Donnerstag, 20.12.2007
 
 
Arbeitslosigkeit auf neuestem Tiefstand
 

Die Arbeitslosigkeit in Israel geht weiter zurück. Erstmals seit 11 Jahren ist der Anteil von Arbeitslosen unter die 7-Prozentmarke gerutscht. Auf dem Höhepunkt der Rezession im Jahr 2003 waren zwischenzeitlich 11 Prozent der Bevölkerung ohne Arbeit gewesen.

Laut Angaben des Zentralamts für Statistik sank die Arbeitslosenrate im Oktober auf 6.9 Prozent (202 300 Menschen). Auch für die vergangenen Monate wurden die Zahlen revidiert. Demnach lag die Arbeitslosigkeit im Januar bei 7.9 Prozent und ging dann pro Monat um 0.1 bis 0.2 Prozent weiter zurück.

Im Oktober 2006 waren noch 240 400 Israels (8.2.%) arbeitslos. Somit haben 38 100 Menschen innerhalb von nur zwölf Monaten im Zuge der steilen wirtschaftlichen Expansion den Weg ins Arbeitsleben gefunden.

Das statistische Zentralamt teilt außerdem mit, dass in einigen Erwerbssektoren, wie im Low-tech-Bereich, überhaupt keine Arbeitslosigkeit existiert; wenn überhaupt gibt es dort einen Arbeitskräftemangel.
 

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1 € - 5.6474 NIS (-0.442%)
1 CHF- 3.4046 NIS (-0.444%)
1 £ - 7.8373 NIS (-0.863%)
1 $ - 3.9430 NIS (+0.025%)

(Bank of Israel, 20.11.07)



Regnerisch und kühl.

Jerusalem: 6-9°C
Tel Aviv: 10-16°C
Haifa: 9-16°C
Be’er Sheva: 9-14°C
Ein Gedi: 15-18°C
Eilat: 11-19°C




[UEBERSCHRIFT]
Pilgerstrom zu Weihnachten erwartet


Nach Schätzungen des israelischen Tourismusministeriums werden dieses Jahr 60 000 christliche Pilger zu Weihnachten Israel besuchen.

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Arbeitslosigkeit auf neuestem Tiefstand

Die Arbeitslosigkeit in Israel geht weiter zurück. Erstmals seit 11 Jahren ist der Anteil von Arbeitslosen unter die 7-Prozentmarke gerutscht. Auf dem Höhepunkt der Rezession im Jahr 2003 waren zwischenzeitlich 11 Prozent der Bevölkerung ohne Arbeit gewesen.

Laut Angaben des Zentralamts für Statistik sank die Arbeitslosenrate im Oktober auf 6.9 Prozent (202 300 Menschen). Auch für die vergangenen Monate wurden die Zahlen revidiert. Demnach lag die Arbeitslosigkeit im Januar bei 7.9 Prozent und ging dann pro Monat um 0.1 bis 0.2 Prozent weiter zurück.

Im Oktober 2006 waren noch 240 400 Israels (8.2.%) arbeitslos. Somit haben 38 100 Menschen innerhalb von nur zwölf Monaten im Zuge der steilen wirtschaftlichen Expansion den Weg ins Arbeitsleben gefunden.

Das statistische Zentralamt teilt außerdem mit, dass in einigen Erwerbssektoren, wie im Low-tech-Bereich, überhaupt keine Arbeitslosigkeit existiert; wenn überhaupt gibt es dort einen Arbeitskräftemangel.

(Haaretz, 20.12.07)

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Pilgerstrom zu Weihnachten erwartet

Nach Schätzungen des israelischen Tourismusministeriums werden dieses Jahr 60 000 christliche Pilger zu Weihnachten Israel besuchen. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 50 Prozent.

Etwa 20 000 werden voraussichtlich die Weihnachtsmesse in Bethlehem besuchen. Aus diesem Grund hat das Ministerium sowohl mit seinem palästinensischen Gegenüber als auch mit den Sicherheitsbehörden intensive Koordinierungsgespräche aufgenommen, um eine problemlose  Ein- und Ausreise sicherzustellen. U.a. plant das Ministerium für die Feiertage die Einrichtung eines Busverkehrs und die Stationierung von speziellem Personal am Übergang. Außerdem soll die Sammlung der notwendigen Daten von Teilnehmern von Gruppenreisen das Passieren des Übergangs beschleunigen.

Neben Bethlehem wird auch in Jerusalem und Nazareth ein großer Besucheransturm erwartet. Auch hier wurde das Personal aufgestockt. Tourismusminister Yitzhak Aharonowitch hat die Bürgermeister beider Städte zudem dazu aufgerufen, im Vorfeld der Feiertage für ein sauberes Stadtbild zu sorgen.

Aharonovitch betont, dass die Kooperation im Tourismusbereich den ökonomischen Interessen sowohl Israels als auch der Palästinensischen Autonomiebehörde dient. „Die vielen Touristen, die uns während dieser Saison besuchen, bilden eine Brücke für Zusammenarbeit, Verständigung und Frieden zwischen den Völkern, und wir werden kooperieren, um die volle Freiheit der Religionsausübung zu garantieren.“

Insgesamt werden dieses Jahr schätzungsweise eine Million christliche Touristen Israel besucht haben, die Hälfte davon Pilger. Dies bedeutet einen Anstieg von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

(Haaretz, 19.12.07)

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OSZE-Mittelmeerseminar in Israel

In Tel Aviv ist vorgestern das 13 Mittelmeerseminar der OSZE eröffnet worden. Das zweitägige Treffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und seinen Kooperationspartnern aus dem Mittelmeerraum wurde zur Diskussion der Themen Intoleranz und Diskriminierung anberaumt und stellte ein einzigartiges Forum für den Dialog in Zeiten der Krise dar. Israels stellvertretender Außenminister Majalli Whbee (Bild 2. v. rechts) nutzte seine Eröffnungsrede u.a. auch zur Kritik an internationalen Tendenzen zur Isolierung Israels.

„Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Marokko und Tunesien bilden gemeinsam die Mittelmeerkooperationspartner der OSZE. Über die Jahre konnte die OSZE ihre Erfahrung mit den Mittelmeer-Kooperationspartnern in einer Reihe von Fragen teilen. Dazu gehören die Vertrauensbildung, die Etablierung der OSZE als Plattform für Dialog und die Förderung von Verhaltensnormen, das Sicherheitsmodell für das 21. Jahrhundert und neue Bedrohungen für Sicherheit und Stabilität sowie Migrations- und Integrationspolitik u.a.

Die jährlichen OSZE-Mittelmeerseminare bieten die Gelegenheit, Standpunkte auszutauschen und zur weiteren Entwicklung in der Beziehung zwischen der OSZE und ihren Mittelmeer-Kooperationspartnern beizutragen. Leider sind nur wenige von ihnen heute hier anwesend. In diesem Zusammenhang fordern wir die pragmatischen Staaten der Region dazu auf, sich zu fragen, was die größte Bedrohung für ihre Zukunft ist. Ist es Israel, das keinem von ihnen gegenüber negative Absichten hegt, oder sind es der Hass und die Bösartigkeit derjenigen, die versuchen, sie in eine rückwärtsgewandte Weltordnung hineinzuziehen? Die Zeit ist gekommen, damit aufzuhören, internationale Foren dazu zu missbrauchen, Israel zu verteufeln und Punktgewinnen nachzuhängen, die lediglich dazu dienen, die Bildung von Vertrauen in der Region und die Verurteilung jener Kräfte des Hasses und der Gewalt, die letztlich alles, wofür wir stehen, unterminieren, zu verzögern.“

Die vollständige Rede Whbees findet sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/MFA+
Spokesman/2007/Deputy+FM+Whbee+addresses+OSCE+Mediterranean+
Seminar+18-Dec-2007.htm

Die Rede von Außenministerin Tzipi Livni auf dem Seminar findet sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+
leaders/2007/Address+by+FM+Livni+to+the+13th+OSCE+Mediterranean+Seminar+
18-Dec-2007.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 18.12.07)

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Rakete landet neben Schule in Sderot

Entgegen Gerüchten über eine Feuerpause mit Israel dauert der Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen weiter an. Allein heute Vormittag haben palästinensische Terroristen vier Kassam-Raketen auf israelisches Territorium abgeschossen. Im Zentrum der Angriffe stand abermals die südisraelische Kleinstadt Sderot, doch wurde auch Ashkelon in seinen südlichen Ausläufern erreicht.

Eine der Raketen schlug direkt neben einer Schule in Sderot ein und verursachte einigen Sachschaden. Unzählige Menschen erlitten einen Schock.

„Wir hörten die ‚Alarmstufe Rot’, und dann gab es einen lauten Knall. Wir verstanden, dass gleich neben uns eine Rakete gelandet war. Viele der Kinder bekamen Angst“, berichtet Ofek Vaknin, ein Sechstklässler der Gil-Grundschule. Bald nach dem Einschlag kamen viele Eltern in die Schule und nahmen ihre Kinder mit nach Hause. Die Stadtverwaltung von Sderot prüft zurzeit den Schaden, um zu entscheiden, ob der Schulbetrieb normal weiterlaufen kann.

Die Salah a-Din-Brigaden der sog. Volkswiderstandskomitees haben die Verantwortung für den Beschuss übernommen.

(Yedioth Ahronot, 20.12.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 527 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 527 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 543 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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