Dienstag, 24.04.2012
 
 
Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen
 

Fahne auf Halbmast (Foto: Damzow)

Heute Abend beginnt Yom HaZikaron, der Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels und die Opfer des Terrorismus.

Yom HaZikaron findet traditionell eine Woche nach dem Holocaust-Gedenktag (Yom HaShoah) statt und ist dem Gedenken an die gefallenen israelischen Soldaten und die Opfer des gegen Israel gerichteten Terrorismus gewidmet.
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(Bank Israel, 24.04.12)


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Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen

Heute Abend beginnt Yom HaZikaron, der Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels und die Opfer des Terrorismus.

Fahne auf Halbmast (Foto: Damzow)

Die Zahl der zwischen 1860 und 2012 gefallenen Sicherheitskräfte beträgt 22.993. Im letzten Jahr (seit dem letzten Gedenktag) sind 126 Angehörige der Sicherheitskräfte im Dienst gefallen.

In Israel leben heute 10.524 Familien gefallener Angehöriger der Sicherheitskräfte, darunter 2.396 Waisen und 4.992 Witwen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und der Sicherheitskräfte.

Yom HaZikaron findet traditionell eine Woche nach dem Holocaust-Gedenktag (Yom HaShoah) statt und ist dem Gedenken an die gefallenen israelischen Soldaten und die Opfer des gegen Israel gerichteten Terrorismus gewidmet.

Der Gedenktag existiert bereits seit 1953 als Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels. 1963 wurde ein Gesetz verabschiedet, das ihn als Gedenktag für die Gefallenen im Unabhängigkeitskrieg und der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte festlegt.
1998 wurde entschieden, auch die Terroropfer in das Gedenken des Tages einzuschließen. Seitdem trägt er seinen heutigen Namen. 

Yom HaZikaron beginnt in Israel mit einer Schweigeminute um acht Uhr abends. Die zentrale Gedenkfeier findet am Abend an der Klagemauer in Jerusalem statt. Daran nehmen traditionell unter anderem der Präsident, der Generalstabschef und Angehörige der Opferfamilien teil. Am nächsten Tag werden um elf Uhr vormittags bei Sirenenton zwei Schweigeminuten abgehalten. Im Anschluss daran finden auf den Militärfriedhöfen in ganz Israel Gedenkzeremonien statt, die zentrale Zeremonie ist diejenige auf dem Friedhof auf dem Herzl-Berg, die um 13.00 Uhr abgehalten wird.

Der Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels und die Opfer des Terrorismus geht unmittelbar in den Vorabend des Yom HaAtzma´ut, den Unabhängigkeitstag, über.

(Botschaft des Staates Israel/Außenministerium des Staates Israel, 24.04.12)

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Yom HaAtzma´ut – Der Unabhängigkeitstag

Am Mittwochabend beginnt der 64. Unabhängigkeitstag (Yom HaAtzma´ut). Er folgt unmittelbar auf den Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels. An Yom HaAtzma´ut wird die Ausrufung des Staates Israel am 5. Ijar 5708 (nach gregorianischem Kalender am 14. Mai 1948) gefeiert.

Dekoration zum Unabhängigkeitstag

Yom HaAtzma´ut ist kein religiöser Feiertag. Für die meisten Israelis ist er jedoch sehr wichtig. Fahnen zieren in der Zeit um den Unabhängigkeitstag viele Wohnungsfenster und Autos.
Am Vorabend des Unabhängigkeitstages veranstalten die Stadtverwaltungen öffentliche Feiern, aus Lautsprechern ertönt unter freiem Himmel Musik, die Stadtzentren sind von Menschenmassen bevölkert.

Am Unabhängigkeitstag selbst unternehmen viele Bürger Ausflüge zu den Schlachtfeldern des Unabhängigkeitskrieges. Man besucht die Gedenkstätten der Gefallenen, wandert in der Natur und verbringt im Allgemeinen den Tag im Freien bei Picknick und Grill. Militärbasen öffnen der interessierten Bevölkerung ihre Tore. Darüber hinaus findet ein Schaufliegen der Luftstreitkräfte statt. Die Vorführung der Marine wird in diesem Jahr aufgrund der Kürzungen im Verteidigungshaushalt entfallen.

Es werden zudem Israel-Preise für hervorragende Leistungen auf den Gebieten der Literatur, der Künste und der Wissenschaften werden verliehen und es findet der Internationale Bibelwettbewerb für die jüdische Jugend statt.

(Botschaft des Staates Israel, 24.04.12)

Anlässlich des Yom HaAtzma´ut wendet sich der neue Botschafter des Staates Israel Yakov Hadas-Handelsman mit einem Grußwort an die jüdischen Gemeinden in Deutschland sowie an alle, die gemeinsam mit Israel den Unabhängigkeitstag feiern, wie beispielsweise am bundesweiten ILI-Tag am 14. Mai:

Die Videogrußbotschaft von Botschafter Yakov Hadas-Handelsman finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=_ob-Clo_rUo sowie in schriftlicher Version auf unserem Blog.

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Virtuelle Feier im Haus des Präsidenten

Auf Initiative von Präsident Shimon Peres, der seit kurzem über einen Facebook-Account verfügt, werden die diesjährigen Feiern zum Unabhängigkeitstag erstmals live im Internet übertragen – auf der Fanpage von Peres selbst.

Am 26. April werden zwischen 8.30 und 10.00 Uhr deutscher Zeit (9.30 - 11.00 Uhr israelischer Zeit) die zentralen Feierlichkeiten im Amtssitz des Präsidenten stattfinden. Anwesend werden neben Peres selbst auch Ministerpräsident Binyamin Netanyahu, Verteidigungsminister Ehud Barak und viele weitere Persönlichkeiten sein.

Zur Liveübertragung geht es hier: http://www.president.gov.il

(Außenministerium des Staates Israel, 23.04.12)


 


Der Präsident sendet zudem ein Grußwort an die jüdischen Gemeinden in der Diaspora, in dem er unter anderem sagt:

„Ich bin stolz, den 64. Unabhängigkeitstag mit Ihnen allen zu feiern. Es ist nicht nur ein Tag der Feierlichkeiten, sondern auch ein Tag der Reflektion und der Bewusstwerdung, dass die Realität, die wir geschaffen haben, mehr als der Traum ist, den wir einmal träumten.

Die bemerkenswerten Errungenschaften der letzten sechs Jahrzehnte sind ein Beweis für den unbeugsamen Geist, der das jüdische Volk ausmacht. Wir sind in unser Heimatland zurückgekehrt, das reich an Geschichte, aber knapp an Land und Ressourcen ist. Wir hatten keine andere Wahl, als in unser wichtigstes Gut zu investieren – unser Volk. Und das haben wir auch getan, gemeinsam mit Ihnen allen. (…)

Yom HaAtzma‘ut ist auch eine Zeit derer zu gedenken, die unserem Land gedient und es verteidigt haben - viele von ihnen haben ihr Leben für unseren jungen Staat geopfert.
Heute ist Israel immer noch auf der unerschütterlichen Suche nach Frieden und wir werden unseren Wunsch, in Harmonie mit unseren Nachbarn zu leben, niemals aufgeben. (…)
 
Liebe Freunde, die Herausforderungen unserer Zeit sind groß. Lasst uns heute zusammen die Fahnen für die Zukunft Israels als unabhängigen und demokratischen Staat schwenken. Lasst uns die Fahnen des Friedens, der Sicherheit und Brüderlichkeit schwenken.“


Das Video-Grußwort des Präsidenten Shimon Peres an die jüdischen Gemeinden findet sich hier: http://www.youtube.com/watch?v=BWf-xOHYmvI sowie in schriftlicher Version auf unserem Blog.

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Heutige Yad Vashem-Ehrung in Frankfurt „Gerechte unter den Völkern“

Yelena Tyshayeva ist von der Nationalen Israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem posthum mit dem Ehrentitel „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet worden. Dies ist die höchste Auszeichnung, die der Staat Israel an Nicht-Juden vergibt. Die Geehrte rettete ihre jüdische Cousine in der ukrainischen Stadt Odessa vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und deren Verbündete und half ihr zu überleben.

Im Rahmen einer Feierstunde der Botschaft des Staates Israel nahmen heute die in Frankfurt am Main lebenden nächsten Angehörigen der Geehrten die Yad Vashem-Medaille und –Urkunde in Empfang. Die Zeremonie fand auf Einladung des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, in dessen Sitz in Frankfurt statt.

Die Retterin Yelena, die Gerettete Yekaterina
und deren Tochter Anna Tyshayeva.
Odessa, Ukraine, 1978 (Yad Vashem Archiv)

Die damals neunzehnjährige Yelena Tyshayeva rettete Anfang 1942 ihre jüdische Cousine Yekaterina vor der drohenden Deportation, indem sie sie aus dem Ghetto brachte und die Vierjährige fortan bei sich zu Hause versteckte. Der Versuch, auch die Mutter und Schwester zu retten, misslang. In der ständigen Gefahr, entdeckt oder verraten zu werden, versorgte Yelena ihre kleine Cousine und beiden gelang es zu überleben. Heute lebt Yekaterina Tyshayeva in Frankfurt am Main. Sie ist gleichzeitig die Gerettete und auch die nächste Angehörige der 1998 verstorbenen Geehrten, und sie nahm stellvertretend für sie die Yad Vashem-Medaille und -Urkunde entgegen. 

Die Nationale Holocaust-Gedenkstätte des Staates Israel, Yad Vashem, ist Erinnerungsstätte, Dokumentations- und Forschungszentrum. Yad Vashem hat unter anderem auch die Aufgabe, derer zu gedenken, die mit persönlichem Einsatz und unter Gefährdung des eigenen Lebens versuchten, während der Zeit des Nationalsozialismus Juden zu retten. Yad Vashem tut dies mit dem Ehrentitel "Gerechte/r unter den Völkern". Die „Gerechten“ oder ihre Nachkommen erhalten eine Medaille und eine Urkunde. Zudem wird ihr Name auf der „Wall of Honor“ – der Ehrenwand im "Garten der Gerechten" in Yad Vashem – verewigt. Bis heute haben über 23.700 Frauen und Männer aus 45 Ländern diesen Ehrentitel erhalten.

Zusätzliche Informationen zu Yad Vashem und den Gerechten unter den Völkern:
Yad Vashem: http://www.yadvashem.org/
Die Gerechten unter den Völkern: http://www1.yadvashem.org/yv/en/righteous/index.asp
Virtuelle Tour durch den Garten der Gerechten unter den Völkern: http://www.youtube.com/watch?v=dcGS_ymJNro&feature=relmfu

(Botschaft des Staates Israel, 24.04.12)

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