Donnerstag, 05.04.2012
 
 
Netanyahu zu Grass
 

Netanyahu (Foto: Archiv)

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu erklärte heute zur Veröffentlichung von Günter Grass:

"Der peinliche Vergleich, den Günter Grass zwischen Israel und dem Iran gezogen hat, einem Regime, das die Shoah leugnet und zur Vernichtung Israels aufruft, sagt sehr wenig über Israel und viel über Herrn Grass.

Der Iran, nicht Israel, stellt eine Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit in der Welt dar."

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(Bank Israel, 05.04.12)



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Netanyahu zu Grass

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu erklärte heute zur Veröffentlichung von Günter Grass:

"Der peinliche Vergleich, den Günter Grass zwischen Israel und dem Iran gezogen hat, einem Regime, das die Shoah leugnet und zur Vernichtung Israels aufruft, sagt sehr wenig über Israel und viel über Herrn Grass.

Der Iran, nicht Israel, stellt eine Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit in der Welt dar.

Der Iran, nicht Israel, droht anderen Staaten damit, sie auszulöschen.

Der Iran, nicht Israel, unterstützt Terrororganisationen, die Raketen gegen unschuldige Zivilisten richten.

Der Iran, nicht Israel, unterstützt das Massaker des syrischen Regimes an seinem Volk.

Der Iran, nicht Israel, steinigt Frauen, henkt Homosexuelle und unterdrückt aufs grausamste Millionen eigener Bürger.

Sechzig Jahre lang hat Herr Grass seine Vergangenheit als Mitglied der Waffen-SS verschwiegen. Daher überrascht es nicht, dass er den einzigen jüdischen Staat auf der Welt als größte Bedrohung für den Weltfrieden ansieht und ihm sein Recht auf Selbstverteidigung abspricht.

Anständige Leute auf der ganzen Welt sollten diese ignoranten und verwerflichen Aussagen verurteilen."

(Amt des Ministerpräsidenten, 05.04.12)

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Chag sameach!

Morgen ist "Leil ha-Seder", der Vorabend von Pessach.

Pessach, häufig als "Fest der Freiheit" (Chag ha-Cherut) oder "Fest des Frühlings" (Chag ha-Aviv) bezeichnet, erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten im 13. Jahrhundert v.d.Z.

Freiheit ist das dominierende Thema von Pessach. Die Vorbereitungen beginnen lange vor dem eigentlichen Fest, wenn Haushalte und Geschäfte beginnen, nach den Vorschriften der Thora (Ex. 12, 15-20) jegliches Chametz (Gesäuertes) aus den Wohnungen und Räumlichkeiten zu entfernen. Der Tag vor dem Fest ist letzten vorbereitenden Maßnahmen gewidmet, darunter der zeremoniellen Verbrennung aller für das Fest unzulässigen Lebensmittel.

Der Beginn von Pessach, der Seder-Abend, ist auch gleichzeitig der Höhepunkt des Feiertages.


(Collage: Erziehungsministerium)

Der Seder ist das wichtigste Familienfest und dauert traditionell viele Stunden. Zum Seder gehört die Lesung der Pessach-Hagada, einer ausführlichen Wiedererzählung der Knechtschaft und des Auszugs aus Ägypten. Abgesehen von der Matza, dem ungesäuerten Brot, gehören noch weitere symbolische Speisen auf den Seder-Tisch.

Auch die meisten säkularen Juden in Israel begehen die Pessach-Bräuche (laut einer Umfrage essen 67% der jüdischen Israelis kein Chametz) und feiern einen mehr oder weniger traditionellen Seder-Abend (90% halten ihn für wichtig) – nur die vollständige Lesung der Hagada wäre für viele dann doch zu lang…

Zu Pessach gehört auch eine weitere Woche von fünf Halbfeiertagen für längere Gebetsgottesdienste und Freizeitaktivitäten. Die Festwoche wird mit einem zusätzlichen Feiertag abgeschlossen.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern Chag sameach ve-Pessach kasher und Frohe Ostern!

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Yossi Banai Tribute-Album

Vor sechs Jahren ist der große Sänger Yossi Banai gestorben – nun ist ein Album mit neuen Liedern von ihm erschienen. "Shirim acharonim" (Letzte Lieder) heißt die Sammlung von Liedern, die Banai noch vor seinem Tod geschrieben aber nicht mehr selbst vertont und interpretiert hat.


"Le"at" - Das letzte Album Yossi Banais

Dies haben nun andere für ihn übernommen – Idan Reichel, Corinne Allal und Arkadi Duchin sind nur einige der zehn Sänger, die auf dem neuen Album zu hören sind, das in dieser Woche erschienen ist.

(Haaretz, 05.04.12)

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Konferenz des Außenministeriums zum Thema jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern

Am Dienstag fand im Außenministerium eine Konferenz zum Thema "Die jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Ländern" statt. Teilnehmer der Konferenz unter Vorsitz von Vize-Außenminister Danny Ayalon waren Vertreter von Organisationen von Juden aus arabischen Ländern, sowie Korrespondenten israelischer und internationaler Medien.


Ayalon spricht auf der Konferenz (Foto: MFA)

Ayalon eröffnete die Konferenz mit einem Hinweis auf die historische Schuld, die den jüdischen Flüchtlingen aus den arabischen Ländern angetan worden war. Er wandte sich direkt an die Arabische Liga und rief dazu auf, diese historische Schuld anzuerkennen und die Verantwortung für die Vertreibung der Juden aus arabischen Ländern zu übernehmen, durch die sie zu Flüchtlingen wurden. Gleichzeitig sollten die arabischen Länder die Verantwortung für das palästinensische Flüchtlingsproblem übernehmen, da sie 1948 gegen Israel in den Krieg gezogen waren.

Ayalon erklärte, die Entschädigung jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern werde integraler Bestandteil aller zukünftigen Verhandlungen oder Abkommen sein. Er stellte außerdem klar, dass Israel und auf einer Integration der palästinensischen Flüchtlinge in den palästinensischen Staat bestehen würde. Genauso habe es schließlich selber die jüdischen Flüchtlinge aufgenommen.

50% aller Israelis, so Ayalon, seien entweder selbst jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern oder stammten von ihnen ab.  

Vor etwa sechs Monaten hatte der Vize-Außenminister die israelischen Forderungen für eine Anerkennung der jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Staaten auf Basis der Resolution 242 beim UN-Sicherheitsrat eingereicht.

(Außenministerium des Staates Israel, 03.04.12)

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Raketenangriff auf Eilat

Terroristen aus dem Sinai haben in der Nacht zum Donnerstag eine Grad-Rakete auf Eilat abgefeuert. Mehrere Menschen erlitten einen Schock und mussten  behandelt werden. Israelische Sicherheitskräfte durchsuchen derzeit die Gegend um Eilat nach weiteren Raketen. Die Polizei erklärte, dass vorerst keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen für die Einwohner getroffen werden müssten.


Ort des Einschlags (Foto: Yair Sagi)

In den vergangenen Wochen patrouillierten die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte verstärkt entlang der Grenze zu Ägypten, da es mehrere Anschlags- und Schmuggelversuche von der Sinai-Halbinsel aus gab, die alle vereitelt werden konnten.

Im August 2011 waren sieben Menschen bei einem Terroranschlag bei Eilat getötet worden.

(Ynet/Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 05.04.12)

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