Freitag, 04.01.2008
 
 
Olmert trifft Abdullah
 

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert ist am Donnerstag nach Jordanien gereist, wo er sich mit König Abdullah II getroffen hat. Bei einem Arbeitsessen mit ihren Mitarbeitern besprachen die beiden die bilateralen Beziehungen, den israelisch-palästinensischen Friedensprozess und den bevorstehenden Besuch von US-Präsident George W. Bush in der Region. Danach hielten sie ein privates Treffen ab.

Abdullah, der sich zuvor am Mittwoch in Akaba mit dem Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas getroffen hatte, verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass letzterer und Olmert den Friedensprozess weiter voranbringen und den in Annapolis verabredeten Zeitplan einhalten mögen. Olmert und Abdullah besprachen auch die Umsetzung der Roadmap und die sich aus ihr ergebenden Verpflichtungen für Israel und die Palästinenser.

weiter

60 Jahre Israel

Besondere Angebote für Rückkehrer nach Israel!


weiter


1 € - 5.6009 NIS (-0.104%)
1 CHF- 3.4205 NIS (-0.737%)
1 £ - 7.5242 NIS (-0.957%)
1 $ - 3.8070 NIS (-0.808%)

(Bank of Israel, 04.01.08)



Noch mehr Regen.

Jerusalem: 5-12°C
Tel Aviv: 10-17°C
Haifa: 9-16°C
Be’er Sheva: 9-17°C
Ein Gedi: 11-20°C
Eilat: 11-20°C




SHABAK legt Jahresbericht vor


Die israelische Allgemeine Sicherheitsbehörde (SHABAK) hat ihren Bericht für 2007 vorgelegt.

  weiter
Raketen auf Sderot


Nahe der Stadt Sderot sind heute Morgen zwei Kassam-Raketen gelandet.

  weiter
 
 


Olmert trifft Abdullah

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert ist am Donnerstag nach Jordanien gereist, wo er sich mit König Abdullah II getroffen hat. Bei einem Arbeitsessen mit ihren Mitarbeitern besprachen die beiden die bilateralen Beziehungen, den israelisch-palästinensischen Friedensprozess und den bevorstehenden Besuch von US-Präsident George W. Bush in der Region. Danach hielten sie ein privates Treffen ab.

Abdullah, der sich zuvor am Mittwoch in Akaba mit dem Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas getroffen hatte, verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass letzterer und Olmert den Friedensprozess weiter voranbringen und den in Annapolis verabredeten Zeitplan einhalten mögen. Olmert und Abdullah besprachen auch die Umsetzung der Roadmap und die sich aus ihr ergebenden Verpflichtungen für Israel und die Palästinenser.

Israels Ministerpräsident brachte den König sodann auf den neuesten Stand über die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen und unterstrich einmal mehr die Notwendigkeit einer palästinensischen Terrorbekämpfung. Gleichzeitig betonte er Israels Verpflichtung, keine weiteren Siedlungen in Judäa und Samaria zu errichten.

(Außenministerium des Staates Israel, 03.01.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



SHABAK legt Jahresbericht vor

Die israelische Allgemeine Sicherheitsbehörde (SHABAK) hat ihren Bericht für 2007 vorgelegt. Darin heißt es einleitend u.a.:

„Im Jahr 2007 haben sich einige bedeutsame Veränderungen vollzogen, die die gesamte Region beeinflussen. Dabei ragt die Machtübernahme der Hamas im Gaza-Streifen heraus, die die Realität in der palästinensischen Arena in der Weise verändert hat, dass sie de facto zwei getrennte palästinensische Einheiten in Judäa und Samaria einerseits und dem Gaza-Streifen andererseits schuf.

Trotz der Veränderungen in der palästinensischen Arena und der Machtübernahme der Hamas über Gaza, hat sich der Trend eines erheblichen jährlich Rückgangs der Anzahl von Selbstmordanschlägen und im Ergebnis auch der Todesopfer fortgesetzt, und dies hauptsächlich aufgrund der gemeinsamen Aktivitäten der Allgemeinen Sicherheitsbehörde, der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und der israelischen Polizei.

Im Laufe des Jahres 2007 wurde ein Selbstmordanschlag ausgeführt (am 29. Januar in Eilat), bei dem drei israelische Bürger getötet wurden. Der Selbstmordterrorist kam aus dem Gaza-Streifen über die ‚Chet-Route’ (Gaza-Streifen>Sinai/Ägypten>Israel) und war vom Palästinensischen Islamischen Jihad und den Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden geschickt worden. Im Jahr 2006 waren noch sechs Selbstmordanschläge verübt worden.

Den Terrornetzwerken im Westjordanland ist es im vergangenen Jahr nicht gelungen, Selbstmordanschläge durchzuführen (gegenüber vier Anschlägen im Jahr 2006). Dabei ist auch ein Rückgang der Anzahl der im Vorfeld vereitelten Anschlagsversuche zu verzeichnen: 2007 wurden 29 Anschläge vereitelt, 2006 37. Es ist hervorzuheben, dass sechs der vereitelten Anschläge auf Selbstmorde auf israelischem Territorium angelegt waren.

Der Gaza-Streifen hat sich im vergangenen Jahr zum primären Aktionszentrum des Terrors entwickelt, und zwar in jeder Hinsicht (Anzahl und Intensität der Anschläge – vor allem Raketenbeschuss - sowie Terrorwarnungen).
Im Gegensatz dazu ist im Westjordanland – trotz gleich bleibender Motivation – ein beachtlicher Rückgang im Terrorvolumen zu verzeichnen, in erster Linie aufgrund der israelischen Vereitelungsoperationen. Auch in diesem Jahr haben die Terrornetzwerke im Westjordanland sich unter Anleitung vor allem aus dem Gaza-Streifen bemüht, im Raketenbereich Aktionsfähigkeiten zu erlangen. Ebenso wurde ein „Erwachen“ der Terrornetzwerke der Hamas in Judäa und Samaria ersichtlich, in deren Rahmen zahlreiche Netzwerke aufgedeckt und ausgeschaltet worden sind.

(Allgemeine Sicherheitsbehörde-SHABAK, Januar 2008)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Raketen auf Sderot

Nahe der Stadt Sderot sind heute Morgen zwei Kassam-Raketen gelandet. Die Raketen, die von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen abgefeuert wurden, landeten auf offenem Gelände und richteten weder Personen- noch Sachschaden an.

In der Nacht haben Einheiten der israelischen Armee unterdes in einem Laboratorium in Nablus zwei Röhren gefunden, die Kassam-Raketen im fortgeschrittenen Herstellungsstadium ähneln. Gleichzeitig entdeckten sie dort auch Abschussrampen.

Vertreter des Zentralkommandos der Armee meinten, dass der Vorfall beweise, dass die Armee, solange sie volle Operationsfreiheit in Judäa und Samaria genieße, erfolgreich gegen Terrororganisationen vorgehen könne; ohne diese Operationsfreiheit würden die Dinge anders aussehen.

(Yedioth Ahronot, 04.01.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Neues Bauhaus-Museum in Tel Aviv
Tel Aviv hat ein neues kleines Bauhaus-Museum erhalten. Es ist im Erdgeschoss eines Bauhaus-Gebäudes in der Bialikstr. 21 unterbracht, dass der Milliardär Ron Lauder erworben und renoviert hat.

Die Kuratorin Daniela Luxemburg verweist auf die Unterstützung die das Projekt durch die Stadtverwaltung bekommen hat, die die lokale Bauhaus-Kultur fördern will. Das Gebäude wurde von den Eigentümern unter großem Kostenaufwand renoviert.

Die erste Ausstellung wird kleinere Einrichtungsgegenstände im Bauhaus-Stil präsentieren, zum großen Teil Leihgaben von Sammlern im Ausland. In der Zukunft sollen verschiedene Aspekte der israelischen und internationalen Bauhaus-Architektur vermittelt werden.

(Haaretz, 02.01.08)


Ein Bauhaus in Tel Aviv (Hovevei Yion)

Weitere Informationen zur Tel Aviver Bauhaus-Kultur sind unter dem folgenden Link erhältlich: http://www.white-city.co.il/english/index.htm

zum Anfang
diesen Artikel drucken

 
Events
60 Jahre Israel
Besondere Angebote für Rückkehrer nach Israel

Im Mai 2008 wird der Staat Israel seinen 60. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass hält das Einwanderungsministerium besondere Angebote für Israelis im Ausland bereit, die in ihre Heimat zurückkehren wollen.

Weitere Informationen unter dem folgenden Link: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Web/Main/pic.asp?pic=128869.jpg

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 542 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 542 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 558 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

zum Anfang
diesen Artikel drucken


An- und Abmelden des Newsletters
Newsletter-ArchivIsrael Ministry of Foreign Affairs
Israel von A-ZIsrael Line - MFA Newsletter
Medienspiegel der deutschen Botschaft Tel AvivIsrael Defense Forces IDF
 www.facebook.com/IsraelinGermany
 www.twitter.com/IsraelinGermany
 www.youtube.com/botschaftisrael
 www.botschaftisrael.de


Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de.
Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer

 
     


Zurück zum Newsletterarchiv