Mittwoch, 19.12.2007
 
 
Nach Bali – Israel fühlt sich dem Klimaschutz verpflichtet
 

Israel hat auf dem Klimagipfel in Bali seine Bereitschaft erklärt, sich an den internationalen Bemühungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen sowie der Arbeit an einem neuen globalen Rahmenwerk für die Zeit nach Kyoto zu beteiligen.

Die israelische Delegation in Bali wurde von dem Knesset-Abgeordneten Shlomo Pines-Paz geleitet und setzte sich aus Vertretern zahlreicher Ministerien und Nichtregierungsorganisationen zusammen.

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USA setzen auf energiepolitische Partnerschaft mit Israel

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(Bank of Israel, 19.11.07)



Regnerisch und kühl.

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Immer mehr israelische Araber leisten Zivildienst


Der Zivildienst erfreut sich innerhalb der arabischen Bevölkerung Israels zunehmender Beliebtheit.

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Ingolstädter Gymnasium veranstaltet Videokonferenz mit Yad Vashem


Bayersiche Schüler haben Geschichte aus erster Hand erlebt.

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Ex-Militärgeheimdienstchef warnt vor dem Iran


In Israel wächst die  Kritik an der jüngsten US-Geheimdiensteinschätzung zum Iran.

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Raketen- und Mörserfeuer aus Gaza


Die Raketenangriffe auf den westlichen Negev haben in den vergangenen zwei Wochen zugenommen.

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Nach Bali – Israel fühlt sich dem Klimaschutz verpflichtet

Israel hat auf dem Klimagipfel in Bali seine Bereitschaft erklärt, sich an den internationalen Bemühungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen sowie der Arbeit an einem neuen globalen Rahmenwerk für die Zeit nach Kyoto zu beteiligen.

Die israelische Delegation in Bali wurde von dem Knesset-Abgeordneten Shlomo Pines-Paz geleitet und setzte sich aus Vertretern zahlreicher Ministerien und Nichtregierungsorganisationen zusammen. Neben dem Umweltschutz kam der Teilnahme der Delegation an der Konferenz in Indonesien auch eine politische Bedeutung zu. So trafen sich Pines und Yossi Inbar, der Generaldirektor des israelischen Umweltschutzministeriums, mit dem Umweltschutzminister Indonesiens (Bild), der zum Präsidenten der Konferenz gewählt worden war.

Obwohl Israel, das bereits das Kyoto-Abkommen von 1994 und das Klimawandelabkommen von 1996 ratifiziert hat, bisher im Klima-Bereich als Entwicklungsland klassifiziert worden ist, liegt es im Vergleich mit anderen Ländern in Hinsicht auf den Kohlendioxidausstoß durch Treibstoffverbrennung pro Kopf nur wenig hinter den als entwickelt klassifizierten Staaten. Daher hat es sich – obwohl es nicht dazu verpflichtet ist – zu freiwilligen Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen entschieden.

(Außenministerium des Staates Israel, 18.12.07)

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USA setzen auf energiepolitische Partnerschaft mit Israel

Der US-Kongress hat gestern ein Gesetz zur Energiesicherheit verabschiedet, das einen Abschnitt über die Stärkung der Zusammenarbeit mit Israel im Bereich der „grünen Energie“ enthält. Israel ist das einzige Land auf der Welt, mit dem die USA in diesem Gesetzesrahmen kooperieren werden.

Der Gesetzestext definiert Israel als Verbündeten der USA, mit dem man aufgrund der besonderen Beziehungen das Interesse teile, neue Energiequellen zu erschließen. Daher sollen nun gemeinsame Forschungsprojekte erarbeitet werden. Israelische Wissenschaftler und Ingenieure genießen in den USA aufgrund ihres Know-hows bei der Entwicklung neuer Energiequellen große Wertschätzung.

(Haaretz, 19.12.07)

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Immer mehr israelische Araber leisten Zivildienst

Der Zivildienst erfreut sich innerhalb der arabischen Bevölkerung Israels zunehmender Beliebtheit. Dieses Jahr leisteten 600 israelische Araber den freiwilligen Dienst ab – doppelt so viele wie in den Jahren davor.

Aus einer neuen Umfrage der Universität Haifa geht außerdem hervor, dass der Zivildienst von der Mehrheit der arabischen Öffentlichkeit unterstützt wird. 70 Prozent der Befragten sprechen sich für ihn aus, wenn er die gleichen Begünstigungen verschafft wie der reguläre Armeedienst. Diese Zahlen kommen insofern überraschend, als die politische Führung des arabischen Sektors den Zivildienst scharf ablehnt und in ihm die Gefahr einer „Israelisierung“ erblickt.

Jeder israelische Staatsbürger, der nicht zur Armee muss, hat die Möglichkeit, freiwillig einen Zivildienst, etwa in Krankenhäusern, zu absolvieren. Insgesamt tun dies zurzeit etwa 12 000 Personen, mehrheitlich national-religiöse Frauen.

(Haaretz, 19.12.07)

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Ingolstädter Gymnasium veranstaltet Videokonferenz mit Yad Vashem

Bayerische Schüler haben Geschichte aus erster Hand erlebt. So fand am Montag am Katharinen-Gymnasium Ingolstadt eine der ersten Videokonferenzen einer Schulklasse mit einem Überlebenden der Shoa in Yad Vashem statt. Dabei konnte sich der Leistungskurs Geschichte in einem gut zweistündigen Gespräch live mit Naftali Fürst in Jerusalem unterhalten.

Fürst, der heute in Haifa lebt, hatte als Kind die Konzentrations- und Vernichtungslager Sered, Auschwitz-Birkenau und Buchenwald überlebt. Über 60 Jahre lang hatte er nicht mehr in seiner deutsche Muttersprache geredet. Nun antwortete er offen und freimütig auf die zahlreichen Fragen der Schüler und ihres Lehrers Dr. Matthias Schickel.

Informationen zu Videokonferenzen und anderen Bildungsangeboten von Yad Vashem finden sich in deutscher Sprache unter dem folgenden Link: http://www1.yadvashem.org/education/German/homepage.htm

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Ex-Militärgeheimdienstchef warnt vor dem Iran

Der frühere Chef des israelischen Militärgeheimdienstes (AMAN) Generalmajor Aharon Ze’evi-Farkash hat die jüngste US-Geheimdiensteinschätzung zum Iran auf das Schärfste kritisiert. In einem Seminar an der Hebräischen Universität legte er am gestrigen Dienstag führenden Politiker, ausländischen Diplomaten und hochrangigen Vertreter des Sicherheitsapparates die bisher bitterste und genaueste Analyse der NIE in Israel dar. Dabei konnte er sich hinsichtlich des Jahres 2003, in dem der Iran angeblich sein Atomprogramm gestoppt hätte, auf seine damalige Funktion als Geheimdienstchef berufen.

Ze’evi-Farkashi ist überzeugt, dass das „geheime iranische Militärprogramm weitergeht“. Die Unterscheidung der NIE zwischen militärischen und zivilen Programmen sei insofern „künstlich“, als die Anreicherung von Uran – an der kein Zweifel besteht - für beide notwendig sei.

Gleichzeitig verwies er auf das Indiz des andauernden Boden-Boden-Raketen-Programms: „Kein Land würde ohne Atomwaffenambitionen so viele Milliarden Dollar in Boden-Boden-Raketen-Programme investieren.“

Er kam zu dem Schluss, dass die NIE der Bush-Administration die militärische Option genommen, die internationale Unterstützung für härtere Sanktionen geschwächt und die Wahrscheinlichkeit verringert habe, dass die Türkei und moderate sunnitische Staaten eine Koalition gegen Teheran bilden würden. „Ironischerweise“, so Ze’evi-Farkashi, ebne die NIE nun geradezu den Weg für den Iran, seine atomaren Ziele zu erreichen“.

(The Jerusalem Post, 19.12.07)

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Raketen- und Mörserfeuer aus Gaza

Die Raketenangriffe auf den westlichen Negev haben in den vergangenen zwei Wochen zugenommen. Allein vom 1. bis zum 15. Dezember wurden 66 Raketeneinschläge identifiziert (im Vergleich zu 65 während des ganzen Novembers). Seit der Machtübernahme der Hamas im Gaza-Streifen ist es zu insgesamt 415 Einschlägen auf israelischem Territorium gekommen.

Die meisten Raketen wurden zwischen dem 12. und dem 14. Dezember auf die südisraelische Kleinstadt Sderot und Umgebung abgefeuert, wobei allein am 12. Dezember 26 Einschläge verzeichnet wurden.  Am 13. Dezember wurde eine Frau schwer verletzt, als eine Rakete ihr Haus traf. Für den Großteil der Angriffe zeichnete der Islamische Jihad verantwortlich, für den Rest die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden der Fatah und die sog. Volkswiderstandskomitees.

Auch der Mörsergranatenbeschuss ging unaufhörlich weiter. Innerhalb der ersten zwei Dezemberwochen schlugen 68 Bomben ein (im Vergleich zu 100 im gesamten November).

(Außenministerium des Staates Israel, 18.12.07)

Gestern Nacht erlitten sechs israelische Soldatinnen einen Schock, als eine Kassam-Rakete bei ihrer Basis nahe dem Kibbutz Zikim einschlug. Bereits vor drei Monaten war eine Rakete direkt in der Basis gelandet, wobei 67 Soldaten verletzt wurden.

(Yedioth Ahronot, 19.12.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 526 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 526 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 542 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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