Montag, 06.08.2012
 
 
Anschlag im Sinai – Übergriff auf Israel vereitelt
 

Das mit Brennstoff beladene Fahrzeug nach der Explosion (Foto: IDF)

Am Sonntagabend gegen 20.15 Uhr haben Terroristen des Globalen Jihad auf dem Sinai einen ägyptischen Militärposten nahe der Stadt Rafah gestürmt.

Bei dem Überfall töteten sie 15 Ägypter und raubten einen Schützenpanzerwagen, sowie ein Fahrzeug mit Sprengstoff.

Beide Fahrzeuge fuhren dann in Richtung Israel. Das mit dem Sprengstoff beladene Fahrzeug explodierte am Übergang Kerem Shalom an der israelisch-ägyptischen Grenze. Der Schützenpanzerwagen gelangte mit vier Terroristen an Bord auf israelisches Gebiet. Dort wurde er von der Israelischen Luftwaffe angegriffen.

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Prosor zur Lage in Syrien

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(Bank Israel, 06.08.12)



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Prosor zur Lage in Syrien

Der Ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, hat sich in einer Rede vor der Generalversammlung der UN zur aktuellen Lage in Syrien geäußert.

Er erklärte unter anderem:

„[…] In dem Monat, seitdem wir uns das letzte Mal versammelt haben, um über Syrien zu sprechen, hat das Assad-Regime weitere Tausende Unschuldiger abgeschlachtet und wahllos Zivilisten – einschließlich Frauen und Kinder – unter Einsatz seiner Artillerie, Panzer und sogar der Luftwaffe ermordet.

[…]

Es ist klar, dass die syrischen Männer, Frauen und Kinder nicht die Opfer einer Naturkatastrophe sind. Sie sind auch keine Kriegsopfer. Die syrischen Zivilisten sind beabsichtigte Ziele eines brutalen Regimes und seiner Alliierten, die jedes nur denkbare Verbrechen begehen würden, um Bashar al-Assad an der Macht zu halten.

Iraner unterstützen Assads Henker. Sie wurden nach Syrien geschickt, um das syrische Regime am Leben zu halten und beteiligen sich an dem brutalen Abschlachten des syrischen Volkes. […]

Während der Sicherheitsrat in New York paralysiert bleibt, operiert der Terrorrat von Assad in Damaskus skrupellos weiter. Als Berater sitzen Assad Ahmadinejad und Nasrallah zur Seite, die ihm Ratschläge dazu geben, wie man das syrische Volk noch effektiver abschlachten kann.

[…]

All jene in diesen Hallen, die noch mehr Beweisen dafür fordern, dass die Hisbollah eine Terrororganisation ist, frage ich: Worauf warten Sie noch? Die Gruppe führt seit drei Jahrzehnten aktiv Terroranschläge durch. […]

Was muss die Hisbollah noch tun, damit die Welt versteht, dass sie eine Terrororganisation ist? Das Terrornetzwerk der Hisbollah erstreckt sich heute von westafrikanischen Städten über Gemeinden in Südamerika bis hin zu Dörfern im Libanon und Syrien. Wie viele Unschuldige müssen ihrem Terrorismus noch zum Opfer fallen, bevor die Welt handelt?

[…]

Ich möchte mich heute im Namen des israelischen und des gesamten jüdischen Volkes direkt an das syrische Volk wenden. Ich weiß, dass unsere beiden Nationen eine lange gemeinsame Geschichte des Konfliktes haben – und durch die Politik immer noch getrennt sind. Doch Israel reicht den Menschen in Syrien weiter seine Hand. Wir bieten Ihnen weiterhin humanitäre Hilfe, Lebensmittel und Medikamente an.

Und ich möchte diese Plattform heute einmal mehr nutzen, um Israels Hoffnung auf eine bessere Zukunft für das syrische Volk Ausdruck zu verleihen, ja, für alle Völker des Nahen Ostens – eine Zukunft der Freiheit, des Wohlstands und der Toleranz, eine gerechtere, friedliche Zukunft.“

(Außenministerium des Staates Israel, 03.08.12)

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Anschlag im Sinai – Übergriff auf Israel vereitelt

Am Sonntagabend gegen 20.15 Uhr haben Terroristen des Globalen Jihad auf dem Sinai einen ägyptischen Militärposten nahe der Stadt Rafah gestürmt. Bei dem Überfall töteten sie 15 Ägypter und raubten einen Schützenpanzerwagen, sowie ein Fahrzeug mit Sprengstoff.

Beide Fahrzeuge fuhren dann in Richtung Israel. Das mit dem Sprengstoff beladene Fahrzeug explodierte am Übergang Kerem Shalom an der israelisch-ägyptischen Grenze. Der Schützenpanzerwagen gelangte mit vier Terroristen an Bord auf israelisches Gebiet. Dort wurde er von der Israelischen Luftwaffe angegriffen.

Dieser Angriff erfolgte nur kurze Zeit, nachdem mehrere Mörsergranaten den Übergang Kerem Shalom getroffen hatten und mehrere Raketen auf naheliegende israelische Städte abgeschossen worden waren. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte gehen davon aus, dass die Terroristen, die versucht haben, auf israelisches Gebiet vorzudringen, einen größeren Terroranschlag geplant hatten.

Verteidigungsminister Ehud Barak gratulierte ZAHAL zur erfolgreichen Vereitelung des Anschlages und rief die ägyptische Regierung dazu auf, die Kontrolle über den Sinai wiederzuerlangen.

(Außenministerium des Staates Israel/Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 06.08.12)

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Opferfamilie besucht

Ein Vertreter des Staates Israel hat im bulgarischen Yurukovo die Familie des Busfahrers besucht, der bei dem Terroranschlag gegen israelische Touristen am 18. Juli in Burgas getötet worden war. Der Busfahrer war der einzige Nicht-Israeli unter den sechs Todesopfern gewesen.

Mustafa Kyosov, 36, hatte seit zwei Jahren als Fahrer für die Busgesellschaft gearbeitet, die regelmäßig israelische Touristen vom Flughafen in Burgas zu ihren Hotels transportierte.

Er hinterließ seine Frau, sowie zwei Töchter im Alter von acht Jahren und vier Monaten.

Die Witwe und die Mutter von Kyosov zeigten sich über den Besucht aus Israel sehr gerührt. Kyosov ist das erste bulgarische Terroropfer auf bulgarischem Boden überhaupt.

(Maariv, 06.08.12)

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Aquarium für Bibel-Zoo

Der Jerusalemer Bibel-Zoo und die Stadt Jerusalem haben am Sonntag eine Initiative vorgestellt, die mit einem Budget von 80 Millionen Shekeln (ca. 16 Millionen Euro) dem Bibel-Zoo das größte Aquarium Israels bescheren soll.

Das Aquarium soll bereits 2015 eröffnet werden und insgesamt ein Volumen von zwei Millionen Kubikmetern haben.


So soll das Aquarium aussehen (Animation: Bibel-Zoo)

Highlight soll ein Unterwassertunnel sein, in dem die Besucher durch das Aquarium spazieren und so die Haie, Wasserschildkröten, Korallenriffe und exotischen Fische auch von unten betrachten können.

Das Aquarium wird in verschiedene Tanks unterteilt. Die beiden größten stellen Leben im Roten Meer und im Mittelmeer dar, 30 kleinere Tanks bilden weitere Lebensräume ab.

„Jerusalem wird die erste Stadt mit Rotem und Mittelmeer sein“, so Bürgermeister Nir Barkat. „Niemand kann mehr behaupten, Jerusalem liege nicht am Meer.“

(Jerusalem Post, 06.08.12)

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