Mittwoch, 11.04.2012
 
 
Ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht
 

Von Boaz Bismuth

Noch sind die Delegationen nicht auf dem Weg nach Istanbul, da lässt der Iran auch schon die Luft aus den Atomgesprächen, die am Wochenende in der Türkei stattfinden sollen.

Nachdem die Iraner in den vergangenen Wochen die Forderungen des Westens nach einer Schließung der Anlage zur Urananreicherung bei Qom und einem Ende der Anreicherung von Uran auf ihrem Gebiet entschieden zurückgewiesen haben, schießen sie seit gestern scharf in alle Richtungen: Sie behaupten, sie hätten eine israelische Terrorgruppe aufgedeckt, kündigen an, die Öllieferungen an Spanien und Griechenland einzustellen, und drohen, das selbe auch mit den Lieferungen nach Italien und Deutschland zu tun.

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1 € - 4.9301 NIS (0.676%)
1 CHF - 4.1031 NIS (0.714%)
1 £ - 5.9795 NIS (0.640%)
1 $ - 3.7580 NIS (0.374)

(Bank Israel, 11.04.12)



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Vom beduinischen Hirten zum israelischen Diplomaten

Die israelische Botschaft in London hat ein besonderes neues Mitglied in ihrem Team: Ismail Khaldi (41) ist der neue Berater für zivilgesellschaftliche Angelegenheiten.

Khaldi blickt auf eine außergewöhnliche Lebensgeschichte zurück: Als eines von elf Geschwistern wuchs er in einem Beduinendorf im Norden Israels auf.

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Ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht

Von Boaz Bismuth

Noch sind die Delegationen nicht auf dem Weg nach Istanbul, da lässt der Iran auch schon die Luft aus den Atomgesprächen, die am Wochenende in der Türkei stattfinden sollen.

Nachdem die Iraner in den vergangenen Wochen die Forderungen des Westens nach einer Schließung der Anlage zur Urananreicherung bei Qom und einem Ende der Anreicherung von Uran auf ihrem Gebiet entschieden zurückgewiesen haben, schießen sie seit gestern scharf in alle Richtungen: Sie behaupten, sie hätten eine israelische Terrorgruppe aufgedeckt, kündigen an, die Öllieferungen an Spanien und Griechenland einzustellen, und drohen, das selbe auch mit den Lieferungen nach Italien und Deutschland zu tun.

Die von der Europäischen Union verhängten Sanktionen scheinen sie nicht besonders zu stören. Präsident Ahmadinedschad hat sich gestern damit gebrüstet, dass sein Land problemlos auch ohne Öl zu verkaufen zwei oder drei Jahre durchhalten könnte. Diese Nachricht eröffnete alle iranischen Nachrichtensendungen, kurz nachdem Ahmadinedschads Rede bereits live ausgestrahlt worden war. So gelingt es den Iranern, im Vorhinein ein "positives" Klima für die Atomgespräche zu schaffen.

Weiter geht es auf unserer Website: http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Kommentare/Pages/Ein-Maerchen-aus-Tausendundeiner-Nacht.aspx

(Israel ha-Yom, 11.04.12)

Der Autor ist Journalist und ehemaliger Botschafter Israels in Mauretanien.

Die im Newsletter veröffentlichten Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der israelischen Regierung wieder, sondern bieten einen Einblick in die politische Diskussion in Israel.

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Vom beduinischen Hirten zum israelischen Diplomaten

Die israelische Botschaft in London hat ein besonderes neues Mitglied in ihrem Team: Ismail Khaldi (41) ist der neue Berater für zivilgesellschaftliche Angelegenheiten.


Khaldi (Foto: GPO)

Khaldi blickt auf eine außergewöhnliche Lebensgeschichte zurück: Als eines von elf Geschwistern wuchs er in einem Beduinendorf im Norden Israels auf, wo er bis zu seinem achten Lebensjahr in einem Zelt lebte. Khaldi besuchte eine angesehene arabische Schule und fiel schon damals auf, als er Yom ha-Zikaron, den Gedenktag für die gefallenen israelischen Soldaten, begehen wollte. Seine Familie hatte bereits seit den 1930er Jahren ein gutes Verhältnis zu der jüdischen Bevölkerung, es bestand eine enge Freundschaft mit den Mitgliedern eines benachbarten Kibbuz. Dort habe seine Großmutter auch Jiddisch gelernt, erinnert sich Khaldi.

Seit 2004 arbeitet Khaldi für das israelische Außenministerium. Bevor er nach London entsandt wurde, hatte er unter anderem einen Posten als Vizekonsul in San Francisco und als Berater von Avigdor Lieberman inne. Seine Arbeit in London betrachtet er als große Herausforderung: „Mein Eindruck ist, dass es hier einen tiefsitzenden Hass gegen Israel gibt“, erklärt Khaldi. „Die palästinensischen Organisationen sind sehr feindselig und sehr präsent an den Universitäten.“

(Alondon, 09.04.12)

Zum vollständigen Interview mit Ismail Khaldi: http://www.alondon.net/index.php?action=art&id=5762&He+Has+No+Conflict=1&lang=en_GB

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Eine halbe Million Israelis genießen die Feiertage in der Natur

Die Nationalparks und Naturschutzgebiete haben am Dienstag einen Rekord verzeichnet: Eine halbe Million Israelis haben den vierten Pessach-Tag für einen Ausflug in die Natur genutzt, so viele wie nie zuvor.


(Foto: KKL)


(Foto: KKL)

Unter den Ausflüglern auf einer Krokodilfarm: Präsident Peres
(Foto: Nana10)

"Die Leute nutzen die verlängerten Öffnungszeiten in den Parks voll aus", so ein Sprecher der Umweltschutzbehörde.

(Nana10, 11.04.12)

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