Freitag, 03.08.2012
 
 
Tu be-Av – Liebe in der großen Stadt
 

Liebende auf dem Dizengoff-Platz (Foto: D. Tchetchik)

Heute ist Tu be-Av, der 15. Av, der heute im säkularen Israel als „Feiertag der Liebe“, ähnlich dem Valentinstag, begangen wird.

Aus diesem Anlass hat die Stadt Tel Aviv sich etwas ganz besonderes einfallen lassen: Unter der Überschrift „Liebe in der großen Stadt“ haben verschiede Museen am Donnerstag, dem Vorabend des Feiertags, Veranstaltungen zum Thema angeboten.

So fand etwa im Ben Gurion-Haus ein Abend zu den „großen Lieben der Dichter in der kleinen Stadt Tel Aviv“ statt. Begleitet von einer Sängerin wurden Liebesgedichte von Natan Alterman, Leah Goldberg und Alexander Pen vorgetragen.

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Achtungserfolg für Toumarkin

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(Bank Israel, 03.08.12)



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Gay Pride in Jerusalem

4.000 Menschen haben am Donnerstag in Jerusalem eine Gay Pride Parade gefeiert.   weiter
Mehr als nur Tennis

Die Freddy Krivine-Stiftung hat ein besonderes Förderziel: Sie erteilt israelisch-arabischen Kindern Tennisunterricht.   weiter
 
 


Tu be-Av – Liebe in der großen Stadt

Heute ist Tu be-Av, der 15. Av, der heute im säkularen Israel als „Feiertag der Liebe“, ähnlich dem Valentinstag, begangen wird.

Aus diesem Anlass hat die Stadt Tel Aviv sich etwas ganz besonderes einfallen lassen: Unter der Überschrift „Liebe in der großen Stadt“ haben verschiede Museen am Donnerstag, dem Vorabend des Feiertags, Veranstaltungen zum Thema angeboten.

So fand etwa im Ben Gurion-Haus ein Abend zu den „großen Lieben der Dichter in der kleinen Stadt Tel Aviv“ statt. Begleitet von einer Sängerin wurden Liebesgedichte von Natan Alterman, Leah Goldberg und Alexander Pen vorgetragen.


Liebende auf dem Dizengoff-Platz (Foto: D. Tchetchik)

Im Unabhängigkeitshaus erzählten dagegen der erste Bürgermeister Tel Avivs, Meir Dizengoff, und seine Frau Tzina „höchstselbst“ über ihre große Liebe zueinander und zu ihrer Heimatstadt.

An dem Event nahmen außerdem das Etzel-Museum, das Jabotinsky-Museum, das Eretz Isarael-Museum, das Rubin-Museum, das Palmach-Haus und andere teil.

Tu be-Av ist ein relativer alter Feiertag, als „Tag der Liebe“ wird er jedoch erst seit der Staatsgründung gefeiert.

(Haaretz/Ynet, 02.08.12)

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Achtungserfolg für Toumarkin

Der israelische Schwimmer Yakov Toumarkin hat am Donnerstag bei den Olympischen Spielen in London einen israelischen Rekord aufgestellt. Tourmarkin war nach Eitan Orbach bei den Spielen in Sydney 2000 der zweite Israeli, der jemals bei einer Olympiade die Endrunde eines Schwimmwettkampfes erreicht hat.


Toumarkin nach seiner Qualifikation für die Finals (Foto: Globes)

Die 200 Meter Rücken schloss er gestern als siebter ab und erreichte damit eine bessere Platzierung als Orbach, der 2000 nur achter geworden war.

(Ynet, 03.08.12)

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Gay Pride in Jerusalem

4.000 Menschen haben am Donnerstag in Jerusalem eine Gay Pride Parade gefeiert. Unter dem Slogan „Ein Jahrzehnt in Jerusalem“ marschierten die Teilnehmer vom Gan ha-Atzma’ut zum Gan ha-Pa’amon.


Am Donnerstag in Jerusalem (Foto: G. Yohanan)

Seitdem 2002 der erste Marsch in Jerusalem stattgefunden hatte (damals wegen der andauernden Zweiten Intifada ohne bunte Fahnen und sonstigen Schmuck), hat die Gay Pride Parade in der Stadt eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Im Jahr 2005 stach ein orthodoxer Demonstrant auf drei Teilnehmer ein. 2006 wurde der Marsch wegen des Zweiten Libanonkrieges zunächst immer wieder verschoben und schließlich im November abgehalten. Die Veranstaltung war allerdings auf eine Kundgebung im Stadion Givat Ram reduziert, da die Polizei sich außer Stande sah, die Teilnehmer vor eventuellen gewalttätigen Übergriffen orthodoxer Demonstranten zu schützen.

In den letzten Jahren sind gewalttätige Demonstrationen jedoch ausgeblieben. Seit jeher handelt es sich bei der Parade in Jerusalem nicht um ein „Happening“ im Stile vieler Christopher Street Days oder der Parade in Tel Aviv sondern um einen reinen Demonstrationszug ohne Wagen, Musik oder besonders knappe Kleidung seitens der Teilnehmer.

(Ynet, 02.08.12)

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Mehr als nur Tennis

Die Freddy Krivine-Stiftung hat ein besonderes Förderziel: Sie erteilt israelisch-arabischen Kindern Tennisunterricht. Eines der Programme bringt Kinder aus der eher armen Gemeinde Jisr al-Zarka vier bis fünf Mal die Woche zum Tennisspielen in die nahe gelegene jüdische wohlhabende Gemeinde Cäsarea.

Jane Krivine, die Tochter des Stiftungsgründers, hat sich immer wieder die Frage gestellt, ob ihre Programme einen konkreten Nutzen haben. Nun sind die ersten jungen Spieler, die als achtjährige das Programm begonnen haben, 18 geworden und Krivine hat sich mit ihnen getroffen. Zu ihren beruflichen Zukunftsplänen gefragt, antworteten vier der Teilnehmer mit „Arzt“, einer „Tierarzt“ und alle anderen hatten ähnliche Vorstellungen von einem akademischen Beruf, den sie ergreifen wollten.

Krivine wurde klar: Der Kontakt zu den jungen Menschen aus Cäsarea, für die eine solche Berufswahl natürlich scheint, hat den Jugendlichen aus Jisr al-Zarka Mut gemacht, ebenfalls ehrgeizige Zukunftspläne zu entwickeln.

In den fünfzehn Jahren seit ihrer Gründung hat die Freddy Krivine-Stiftung über 6.000 arabischen Jugendlichen Tennisstunden ermöglicht. Außerdem bietet sie Unterstützung an, wenn die Absolventen einen Trainerschein machen wollen und finanziert den Bau von Tennisplätzen in arabischen Städten.


Zubidate (Foto: Krivine Foundation)

Eine ehemalige Teilnehmerin des Programms ist Ruan Zubidate aus dem Beduinendorf Bizmat Tivon. So gilt heute als beste arabische Tennisspielerin in Israel. Sie reist bereits zu internationalen Turnieren – und man wird sicher noch von ihr hören.

(Außenministerium des Staates Israel, 03.08.12)

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