Dienstag, 03.07.2012
 
 
Ministerpräsident Netanyahu löst Plesner-Kommission auf
 

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu (Foto:GPO)
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu löste gestern die Plesner-Kommission auf, die eine Alternative zum Tal-Gesetz ausarbeiten sollte, das am 1. August ausläuft.

Netanyahu erklärte: „Ich fühle mich einer gerechteren Verteilung der Belastung verpflichtet."

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(Bank Israel, 03.07.12)



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Israelische Technologie sichert den Louvre


Mit Hilfe israelischer Technologie der Firma Synel, wird das Louvre-Museum in Paris zukünftig gesichert werden.

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Israelische Technologie sichert den Louvre

Mit Hilfe israelischer Technologie der Firma Synel, eine israelische Tochtergesellschaft in Frankreich, wird das Louvre-Museum in Paris zukünftig gesichert werden.


Louvre in Paris (Foto:Benh Lien Song)

Der Louvre als größtes Museum der Welt mit seinen über 35.000 Objekten der Frühzeit bis zum 19. Jahrhundert ist ein begehrtes Ziel von Kunstdieben, darunter auch Angestellte des Museums. 2011 wurden 8,8 Millionen Besucher registriert.

„Synel bietet eine technische Lösung, die unbefugtes Betreten des Museums und der gesperrten Museumsbereiche überwacht“, so der Vizepräsident von Synel. Auch kann das Sicherheitspersonal das Bewegungsprofil der 700 Angestellten innerhalb des Museums mit dem neuen Sicherheitssystem nachvollziehen. Zudem werden verschiedene Installationen durch Synel vorgenommen, die unter Anderem die Autorisierung durch Fingerabdrücke, Zahlenkombinationen, Magnetkarten, Barcodes, Sensoren und Gesichtserkennung abdecken.

Dieser Auftrag ist einer von zahlreichen Weiteren in Frankreich und England für Synel.

(ynetnews,03.07.12)

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Bürgermeister von Haifa erhält Bundesverdienstkreuz

Yona Yahav, Bürgermeister von Haifa, der sich jahrelang geweigert hatte, Deutschland wegen des Holocausts zu besuchen, wird in Berlin eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik erhalten, wie am Montag bekannt gegeben wurde.

Die Auszeichnung wird dem Bürgermeister der drittgrößten Stadt Israels verliehen als Anerkennung seines Einsatzes zur Förderung der Beziehungen mit den deutschen Partnerstädten Mainz, Bremen, Düsseldorf, Mannheim und Erfurt.


Yona Yahav mit dem damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler (Foto:T.Ruger)

Yahav sagte der Jerusalem Post, er fühle sich geehrt, die Auszeichnung aus Deutschland zu erhalten – ein Land, das er sich aus ideologischen Gründen weigerte zu besuchen, bis er Bürgermeister wurde.

„Ich bin in Israel geboren und aufgewachsen“, so Yahav, dessen Eltern deutsche Juden waren. „Ich habe viel über den Holocaust gelernt und beschlossen, dass ich unter keinen Umständen nach Deutschland reisen werde.“  (…)

Aber nachdem Yahav 2003 zum Bürgermeister gewählt wurde, stand er vor einem Dilemma: Seine Prinzipientreue begann die  gemeinsamen Programme mit den deutschen Partnerstädten zu beeinträchtigen. (…)

Yahav reiste erstmals 2007 nach Deutschland, wo ihm ein warmer Empfang bereitet wurde, und ist seitdem oft wiedergekommen. Einmal besuchte er die Stadt Köln, aus der seine Familie stammte. „Der Bürgermeister von Köln hat eine Tour organisiert und mir Dokumente über meine Familiengeschichte gezeigt.“ (…)

Im Zuge seiner Besuche hat Haifa die Zusammenarbeit mit zahlreichen deutschen Städten verstärkt. (…)

Auf die Frage, was seine Mutter und sein Vater über die Auszeichnung denken würden, antwortete er, dass er glaube, sie wären stolz. (…) „Ich fühle mich zutiefst geehrt und ich glaube, meine Eltern würden genauso fühlen.“

(JPost, 02.07.12)

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Die Höhlen des Carmel sind das neuste Weltkulturerbe

Ende Juni hat das Weltkulturerbe-Komitee der UNESCO dafür gestimmt, das „Nahal Meàrot Nature Reserve“ in die Liste der Weltkulturerbe-Stätten aufzunehmen.

Die Stätte der „Menschlichen Entwicklung“ (Site of Human Evolution) am Berg Carmel im Norden Israels bestehen aus prähistorischen Höhlen, die durchgehend von Frühzeitmenschen während Hunderttausenden von Jahren  bewohnt waren. Diese menschliche Lebensform ist ein weltweit sehr seltenes Phänomen.


Berg Carmel (Foto:Israeli Ministry of Tourism)

Damit wurde Nahal Meàrot nun als 8. Weltkulturerbe-Stätte in Israel ernannt. Die anderen Stääten sind die Altstadt von Jerusalem, die Bahai-Anlage in Haifa und Westgalliläa, die biblischen Siedlungen Megiddo, Hazor und Beer Sheva, die Weihrauchstrasse im Negev, die Festung Masada, die Altstadt von Akko und die als „Weisse Stadt“ bezeichnete Bauhausarchitektur in Tel Aviv.

Das israelische Außenministerium und die Regionalverwaltung von Hof Carmel haben sich gemeinsam mit der Universität Haifa dafür eingesetzt, dass diese Stätte ebenfalls zum Weltkulturerbe ernannt wird.

(Außenministerium des Staates Israel, 03.07.12)

Informationen über die israelischen Weltkulturerbe-Stätten, einschließlich jener, die auf der Vorschlagsliste stehen, finden sich unter: http://whc.unesco.org/en/statesparties/il

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Ministerpräsident Netanyahu löst Plesner-Kommission auf

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu löste gestern die Plesner-Kommission auf, die eine Alternative zum Tal-Gesetz ausarbeiten sollte, das am 1. August  ausläuft. Das Tal-Gesetz definiert den Rahmen der Beteiligung von ultra-orthodoxen Juden am Militärdienst. Der Oberste Gerichtshof hatte im Februar 2012 erklärt, das Gesetz sei nicht umgesetzt worden.

Am Sonntag gab Yaakov Weinroth, der die religiösen Parteien in der Kommission vertritt, als dritter Vertreter seinen Rückzug aus der Kommission bekannt. Streitpunkt innerhalb der Kommission ist vor allem die Frage, ob und wie Araber und ultra-orthodoxe Juden zum Militärdienst verpflichtet werden sollten. 

Premierminister Netanyahu erklärte: „Ich fühle mich einer gerechteren Verteilung der Belastung verpflichtet. Im Januar, noch vor der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, habe ich erklärt, ich werde darauf hinarbeiten, dass es allmählich innerhalb der ultra-orthodoxen und arabischen Gemeinschaften zu einer größeren Angleichung bei der Verteilung der Lasten kommt, ohne eine Gemeinschaft gegen die andere aufzubringen. Dies war und bleibt mein Standpunkt.

Wir haben die Plesner-Kommission beauftragt, in Übereinstimmung mit dem Urteil des Obersten Gerichtshofs einen vereinbarten Vorschlag für die Regierung und Koalition auszuarbeiten. Zu meinem Bedauern ist es der Plesner-Kommission nicht gelungen, Entwürfe zu vereinbaren, da einige ihrer Mitglieder ausgetreten sind, und sie keine Empfehlungen entwerfen konnte, die in der Knesset eine Mehrheit erhalten würden. Im Grunde genommen ist die Kommission aufgelöst.“

(Amt des Ministerpräsidenten und ynet, 02.07.12)

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