigen Treffen des Nahost-Quartetts in Lissabon, in Jerusalem mit Javier Solana, dem Hohen Beauftragten für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU, getroffen. In ihrem Gespräch ging es neben den israelisch-palästinensischen Beziehungen auch um die iranische Nuklearbedrohung.
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(Bank of Israel, 19.07.07)



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Deutsche Bank vertraut Israels Wirtschaft

Die Deutsche Bank vertraut der israelischen Wirtschaft und rechnet mit einem weiterhin robusten Wachstum und einer damit einhergehenden verbesserten Staatsverschuldungsquote. In einem aktuellen Bericht über die Ökonomien der aufstrebenden Märkte verweist die Deutsche Bank auf die abnehmende Quote der Staatsverschuldung in Israel, und dies trotz der Kosten, die durch den zweiten Libanonkrieg für die öffentlichen Haushalte entstanden. Ende 2006 ...  weiter

Zivilehe von Nichtjuden ermöglicht

Israelische Paare, die nach dem jüdischen Religionsgesetz (Halacha) nicht als Juden gelten, werden zukünftig in Form einer zivilen Eheschließung he...  weiter

 
 


Deutsche Bank vertraut Israels Wirtschaft

Die Deutsche Bank vertraut der israelischen Wirtschaft und rechnet mit einem weiterhin robusten Wachstum und einer damit einhergehenden verbesserten Staatsverschuldungsquote. In einem aktuellen Bericht über die Ökonomien der aufstrebenden Märkte verweist die Deutsche Bank auf die abnehmende Quote der Staatsverschuldung in Israel, und dies trotz der Kosten, die durch den zweiten Libanonkrieg für die öffentlichen Haushalte entstanden. Ende 2006 betrug die Staatsverschuldung gemessen am Brutto-Inlands-Produkt 86 Prozent. Noch Mitte der neunziger Jahre betrug diese Quote über 100 Prozent.

„Wir betrachten Israel weiterhin als eine der führende Volkswirtschaften im Bereich der aufstrebenden Märkte“, so ein Vertreter der Deutschen Bank in Israel. Außerdem wurde betont, dass der gegenwärtige Wert des Shekels (NIS) unterbewertet ist und nicht seiner eigentlichen wirtschaftlichen Stärke entspricht. Die Experten erwarten daher, dass sich der Wert gegenüber dem Dollar bis Ende des Jahres auf 4,1 NIS für einen US-Dollar steigert.

(Yedioth Ahronot, 18.07.07)

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Zivilehe von Nichtjuden ermöglicht

Israelische Paare, die nach dem jüdischen Religionsgesetz (Halacha) nicht als Juden gelten, werden zukünftig in Form einer zivilen Eheschließung heiraten dürfen. Dies ist das Ergebnis einer Übereinstimmung, die Justizminister Daniel Friedmann und der sephardische Oberrabbiner Shlomo Amar gestern erzielt haben. Zum ersten Mal in der Geschichte Israels hat das religiöse Establishment damit grünes Licht für eine zivile Ehe- und Scheidungsprozedur gegeben. Der Gesetzentwurf ist jedoch auf Paare beschränkt, die zu beiden Teilen aus Nichtjuden bestehen.

Im Austausch für die Zustimmung für das von Ministerpräsident Ehud Olmert unterstützte Gesetz wird die Autorität des Oberrabbinats in der Frage der Konversion gestärkt. Von Bürgerrechtsaktivisten wurde das Gesetz als unzureichend kritisiert.

Dem bisherigen Recht nach ist die Zivilehe in Israel nicht gestattet. Das seit Staatsgründung bestehende Monopol des Oberrabbinats auf Ehe und Scheidung zwingt Neueinwanderer, die im halachischen Sinne keine Juden sind, dazu, im Ausland zu heiraten. Dies betrifft in Israel etwa 264 000 Menschen, größtenteils Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion.

(Ha’aretz, 19.07.07)

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Gemeinsame Pressekonferenz von AM Tzipi Livni und EU-Beauftragtem Javier Solana

Israels Außenministerin Tzipi Livni hat sich gestern, einen Tag vor dem heutigen Treffen des Nahost-Quartetts in Lissabon, in Jerusalem mit Javier Solana, dem Hohen Beauftragten für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU, getroffen. In ihrem Gespräch ging es neben den israelisch-palästinensischen Beziehungen auch um die iranische Nuklearbedrohung. Auf der daran anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz  unterstrich Livni einmal mehr Israels Wunsch nach einem sicheren Frieden mit den Palästinensern im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung. Hinsichtlich des Iran plädierte sie dafür, im UN-Sicherheitsrat erhöhte Sanktionen durchzusetzen.

Unter dem folgenden Link finden sich der Wortlaut und eine Videoaufzeichnung der Pressekonferenz: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/Foreign+Minister+Livni/Speeches+
interviews/FM+Livni+with+Javier+Solana+at+press+conference+18-Jul-2007.htm

(Israelisches Außenministerium, 18.07.07)

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USA verurteilen syrisch-iranischen Waffenschmuggel in den Libanon

Die USA werfen Syrien und dem Iran vor, eine negative Rolle im Libanon zu spielen. Man habe eindeutige Beweise dafür, dass über die syrische Grenze Waffen an Terrororganisationen geliefert würden. Der amerikanische UN-Botschafter Zalmay Khalizad erhob diese Anklagen gestern im Anschluss an eine geschlossene Sitzung des UN-Sicherheitsrates, in dem die Fortführung der UN-Resolution diskutiert wurde, die den Krieg zwischen Israel und der von Syrien und dem Iran gestützten Hisbollah im letzten Sommer beendet hat.

„Wir haben deutlich gemacht, dass wir alle Anstrengungen zur Destabilisierung des Libanon verurteilen und unsere besondere Sorge darüber zum Ausdruck gebracht, dass Waffenlieferungen über die syrische Grenze vor sich gehen“, erklärte Khalizad gegenüber Journalisten. Des Weiteren wies er auf Indizien dafür hin, dass Gruppen wie die Fatah al-Islam und die PFLP Terroranschläge vorbereiten würden.

Syriens UN-Botschafter Bashar Ja’afari wies die Vorwürfe zurück und betonte: „Wir haben es schon viele Male geleugnet und leugnen es immer noch.“ Die dem Sicherheitsrat vorliegenden Informationen bezüglich des Waffenschmuggel würden gänzlich von israelischen Geheimdiensten stammen und nicht von der libanesischen Regierung. Der UN-Beauftragte für den Nahen Osten Michael William betont jedoch, dass nahezu alle Hinweise auf den Waffenschmuggel, die im von UN-Generalsekretär Ban Ki-moo angeforderten Reportaufgeführt seien, auf die libanesische Regierung und libanesische Sicherheitsbehörden zurückgingen.

(The Jerusalem Post, 19.07.07)

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Kassam-Rakete trifft Haus in Sderot

Eine Kassam-Rakete ist am späten Vormittag von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf die südisraelische Stadt Sderot abgeschossen worden und direkt in einem Wohnhaus eingeschlagen. Sieben Personen mussten sich wegen Schocks in einem Krankenhaus in Ashkelon behandeln lassen. Bei dem Angriff wurden auch mehrere umliegende Gebäude beschädigt.

„Wir hörten einen lauten Knall. Selbst meine Verwandten am anderen Ende der Stadt hörten die Explosion. Die Rakete landete direkt neben uns, und ich fühlte mein Haus zittern“, berichtet ein Einwohner Sderots. Ein anderer klagte: „Wir haben Angst. Du sitzt vor deinem Computer, und plötzlich hörst du eine Detonation, die das ganze Haus erschüttert. Ich habe keinen Bunker oder Schutzraum. Wenn eine Kassam in meinem Haus einschlägt, dann helfe mir Gott.“

(Yedioth Ahronot, 19.07.07)

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Bald Katyushas in Gaza?

Wie ein hochrangiger Offizier der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) mitteilt, hat die Hamas während der zwei Jahre, seit die israelische Armee die Philadelphi-Route an der Grenze zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen verlassen hat, eine de-facto-Armee aufgebaut. Etwa 13 000 Soldaten seien einer klaren Kommandostruktur und einer geregelten Ausbildung unterworfen.

Der ZAHAL-Offizier weist darauf hin, dass die relative Ruhe im Gaza-Streifen nur deswegen von der Hamas eingehalten worden sei, um ihre Militärmaschinerie leichter ausbauen zu können. „Früher oder später wird es Katyusha-Raketen in Gaza geben. Wenn sie schon Raketen mit 115 mm Durchmesser besitzen, sind Katyushas nur noch eine Frage der Zeit.“

(Yedioth Ahronot, 19.07.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 372 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 372 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 389 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.banim.org/en/German.html


Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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