Dienstag, 20.03.2012
 
 
Opfer von Toulouse werden in Israel begraben
 

Die Opfer des Anschlags (Fotos: privat)

Die Familien der Opfer des Anschlages an einer jüdischen Schule in Toulouse am Montag haben darum gebeten, ihre Angehörigen in Israel zu bestatten.

Die Leichname sollen daher so schnell wie möglich nach Israel überführt werden.

Außenminister Avigdor Lieberman hat unterdessen mit Unverständnis auf die Äußerung der Hohen Kommissarin für Außenpolitik in der EU, Lady Catherine Ashton, reagiert, die den Anschlag in Toulouse mit israelischen Militäraktionen im Gazastreifen verglichen hatte.

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(Bank Israel, 20.03.12)



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Intel Israel stellt ein

Intel Israel hat am Sonntag erklärt, es werde im Jahr 2012 600 neue Mitarbeiter einstellen.   weiter
Peres zum persischen Neujahrsfest
Photoshop-Gesetz verabschiedet
 
 


Intel Israel stellt ein

Intel Israel hat am Sonntag erklärt, es werde im Jahr 2012 600 neue Mitarbeiter einstellen. Die Firma hat im letzten Jahr hohe Gewinne eingefahren und erklärt, seit 2006 4,1 Milliarden US-Dollar zur israelischen Wirtschaft beigetragen zu haben. Auch 2001 hatte Intel bereits 700 neue Mitarbeiter eingestellt.


(Foto: AP)

Der neue Präsident von Intel Israel Mooly Eden erklärte: "Intels Zentrum in Israel ist sehr wichtig für die weltweiten Operationen der Firma."

(Ynet, 19.03.12)

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Peres zum persischen Neujahrsfest

Präsident Shimon Peres hat in einer Videobotschaft dem iranischen Volk zum persischen Neujahrsfest Nouruz gratuliert.

Peres grüßte zunächst auf Persisch und wünschte allen Iranern auf der Welt ein fröhliches Nouruz.  "Ich wünsche den Iranern einen echten, wahren Feiertag, an dem sie Freiheit, Ehre und menschliche Würde erfahren können", fuhr er auf Hebräisch fort. "Es ist noch nicht zu spät, zu Ihrem großen persischen Erbe zurückzukehren, einem Erbe von Kultur und Werten, nicht Bomben und Raketen.

Manchmal frage ich mich, wie eine so zivilisierte Nation mit einer so reichen Geschichte es einer so radikalen, blinden und hasserfüllten Gruppe erlauben konnte, ihr historisches Erbe in den Schmutz zu ziehen. Wie gestattet ein Volk es einem Regime, Angst zu säen, Menschen ihrer Freiheit zu berauben und die junge Generation in Angst zu versetzen, die nach einem Ausweg aus dem diktatorischen Iran sucht? Der Iran, einst von vielen Ländern auf der Erde geliebt, hat heute die ganze Welt gegen sich aufgebracht. […] Das iranische Regime steckt all sein Geld in sein Atomprogramm und lässt sein Volk in Armut und Hunger zurück. Angereichertes Uran kann die Hungrigen nicht satt machen", schloss er seine Ansprache.

(Haaretz, 19.03.12)

Unterdessen hat eine Initiative eines israelischen Paares auf Facebook Wellen geschlagen. Die beiden haben auf der Internetplattform Poster hochgeladen, die sie und ihre Kinder zeigen. Die Poster tragen die englische Unterschrift: "Iraner, wir werden euer Land niemals bombardieren, wir lieben euch."

Ronny Edry, einer der beiden Initiatoren erklärte, zunächst habe er nur Kritik erfahren, doch bereits nach wenigen Stunden hätten immer mehr Menschen sein Foto "geliket".

Und wenig später erhielt er die ersten Reaktionen von Facebook-Nutzern aus dem Iran. "Die meisten schreiben persönliche Nachrichten", so Edry, doch er habe auch bereits Freundschaftsanfragen von iranischen Facebook-Nutzern erhalten.

Edry und seine Frau Michal Tamir gründeten daraufhin eine Seite mit dem Namen "Israel-loves-Iran". Die Schwesterseite "Iran-loves-Israel" ließ nicht lange auf sich warten.

Edry erklärt, er habe auch versucht, Iraner davon zu überzeugen, sich ebenfalls selbst zu fotografieren, um der Botschaft mehr Nachdruck zu verleihen. "Sie erklärten mir, dass wir Israelis so etwas vielleicht tun könnten, sie im Iran dafür aber ins Gefängnis kommen könnten", so Edry.

(Haaretz, 20.03.12)

Die Facebook-Seiten finden Sie hier: https://www.facebook.com/israellovesiran#!/israellovesiran

https://www.facebook.com/pages/Iran-Loves-Israel/326301454094205

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Photoshop-Gesetz verabschiedet

Die Knesset hat am Montagabend in zweiter und dritter Lesung ohne Gegenstimmen das sogenannte "Photoshop-Gesetz" verabschiedet. Das Gesetz verbietet es PR-Firmen in Zukunft, untergewichtige Models für Werbekampagnen einzusetzen.

Zusätzlich muss auf Plakaten kenntlich gemacht werden, wenn Models durch Bildbearbeitungsprogramme nachträglich schlanker gemacht worden sind. Das Gesetz legt einen Body-Mass-Index (BMI) von 19 als Untergrenze für Models fest. Wer einen BMI von 18,5 oder weniger hat, darf in Zukunft weder für Werbekampagnen in Israel aufgenommen werden noch dürfen Bilder aus ausländischen Kampagnen mit untergewichtigen oder untergewichtig aussehenden Models in Israel verwendet werden.

Sehr dünne Models sind Untersuchungen zufolge einer der Hauptgründe für die Entwicklung von Essstörungen bei jungen Frauen. In Israel wird jährlich bei 1.500 Kindern und Jugendlichen eine Essstörung festgestellt. Die Heilungsrate ist sehr niedrig, nur 10-17% überwinden eine Essstörung dauerhaft.

30% aller jungen Mädchen in Israel zwischen 11 und 13 Jahren machen eine Diät, eine Zahl, die deutlich über dem internationalen Durchschnitt liegt.

(Haaretz, 19.03.12)

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Stolperstein nahe Botschaft verlegt

Heute wurde ganz in der Nähe der Botschaft des Staates Israel in Berlin ein Stolperstein für Anita Frank verlegt. Mit seinem Stolperstein-Projekt erinnert der Künstler Gunter Demnig an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig einlässt.

Anita Frank wurde im Jahr 1921 geboren. Sie arbeitete als Krankenschwester im Jüdischen Krankenhaus in Berlin und wohnte in der Auguste-Viktoria-Straße 33. Die Nazis deportierten sie 1943 nach Theresienstadt. Von dort wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz und schließlich nach Bergen-Belsen gebracht, wo sie im April 1945 starb.


Nahshon (mitte) bei der Verlegung des Stolpersteins (Fotos: Botschaft)

Der Gesandte Emmanuel Nahshon sagte: „Für uns als Angehörige der Botschaft des Staates Israel ist es etwas Besonderes, dass diese Zeremonie in unserer direkten Nachbarschaft, in ´unserer´ Straße, stattfindet. Es ist uns sehr wichtig, dabei zu sein.“ Er fügte hinzu: „Auf jedem Stolperstein steht ein Name. Und jeder Name, an den wir uns erinnern, steht für eine ganze Lebensgeschichte - mit Träumen, Hoffnungen und Talenten. Jeder Stolperstein, der an ein verlorenes Leben erinnert und den Menschen mit dem dazugehörigen Heim verbindet, ist ein kleiner Sieg über die Gleichgültigkeit und das Vergessen.“

(Botschaft des Staates Israel, 20.03.12)

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Opfer von Toulouse werden in Israel begraben

Die Familien der Opfer des Anschlages an einer jüdischen Schule in Toulouse am Montag haben darum gebeten, ihre Angehörigen in Israel zu bestatten.

Die Leichname sollen daher so schnell wie möglich nach Israel überführt werden.

Außenminister Avigdor Lieberman hat unterdessen mit Unverständnis auf die Äußerung der Hohen Kommissarin für Außenpolitik in der EU, Lady Catherine Ashton, reagiert, die den Anschlag in Toulouse mit israelischen Militäraktionen im Gazastreifen verglichen hatte.


Die Opfer des Anschlags (Fotos: privat)

Lieberman erklärte, die Äußerungen seien unwürdig und er hoffe, sie werde sie noch einmal überdenken und zurücknehmen.

Der Außenminister befindet sich zurzeit auf einer Reise durch Asien. In Chengdu kündigte er gestern die Eröffnung eines neuen israelischen Konsulats in der chinesischen Stadt an.

China wird damit nach den USA das Land mit den meisten israelischen Vertretungen.

(Außenministerium des Staates Israel, 20.03.12)

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