Montag, 23.07.2012
 
 
Lieberman in Brüssel
 

Außenminister Lieberman (Foto: Reuters/Archiv)

Außenminister Avigdor Lieberman ist heute Morgen zu einem Besuch nach Brüssel aufgebrochen, wo er mit verschiedenen europäischen Außenministern zusammentreffen wird. Darüber hinaus wird Lieberman an einem Treffen des Israel-EU-Assoziationsrates teilnehmen.

Heute Nachmittag ist Lieberman bereits mit dem französischen Außenminister Laurent Fabius zusammengetroffen.

Darüber hinaus wird er die Hohe Kommissarin für Außen- und Verteidigungspolitik der EU, Lady Catherine Ashton, sowie die Außenminister von Großbritannien, Bulgarien, Estland, der Tschechischen Republik, Kroatien, der Slowakei, Schwedens und den griechischen Vize-Außenminister treffen. 
 

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(Bank Israel, 20.07.12)



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Lieberman in Brüssel

Außenminister Avigdor Lieberman ist heute Morgen zu einem Besuch nach Brüssel aufgebrochen, wo er mit verschiedenen europäischen Außenministern zusammentreffen wird. Darüber hinaus wird Lieberman an einem Treffen des Israel-EU-Assoziationsrates teilnehmen.

Heute Nachmittag ist Lieberman bereits mit dem französischen Außenminister Laurent Fabius zusammengetroffen.

Darüber hinaus wird er die Hohe Kommissarin für Außen- und Verteidigungspolitik der EU, Lady Catherine Ashton, sowie die Außenminister von Großbritannien, Bulgarien, Estland, der Tschechischen Republik, Kroatien, der Slowakei, Schwedens und den griechischen Vize-Außenminister treffen.

Während des Treffens des Assoziationsrates wird der Außenminister einen Dialog mit führenden EU-Politikern führen.

In den Treffen wird Außenminister Lieberman die Vertiefung der Beziehungen zwischen Israel und der EU sowie auch bilaterale Themen ansprechen. Darüber hinaus sollen die Entwicklungen im Nahen Osten und ihre Auswirkungen auf die Region Thema sein.

Außerdem wird erwartet, dass Lieberman die EU-Länder zur Aufnahme der Hisbollah in die Liste von Terrororganisationen auffordern und um eine Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen und israelischen und jüdischen Einrichtungen in den jeweiligen Ländern bitten wird.

Der Außenminister erklärte, es gäbe verlässliche Hinweise auf eine Täterschaft der Hisbollah bei dem Anschlag auf israelische Touristen in Bulgarien in der letzten Woche. Dieser sei aber lediglich der jüngste in einer langen Serie von Terroranschlägen, für die die Hisbollah in den vergangenen Jahren verantwortlich sei. Die Tatsache, dass die Hisbollah zu großen Teilen für die Gewalt und das Fehlen von Ruhe und Stabilität im Nahen Osten zuständig sei, verpflichte die europäischen Staaten zu handeln und die Organisation dementsprechend zu behandeln.

(Außenministerium des Staates Israel, 23.07.12)

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Ben Sahar kommt zu Hertha BSC

„Mehr Juden ins Kino“ war das Motto des diesjährigen jüdischen Filmfestivals in Berlin. Im Moment scheint es eher zu heißen „mehr Israelis in die Bundesliga“, denn neben Itay Shechter und Almog Cohen wird jetzt auch der israelische Nationalspieler Ben Sahar einen Bundesliga-Club verstärken.


Sahar mit Herta-Trikot (Foto: Citypress)

Der 21-jährige ist die neue Hoffnung an der Spree und soll Hertha BSC in die erste Liga zurückschießen.

Wir wünschen ihm dabei viel Erfolg!

(Botschaft des Staates Israel, 23.07.12)

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Peres empfängt Ashanti-König

Präsident Shimon Peres hat den Ashanti-König zu einem Arbeitstreffen empfangen. Otumfuo Osei Tutu II befindet sich zurzeit zu einem historischen ersten Besuch im Land.

Das Ashanti-Reich ist das Reich der größten ethnischen Gruppe in Ghana. Osei Tutu II ist damit traditioneller Herrscher über 12 Millionen Untertanen.

Zu Beginn des Treffens erklärte Peres: „Eure Hoheit, ich freue mich, Sie hier in Jerusalem zu sehen. Es ist mir und meinem Staat eine Ehre, Sie hier in Israel zu Gast zu haben und die engen Beziehungen zwischen Israel und Ghana fortzuführen.


Seine Majestät Osei Tutu II und Präsident Peres (Foto: GPO)

Für uns ist Ghana nicht nur ein Staat sondern ein Freund, und für mich persönlich handelt es sich um einen langjährigen Freund. Ghana ist ein Ort mit besonderen, gutherzigen Menschen, die fleißig für ihr Land arbeiten. Ich möchte betonen, dass Israel Ghana gerne an seinen Kompetenzen auf verschiedenen Gebieten, vor allem Wassertechnologien, Landwirtschaft, Ausbildung, Medizin und Infrastruktur, teilhaben lassen würde.

Für uns geht es in Ghana nicht ums Geschäft, sondern darum, die Geschichte zu korrigieren. Afrika beginnt, sich von der schwierigen Geschichte zu erholen, die es erlebt hat, und mir ist klar, dass bis nicht alle afrikanischen Staaten Unabhängigkeit und Würde erlangt haben, es keinen echten Frieden in Afrika geben wird.“

Osei Tutu II sprach zunächst sein Beileid anlässlich des Anschlags gegen israelische Staatsbürger in Bulgarien aus. Er fuhr fort: „Ghana ist einer der führenden Staaten in Afrika, was Entwicklung und Wachstum betrifft. Im vergangenen Jahre betrug das ghanaische Wirtschaftswachstum 14,66% […]. Ich bin nach Israel gekommen, um Möglichkeiten für wirtschaftliche Kooperationen zwischen Israel und Ghana zu prüfen […].“

(Präsidialamt, 22.07.12)

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Bus in der Nähe zur ägyptischen Grenze angegriffen

Terroristen haben am Sonntag nahe der israelisch-ägyptischen Grenze das Feuer auf einen Passagierbus eröffnet. Verletzt wurde niemand. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben die Untersuchung des Falls übernommen.


Die Grenze zwischen Israel und Ägypten (Foto: IDF/Archiv)

Im Juni war ein israelischer Zivilist bei Arbeiten an der Grenze getötet worden, als bei einem Anschlag sowohl der Wagen, in dem er saß beschossen wurde, als auch ein Sprengsatz am Wegrand explodierte.

Bei einer Begehung der Grenze erklärte Generalstabschef Benny Gantz im vergangenen Monat: „Die Terrorbasen im Sinai werden immer stärker. Wir erwarten von Ägypten, dass es seine Hoheit in dem Gebiet wahrnimmt.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 22.07.12) 

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Gaspipeline angegriffen

Zum nunmehr 15. Mal ist am Sonntag die Gaspipeline zwischen Ägypten und Israel und Jordanien angegriffen worden. Da die Sprengung an einem Punkt erfolgte, der noch vor der Verzweigung der Leitung zwischen Jordan und Israel liegt, ist auch Jordanien von dem Anschlag betroffen.

Die Explosion ereignete sich am frühen Sonntagmorgen in Al-Tuwail, östlich von Al-Arish im Sinai.

Ein Zeuge erklärte, bewaffnete Männer seien mit einem Kleinlaster bei der Pipeline vorgefahren, hätten ein Loch gegraben und Sprengstoff unter der Leitung deponiert, den sie dann aus der Distanz detonieren ließen.

(Ynet, 22.07.12)

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