Freitag, 23.11.2007
 
 
Olmert: Status quo mit den Palästinensern darf nicht fortdauern
 

Kurz vor seiner Abreise zum Nahost-Treffen in Annapolis hat Israels Ministerpräsident Ehud Olmert noch einmal davor gewarnt, den Status quo mit den Palästinensern aufrecht zu erhalten. Olmert wird bereits am Sonntag, also zwei Tage vor Beginn des Gipfels, in die USA fliegen.

„Ich bin zum dem Schluss gekommen, dass es unmöglich ist den Status quo zwischen uns und den Palästinensern beizubehalten“, betonte Olmert am Donnerstag. „Wir sind schon zu lange mit dem Status quo beschäftigt, aber dieser wird zu schlimmeren Ergebnissen führen als selbst eine missglückte Konferenz. Er wird zur Machtübernahme der Hamas in Judäa und Samaria führen, zur Schwächung, wenn nicht gar zum Verschwinden der gemäßigten palästinensischen Strömung. Sollte es nicht gelingen, einen politischen Horizont zu schaffen, hätte dies tödliche Folgen.“

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1 € - 5.7229 NIS (-0.828%)
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(Bank of Israel, 23.11.07)



Am Wochenende wird es etwas freundlicher.

Jerusalem: 8-16°C
Tel Aviv: 13-21°C
Haifa: 12-21°C
Be’er Sheva: 9-20°C
Ein Gedi: 17-24°C
Eilat: 14-24°C




Israelische Ärzte helfen in Swaziland bei der AIDS-Bekämpfung


Ein israelisches Ärzteteam ist Anfang der Woche in Swaziland eingetroffen, um dort bei der Bekämpfung von AIDS behilflich zu sein. Es wird lokalen Ärzten beibringen, wie man sichere Beschneidungen durchführt. Neueste Studien haben bewiesen, dass die Beschneidung des männlichen Geschlechtsorgans das Risiko einer HIV-Infektion während des Geschlechtsverkehrs zwischen Mann und Frau um 60 Prozent reduziert.

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Deutsche Firmen am Aufbau von iranischem Atomreaktor beteiligt


Deutsche Firmen haben sich heimlich am iranischen Atomprogramm beteiligt.

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Iran im Besitz neuer Rakete


Das nicht-konventionelle Waffenarsenal des Iran ist um eine neue Rakete erweitert worden.

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Olmert: Status quo mit den Palästinensern darf nicht fortdauern

Kurz vor seiner Abreise zum Nahost-Treffen in Annapolis hat Israels Ministerpräsident Ehud Olmert noch einmal davor gewarnt, den Status quo mit den Palästinensern aufrecht zu erhalten. Olmert wird bereits am Sonntag, also zwei Tage vor Beginn des Gipfels, in die USA fliegen.

„Ich bin zum dem Schluss gekommen, dass es unmöglich ist den Status quo zwischen uns und den Palästinensern beizubehalten“, betonte Olmert am Donnerstag. „Wir sind schon zu lange mit dem Status quo beschäftigt, aber dieser wird zu schlimmeren Ergebnissen führen als selbst eine missglückte Konferenz. Er wird zur Machtübernahme der Hamas in Judäa und Samaria führen, zur Schwächung, wenn nicht gar zum Verschwinden der gemäßigten palästinensischen Strömung. Sollte es nicht gelingen, einen politischen Horizont zu schaffen, hätte dies tödliche Folgen.“

Zwar ist es den israelischen und palästinensischen Unterhändlern noch nicht gelungen, die gemeinsame Erklärung zu vollenden, die den Beginn der eigentlichen Verhandlungen über ein Abkommen einleiten und das Treffen in Annapolis krönen soll, doch gibt sich Olmert optimistisch, dass die diesbezüglichen Diskrepanzen letztendlich überwunden werden.

(Haaretz, 23.11.07)

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Israelische Ärzte helfen in Swaziland bei der AIDS-Bekämpfung

Ein israelisches Ärzteteam ist Anfang der Woche in Swaziland eingetroffen, um dort bei der Bekämpfung von AIDS behilflich zu sein. Es wird lokalen Ärzten beibringen, wie man sichere Beschneidungen durchführt. Neueste Studien haben bewiesen, dass die Beschneidung des männlichen Geschlechtsorgans das Risiko einer HIV-Infektion während des Geschlechtsverkehrs zwischen Mann und Frau um 60 Prozent reduziert.

Die Immunschwäche-Krankheit ist die nationale Tragödie des kleinen Königreichs im Süden Afrikas. Etwa 40 Prozent der eine Million Einwohner sind infiziert, die Bevölkerung schrumpft, und die hohe Todesrate hat bereits 70 000 Kinder zu Waisen gemacht. Swaziland ist das erste afrikanische Land, das Israel um Hilfe auf dem Gebiet der Beschneidung angesucht hat. So ist das Jerusalem Aids Project darum gebeten worden, vor Ort Ärzte in der Behandlung und der Logistik für die Beschneidung eines Viertels der Bevölkerung auszubilden.

Bei den israelischen Ärzten, die der ersten Delegation ihrer Art angehören, handelt es sich um Prof. Zyi Gimon vom Jerusalemer Hadassah-Krankenhaus in Ein Kerem, Dr. Francis Serour vom Wolfsohn-Krankenhaus in Holon und Dr. Yinon Shenkar, der das Jerusalem Aids Project repräsentiert. Unterstützt wird die Mission von der Hadassah Medical Foundation.

(Yedioth Ahronot, 23.11.07)


Informationen zum Jerusalem Aids Project finden sich unter dem folgenden Link: http://www.aidsnews.org.il/abouteng.htm

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Deutsche Firmen am Aufbau von iranischem Atomreaktor beteiligt

Deutsche Firmen haben sich heimlich am iranischen Atomprogramm beteiligt. So ermittelten die deutschen Zollbehörden in den vergangenen Jahren 50 deutsche Unternehmen, die dem Iran Material für den Aufbau des Kernreaktors in Bushehr verkauft haben. Das deutsche Gesetz untersagt den Export von nuklearem Know-how und entsprechender Ausrüstung in den Iran.

Hinter der Schmuggeloperation steht die Berliner Firma Vero, die von Dimirty Solotarev geleitet wird, einem armenischen Juden mit sowohl deutscher als auch russischer Staatsbürgerschaft. Solotarev hielt sich in Russland auf, als die Zollbehörden im Jahr 2004 die Büroraume von Vero untersuchten, und ist seitdem nicht nach Deutschland zurückgekehrt.

Der Wert des in den Iran gelieferten Materials wird auf insgesamt 150 Millionen Dollar geschätzt. Doch ist dies, so der zuständige Staatsanwalt in Potsdam, offensichtlich „nur die Spitze des Eisbergs“. Den Ermittlungen zufolge waren sich 10 bis 12 der deutschen Unternehmen der Tatsache bewusst, dass sie in den Iran liefern würden.

(Haaretz, 22.11.07)

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Iran im Besitz neuer Rakete

Das nicht-konventionelle Waffenarsenal des Iran ist um eine neue Rakete erweitert worden. Dabei handelt es sich nach Angaben des Pentagons um eine ballistische Rakete mit dem Namen „Ashura“, die eine Reichweite von 2000 bis 2500 Kilometern besitzt und in Zukunft auch mit einem nuklearen Sprengkopf ausgestattet werden kann.

Die große Reichweite der bisher fortgeschrittensten iranischen Rakete sorgt in der westlichen Welt für große Beunruhigung, da sie nicht nur Israel, sondern auch weite Räume in Europa treffen könnte. Vor diesem Hintergrund hatten die USA auch die Planung eines Raketenabwehrsystems in Polen und Tschechien betrieben, was zu einer Krise der amerikanisch-russischen Beziehungen führte.

(Yedioth Ahronot, 21.11.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 500 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 500 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 516 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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