Mittwoch, 29.02.2012
 
 
Netanyahu begrüßt neuen Obersten Richter
 

Grunis (Foto: MFA)

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat bei der Zeremonie zum Wechsel an der Spitze des Obersten Gerichtshofes den neuen Vorsitzenden Asher Grunis gewürdigt.

Netanyahu erklärte: "Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Flamme der Demokratie noch weiter tragen. Ich weiß, dass sie alle notwendigen Eigenschaften für die Leitung des Obersten Gerichtshofes und des juristischen Apparats in Israel in dieser schweren Zeit mitbringen. In meinem Namen und dem meiner Regierung wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Ich verspreche Ihnen jede notwendige Unterstützung."

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(Bank Israel, 29.02.12)



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Netanyahu begrüßt neuen Obersten Richter

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat bei der Zeremonie zum Wechsel an der Spitze des Obersten Gerichtshofes den neuen Vorsitzenden Asher Grunis gewürdigt.

Netanyahu erklärte: "Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Flamme der Demokratie noch weiter tragen. Ich weiß, dass sie alle notwendigen Eigenschaften für die Leitung des Obersten Gerichtshofes und des juristischen Apparats in Israel in dieser schweren Zeit mitbringen. In meinem Namen und dem meiner Regierung wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Ich verspreche Ihnen jede notwendige Unterstützung. Ich bin sicher, dass unter Ihrer Leitung das Oberste Gericht Israels in der Welt weiter als Leuchtturm der Freiheit wahrgenommen wird, auf den der Staat Israel und alle, denen Gerechtigkeit und Freiheit heilig sind, stolz sein können."


Grunis und Präsident Peres bei der Amtseinführung (Foto: GPO)

Asher Grunis, der gestern das Amt des Vorsitzenden Richters am Obersten Gerichtshof übernommen hat, wurde 1945 im Britischen Mandatsgebiet Palästina geboren. Er hat in Jerusalem, Virginia/USA und Toronto/Kanada studiert und unterrichtete von 1967 bis 1987 an der juristischen Fakultät der Universität Tel Aviv. Seit 1988 ist er Richter, 2002 wurde er  ans Oberste Gericht berufen.

(Außenministerium des Staates Israel, 28.02.12)

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Erste äthiopisch-stämmige Botschafterin ernannt

Das israelische Außenministerium hat erstmals eine Frau äthiopischer Herkunft als Botschafterin benannt. Belaynesh Zevadia war die erste äthiopische Kadettin im Außenministerium und wird als Vertreterin Israels in Addis Abeba dienen, der Hauptstadt des Landes in dem sie lebte, bevor sie nach Israel kam. Die Nominierung muss noch von der Regierung bestätigt werden.

Zevadia kam im Alter von 17 Jahren nach Israel. Seit sie für das Außenministerium arbeitet, war sie in den israelischen Konsulaten in Chicago und Houston tätig.


Zevadia (Foto: MFA)

Außenminister Avigdor Lieberman begrüßte am Montag ausdrücklich die Entscheidung. „Diese Ernennung ist eine Botschaft an die israelische Öffentlichkeit. […] Sie ist eine Botschaft gegen Diskriminierung. In Israel werden Menschen aufgrund ihrer Fähigkeiten für den öffentlichen Dienst ausgewählt, und nicht wegen ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechts“, so Lieberman.

Der Knessetabgeordnete Shlomo Molla (Kadima) lobte die Entscheidung für Zevadia und sagte, dass sowohl die israelische Gesellschaft als auch die äthiopische Community stolz darauf sein können. Ihre Ernennung solle ein „Vorbild für all jene sein, die nach Fortschritt und Erfolg streben.“

Weitere Botschafternominierungen des Außenministeriums sind Yigal Caspi für Bern, David Waltzer für die Europäische Union und Amiram Magid, der für die Staaten der Karibik zuständig sein soll. Alle Nominierungen müssen noch von der Regierung bestätigt werden.

(Außenministerium des Staates Israel, 29.02.12)

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Bundesweiter Israel-Tag am 14. Mai – machen Sie mit!



Seit dem Jahr 2000 finden zum israelischen Unabhängigkeitstag alljährlich in ganz Deutschland dezentrale Geburtstagsfeiern statt, die der Verein „ILI - I like Israel e.V.“ koordiniert. Der israelische Unabhängigkeitstag (Yom Ha-Atzma´ut) fällt  in diesem Jahr laut hebräischem Kalender zwar auf den 26. April, doch gefeiert werden die so genannten „ILI-Tage“ am 14. Mai, dem Tag der Proklamation der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel 1948.

 „Über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg vereinen sich Menschen weltweit, um den Unabhängigkeitstag eines einzigartigen und oft falsch verstandenen Landes als Fest für Jedermann zu feiern“, so Sacha Stawski, der Vorsitzende von ILI.

Auch dieses Jahr beteiligen sich wieder zahlreiche Städte und Kommunen unter dem Motto „Gemeinsam für Israel“ in Berlin, Frankfurt, München und zahlreichen anderen Orten. Letztes Jahr organisierten über 60 Städte die Feiern und Straßenfeste. Zu den lokalen Organisationsgruppen gehören Partnerstädte, Deutsch-Israelische Gesellschaften, Jüdische Gemeinden und viele weitere deutsche, israelische, jüdische und christliche Freundschaftsvereine.

Claudia Korenke, die Koordinatorin der ILI-Tage ruft zur Teilnahme auf: „Egal ob groß oder klein, ob Straßenfest, Party oder Informationsstand – der Israeltag sollte Bestandteil jeder Stadt sein. Gerne steht das ILI-Team mit Rat und Tat und Ideen zur Verfügung. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, uns wissen zu lassen, dass Sie neu oder wieder dabei sind, ob als Sponsor, Organisator oder freiwilliger Mitarbeiter.“

Informationen für alle, die einen ILI-Tag organisieren möchten, gibt es unter dem folgenden Link: http://www.i-like-israel.de/  Kontaktaufnahme unter: Claudia@il-israel.org .

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Ayalon trifft griechischen Vize-Außenminister

Der stellvertretende Außenminister Danny Ayalon ist am Dienstag mit seinem griechischen Amtskollegen Demetri Dollis zusammengetroffen. Beide kamen überein, im Juni dieses Jahres in Thessaloniki eine griechisch-jüdische Diaspora-Konferenz abzuhalten.

Diese erste Konferenz ihrer Art wird jüdische und griechische Diaspora-Communitys aus der ganzen Welt zusammenbringen. Ziel der Konferenz ist herauszufinden, wie man die Verbindungen eines jeden Landes mit der jeweiligen Diaspora stärken kann. Dies schließt die Verbesserung von Investitionen, Tourismus und Handelsbeziehungen zwischen den Ländern mit ein. Die Konferenz wird auch daraufhin arbeiten, die Jugend in der Diaspora zu ermutigen, ihr Erbe kennen zu lernen und die Verbindungen zwischen den Diaspora-Gemeinden zu stärken.


Ayalon und Dollis (Foto: MFA)

Die beiden stellvertretenden Außenminister werden die israelische und griechische Delegation zu der Konferenz anführen.

Ayalon erklärte: "Das Jahr 2011 hat uns mehr Kooperation zwischen Griechenland und Israel auf den Gebieten Handel, Verteidigung, Tourismus, Energie und Investitionen gebracht, als jemals zuvor. Nun möchten unsere beiden Völker, die alte Zivilisationen repräsentieren, ihre Beziehungen durch diese einmalige Konferenz im Juni noch verstärken."

(Außenministerium des Staates Israel, 28.02.12)

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Akademische Kooperation mit China und Indien gestartet

Am Sonntag haben Finanzminister Yuval Steinitz und Erziehungsminister Gideon Saar Programme zur Förderung von Forschungskooperationen mit China und Indien gestartet.

Die Programme sollen Forscher und Studierende aus diesen beiden Ländern an israelische Forschungseinrichtungen bringen.

Im Rahmen der Programme werden mehrere Hundert Stipendien für Studierende und Forscher an Universitäten und dem Volcani-Institut für Landwirtschaftsforschung zur Verfügung ausgelobt. Für das Programm stehen insgesamt 44 Millionen Shekel (ca. 900.000 Euro) zur Verfügung.

(Finanzministerium des Staates Israel, 29.02.12)

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