Montag, 27.08.2012
 
 
Pünktlich zum Schulanfang – Raketen auf Israel
 

Sderot am Sonntag (Foto: Ynet)

In Israel hat heute das Schuljahr begonnen.

Für die Schülerinnen und Schüler im Süden des Landes wurde der erste Schultag nach den großen Ferien allerdings von Sirenengeheul begleitet:

Kurze Zeit, nachdem die Glocke zur ersten Stunde ertönt war, mussten die Schüler in Sderot sich bereits in die Luftschutzbunker begeben, denn palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen hatten eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert.

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(Bank Israel, 27.08.12)



Heiter bis wolkig

Jerusalem: 20/29°C
Tel Aviv: 24/30°C
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25 Jahre Koran auf Jiddisch

In Haifa wird in diesem Jahr ein ungewöhnliches Jubiläum gefeiert: Vor 25 Jahren erschien erstmals eine Übertragung des Korans ins Jiddische.

Gefördert und in Auftrag gegeben wurde die Übertragung seinerzeit von der muslimischen Gemeinschaft der Ahmadiyya, die die Vorstellung hatte, auf diesem Wege zu einem besseren Verständnis des Islam unter den osteuropäischen Einwanderern beitragen zu können.

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[UEBERSCHRIFT]
 
 


25 Jahre Koran auf Jiddisch

In Haifa wird in diesem Jahr ein ungewöhnliches Jubiläum gefeiert: Vor 25 Jahren erschien erstmals eine Übertragung des Korans ins Jiddische.

Gefördert und in Auftrag gegeben wurde die Übertragung seinerzeit von der muslimischen Gemeinschaft der Ahmadiyya, die die Vorstellung hatte, auf diesem Wege zu einem besseren Verständnis des Islam unter den osteuropäischen Einwanderern beitragen zu können.

„1987, in dem Jahr, in dem die erste Übertragung ins Jiddische erschien, begannen wir, über die Feierlichkeiten zum hundertsten Jahrestag der Gemeinschaft nachzudenken, die zwei Jahre später stattfinden sollten“, so der Vorsitzende der Ahmadiyya in Israel, Muhammad Sherif. „Der Koran wurde bereits in viele Sprachen übertragen, und uns war wichtig, dass, wer Jiddisch spricht und etwas über uns erfahren möchte, dies ohne sprachliche Einschränkungen tun kann.“


Sherif mit der jiddischen Koran-Ausgabe (Foto: Haaretz)

Und wo würde man eine jiddische Koranausgabe erwarten, wenn nicht in Haifa, das Sherif als bestes Beispiel für ein erfolgreiches Zusammenleben zwischen Juden und Arabern bezeichnet. „Es ist keine Koexistenz, sondern eine gemeinsame Existenz“, erklärt Sherif das Leben in der Stadt.

(Haaretz, 26.08.12)

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Pünktlich zum Schulanfang – Raketen auf Israel

In Israel hat heute das Schuljahr begonnen.

Für die Schülerinnen und Schüler im Süden des Landes wurde der erste Schultag nach den großen Ferien allerdings von Sirenengeheul begleitet: Kurze Zeit, nachdem die Glocke zur ersten Stunde ertönt war, mussten die Schüler in Sderot sich bereits in die Luftschutzbunker begeben, denn palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen hatten eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte außerhalb der Stadt.


Sderot am Sonntag (Foto: Ynet)

Auch am Sonntag waren bereits drei Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Eine detonierte ebenfalls in Sderot, die zweite im Bezierk Shaar Ha-Negev und die dritte auf offenem Gelände.

Am Montagnachmittag wurden drei weitere Einschläge gemeldet.

(Ynet, 27.08.12)

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Zum Tode Salomon Graumanns

Mit Trauer hat die Botschaft des Staates Israel die Nachricht vom Tode Salomon Graumanns erfahren. Salomon Graumann war der Vaters des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen.

(Botschaft des Staates Israel, 27.08.12)

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DIG-Sommerfest



Am Sonntag hat die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) in Berlin und Potsdam ihr jährliches Sommerfest gefeiert.

Sprecher auf dem Fest war neben dem Vorsitzenden der DIG Berlin und Potsdam, Jochen Feilcke, und dem Botschafter des Staates Israel, Yakov Hadas-Handelsman, unter anderem der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Link.

Botschafter Hadas-Handelsman erklärte in seiner Rede unter anderem:

„Der wichtigste Faktor bilateraler Beziehungen sind die Menschen. Wenn Menschen sich nicht treffen und kennenlernen, um die Beziehungen mit Leben zu füllen, helfen auch die schönsten Worte der Politik und die größten Zahlen der Wirtschaft nichts.

Sie alle sind hier, weil Sie das wissen. Sie sind hier, weil für Sie die Freundschaft zwischen Deutschland und Israel keine leere Hülle ist. Sie sind hier, weil Sie Freunde Israels sind.

Israel braucht Freunde wie Sie, die zum ihm stehen, auch wenn es einmal brenzlig wird. Die Arbeit der DIG ist wichtig, weil unser Land ständig Bedrohungen ausgesetzt ist und dies nicht immer von allen verstanden wird.“

Der Botschafter nahm auch Bezug auf die Ankündigung der Stadt Frankfurt, den Theodor-W.-Adorno-Preis in diesem Jahr an Judith Butler zu verleihen, die wiederholt zum akademischen und kulturellen Boykott Israels aufgerufen hat. Hierzu erklärte er unter anderem:

„Durch die Verleihung des Adorno-Preises an Judith Butler werden ihre Aussagen legitimiert, mit denen sie dem einzigen jüdischen Staat Schaden zufügt und seinen Gegnern in die Hände spielt. Butler bezeichnet die Hisbollah und die Hamas als fortschrittliche linke Organisationen und ignoriert dabei deren Beteiligung am Terror gegen Zivilisten und die Einstellung dieser Organisationen zu religiösem Pluralismus, der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau und zwischen Menschen verschiedener sexueller Orientierungen.“

(Botschaft des Staates Israel, 27.08.12)

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