Freitag, 24.02.2012
 
 
UN verurteilen Anschläge auf israelische Diplomaten
 

Der UN-Sicherheitsrat (Foto: MFA)

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Terroranschläge gegen israelische Diplomaten in Neu-Delhi und Tiflis "aufs schärfste" verurteilt.

Die UN-Resolution stellte fest, Terrorismus sei "eine der ernsthaftesten Bedrohungen für Frieden und Sicherheit".

Terroranschläge seien "kriminell und nicht zu rechtfertigen", hieß es weiterhin.

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Vierzig Jahre danach: Überlebende des Olympiaattentats in München



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(Bank Israel, 23.02.12)



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Wochenende – Baumausstellung

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Vierzig Jahre danach: Überlebende des Olympiaattentats in München

Im September 1972 überfielen Mitglieder der palästinensischen Terrorgruppe „Schwarzer September“ bei den Olympischen Sommerspielen in München die israelische Mannschaft im olympischen Dorf. Elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist verloren bei dem Attentat ihr Leben.

Im Rahmen der Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Der elfte Tag – Die Überlebenden von München 1972“ kamen nun Sportler, die den Anschlag und die anschließende Geiselnahme überlebt haben, in München zusammen und sprachen über ihre Erinnerungen.

Fechter Dan Alon (66 Jahre), Geher Shaul Paul Ladany (75), Schwimmtrainer Avraham Melamed (67), Ringer Gad Tsabary (68), sowie die Sportschützen Henry Hershkovitz (85) und Zelig Shtorch (65) nahmen am Donnerstag auch an einer Pressekonferenz teil.


(Foto: Generalkonsulat)

Neben den Veranstaltern und den Überlebenden kamen dort auch der Oberbürgermeister der Stadt München, Christian Ude, der Vizepräsident der Israelitischen Gemeinde in München und Oberbayern und Präsident von Makkabi Deutschland, Peter Guttmann, und der israelische Generalkonsul Tibor Shalev Schlosser zu Wort.

Oberbürgermeister Ude hob in seiner Rede Israels große Unterstützung für Münchens Kandidatur als Olympiastadt hervor. Israel hätte in der erneuten Teilnahme israelischer Sportler an einer Olympiade in München einen Sieg über den Terrorismus gesehen. Peter Guttmann machte deutlich, dass “Politik im Sport nichts zu suchen hat.”

Der israelische Generalkonsul würdigte den wertvollen Beitrag, den die Überlebenden zur Erinnerungsarbeit leisten, da “ihre Erzählungen den Opfern Gesichter” geben. Der vierzigste Jahrestag des Attentats, der sich diesen September jährt, “bietet eine besondere Gelegenheit, die Menschen und ihre Geschichten zu ehren, die hinter den ermordeten und überlebenden Sportlern stehen”, so Schlosser. Er fuhr fort: “Diese Tragödie ist und wird immer eine brennende, offene Wunde für uns Israelis bleiben. Und ich glaube, dass auch viele Münchner und Deutsche genauso fühlen.”


Schlosser (Foto: Generalkonsulat)

Einige der Sportler betraten zum ersten Mal seit dem Attentat wieder Münchner Boden, so etwa Gad Tsabary, der zunächst als Geisel festgehalten worden war, sich aber als Einziger befreien konnte. „Wenn ich hierherkomme, erstarre ich immer für einige Sekunden“, erzählte Tsabary. Um mit dem Trauma der schrecklichen Erinnerungen leben zu können, habe er wieder im Sport aktiv werden müssen. Er wurde Jugendtrainer und gründete in Tel Aviv ein Ringerteam für Taubstumme.

Trotz der belastenden Erinnerungen brachten die Sportler einstimmig ihre Freude über das lang verwehrte und nun so große Interesse an ihren schrecklichen Erlebnissen zum Ausdruck. „Ich war begeistert über die Gelegenheit, der Welt zu erzählen, was wir wissen. Jeder von uns hat eine Geschichte“, sagte der ehemalige Schwimmtrainer Avraham Melamed.

Über Dan Alon, einen überlebenden Sportler, erzählte der Produzent Emanuel Rotstein, der erste Einzug der israelischen Mannschaft ins Münchener Olympiastadion habe sich für ihn “fast so gut angefühlt wie die Geburt meiner Kinder.”

Auf der Pressekonferenz wurde auch die Fortsetzung der Spiele thematisiert, die das Internationale Olympische Komitee nach einer Unterbrechung beschlossen hatte. Die Sportler befürworteten die Entscheidung. „Damals dachte ich, wenn wir unsere Freunde beweinen, sollten andere nicht um Medaillen kämpfen“, sagte Hershkovitz: „Heute aber denke ich, es war gut weiterzumachen. Ein Abbruch wäre ein Sieg für die Terroristen gewesen.“

Auch Fragen der Schuld und Versäumnisse der deutschen Behörden wurden angesprochen, die nach dem Attentat diskutiert worden waren. Die Überlebenden nannten die palästinensischen Terroristen als einzige Verantwortliche für die Tat. Die Sicherheitsvorkehrungen der Münchner Olympiade schienen ihnen gering, aber aus dem einfachen Grund, dass “niemand an Terror dachte”, erklärte Zelig Shtorch. Die Terroristen hätten letztlich genau dies, die Idee des friedlichen sportlichen Miteinanders, ausgenutzt.

(Generalkonsulat des Staates Israel in München, 24.02.12)

Der Film mit dem Titel „Der elfte Tag – Die Überlebenden von München 1972“ wird am 7. Juli auf Sky ausgestrahlt.

Die vollständige Rede von Generalkonsul Schlosser finden Sie hier: http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/NewsDokumente/MUENCHEN_Pressekonferenz_23.2.12_Rede_Tibor_Schlosser.pdf

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Wochenende – Baumausstellung

"Hatachana" – die alte Bahnstation zwischen Tel Aviv und Jaffa – ist immer einen Besuch wert. Noch bis heute ist dort eine Ausstellung über Bäume in der Stadt zu sehen. Die Ausstellung mit dem Titel "Meine Wurzeln in Tel Aviv-Jaffa" stellt 29 besondere Bäume vor, die häufig schon länger in der Stadt beheimatet sind als ihre menschlichen Bewohner.


(Foto: Hatachana)

Wer will, kann die Bäume anschließend besuchen – es liegen Karten bereit, die auf den Spuren der Bäume durch die Stadt führen.

Mehr unter: http://www.hatachana.co.il/events

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UN verurteilen Anschläge auf israelische Diplomaten

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Terroranschläge gegen israelische Diplomaten in Neu-Delhi und Tiflis "aufs schärfste" verurteilt.

Die UN-Resolution stellte fest, Terrorismus sei "eine der ernsthaftesten Bedrohungen für Frieden und Sicherheit". Terroranschläge seien "kriminell und nicht zu rechtfertigen", hieß es weiterhin.

Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor, begrüßte die Resolution des Sicherheitsrates und erklärte, es sei das erste Mal seit 2005, dass das Gremium einen Terroranschlag gegen Israel verurteilt habe.

Prosor sagte weiterhin, "dass die UN das Schweigen gebrochen haben, hallt in der Welt wider". Er fuhr fort, die Resolution werde den bei dem Angriff in Neu-Delhi Verwundeten Trost verschaffen.

Bei dem Anschlag am 13. Februar waren die Frau eines israelischen Diplomaten und ihr indischer Fahrer verletzt worden, nachdem eine Bombe an ihrem Auto explodiert war. Kurz zuvor hatte in Tiflis ein Mitarbeiter der Botschaft ebenfalls einen Sprengsatz an seinem Wagen entdeckt, der entschärft werden konnte.

(Jerusalem Post, 24.02.12)

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Vier Raketen auf Israel

Palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen haben gestern Abend und in der Nacht zum Freitag vier Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Zunächst detonierte eine Rakete im Bezirk Shaar Hanegev. Später wurde eine Kassam-Rakete auf den Bezirk Eshkol abgefeuert. Zwei weitere Raketen detonierten spät in der Nacht ebenfalls im Bezirk Eshkol.

In der Nacht zum Freitag haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) daraufhin im nördlichen Gazastreifen Ziele angegriffen, die als Basis für terroristische Aktivitäten dienen.

Früher am Abend konnte ZAHAL den Abschuss einer Rakete verhindern, indem sie das Feuer auf eine Gruppe von Terroristen eröffnete.

(Ynet/Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 24.02.12)

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Online-Event



Foto-Wettbewerb auf unserer Facebook-Page

Fasching ist zwar gerade vorbei, doch Purim steht ins Haus: Schicken Sie uns bis zum 1. März an botschaft@israel.de ein Foto von ihrem schönsten und lustigsten Kostüm (egal ob von Karneval, Purim, Halloween oder einer Mottoparty) und gewinnen Sie eine kleine Überraschung aus Israel!


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Alle eingesendeten Bilder werden am 1. März in einem Fotoalbum auf unserer Facebook-Page veröffentlicht. Die zehn Teilnehmer, die bis Purim (7. März) die meisten „Likes“ bekommen, gewinnen.

Wir freuen uns auf Ihre Bilder! 

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