Donnerstag, 25.10.2012
 
 
Lieberman und Peres empfangen Ashton
 
Vize-Ministerpräsident und Außenminister Avigdor Lieberman ist am Mittwoch im Außenministerium in Jerusalem mit der Hohen Kommissarin für Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, Lady Catherine Ashton, zusammengetroffen.

Bei dem Treffen ging es um die Beziehungen zwischen Israel und der EU und die jüngsten Entwicklungen in der Region. Lieberman dankte der Hohen Kommissarin für die Entscheidung der Union zu Sanktionen gegen den Iran. Außerdem erwähnte er die Ratifizierung des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Israel über die Konformitätsbewertung und Anerkennung gewerblicher Produkte (ACAA) durch das Europäische Parlament, die am Dienstag erfolgt war.

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(Bank Israel, 25.10.12)



Teils wolkig und regnerisch

Jerusalem: 15/24°C
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Lieberman und Peres empfangen Ashton

Vize-Ministerpräsident und Außenminister Avigdor Lieberman ist am Mittwoch im Außenministerium in Jerusalem mit der Hohen Kommissarin für Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, Lady Catherine Ashton, zusammengetroffen.

Bei dem Treffen ging es um die Beziehungen zwischen Israel und der EU und die jüngsten Entwicklungen in der Region. Lieberman dankte der Hohen Kommissarin für die Entscheidung der Union zu Sanktionen gegen den Iran. Außerdem erwähnte er die Ratifizierung des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Israel über die Konformitätsbewertung und Anerkennung gewerblicher Produkte (ACAA) durch das Europäische Parlament, die am Dienstag erfolgt war.

Der Außenminister äußerte sich darüber hinaus zur Lage im Süden Israels, die er als „nicht hinnehmbar“ bezeichnete. Am Mittwoch waren über 70 Raketen auf israelischem Gebiet eingeschlagen. Kein europäischer Staat, so Lieberman, würde eine solche Situation auf dem eigenen Staatsgebiet hinnehmen, und Israel könne nicht weiter Zurückhaltung üben.

Der Außenminister formulierte seine Erwartung an die Europäische Union, dass sie den Waffenschmuggel in den Gazastreifen unterbinde.

Auch Präsident Shimon Peres empfing am Mittwochnachmittag Lady Ashton zu einem Arbeitstreffen in seiner Residenz.


Die Hohe Kommissarin Lady Ashton und Präsident Peres (Foto: GPO)

Peres erklärte zur Lage im Süden: „Sie sind während einer schrecklichen Situation hier. In diesem Moment sitzen eine Million Menschen […] in Bunkern und werden bombardiert. […] Meiner Meinung nach sind die beiden wichtigsten Aufgaben unserer Zeit, das Blutvergießen hier und die Gefahr im Iran zu stoppen.“

(Außenministerium des Staates Israel/Präsidialamt, 24.10.12)

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Ein frohes Opferfest!

Heute Abend beginnt das Opferfest, Eid ul-Adha. Die Botschaft des Staates Israel wünscht allen Musliminnen und Muslimen in Deutschland ein frohes Fest, Eid mubarak!

Auch Präsident Shimon Peres hat Grüße zum Opferfest gesendet. Er erklärte: „Wir gehören verschiedenen Religionen an, doch wir sind eine Familie – die Familie Abrahams. Ich weiß, dass viele von uns einen Nahen Osten ohne Blutvergießen wollen, ohne Armut, einen blühenden Nahen Osten des Friedens und der prosperierenden Wirtschaft, damit es jedem von uns und uns allen zusammen gut geht. Ich wünsche von ganzem Herzen ‚Kul am wa-antum bi-cheir‘.“

Generalstabschef Benny Gantz hatte am Dienstag eine drusische Gemeinde besucht, um den Drusen ein frohes Fest zu wünschen und der drusischen Gemeinschaft für ihren Beitrag zur Sicherheit des Staates zu danken.

(Botschaft des Staates Israel/Walla/Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 24./25.10.12)

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Israelische Oper beim Botschafter

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman hat am Mittwoch in seiner Residenz einen Empfang für die German Friends of the Israeli Opera gegeben. Vier Solisten der Oper waren eingeladen, vor geladenen Gästen eine Kostprobe aus dem Repertoire des renommierten Hauses zu geben.


(Foto: Botschaft)

Einen Eindruck von dem Abend gibt es auf dem Youtube-Kanal der Botschaft unter http://bit.ly/ytIsraeliOpera

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Alter Bahnhof in neuem Glanz

Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde die Tachana eingeweiht, die alte Bahnstation von Jaffa, die als kultureller und kulinarischer Ort eine Wiederauferstehung feierte. Das Projekt ist bis heute nicht unumstritten, einigen Kritikern ist Hatachana nicht authentisch genug – Fakt aber ist, dass hier ein vollkommen heruntergekommener Gebäudekomplex zu einem Publikumsmagnet wurde.

Und „Hatachana“ wird nicht allein bleiben: Ihr Zwilling, der 1998 aufgegebene Bahnhof von Jerusalem in der Nähe der Cinemathek, wird nun ebenfalls wieder in neuem Glanz erstrahlen. Bereits im April nächsten Jahres sollen die Umbauarbeiten an dem Gebäudekomplex abgeschlossen sein, der in diesem Jahr seinen 120. Geburtstag feiern kann.


Der Jerusalemer Bahnhof (Foto: Haaretz)

Schon vor zehn Jahren hat es erste Ideen gegeben, Teile des Areals zu einem Wohnviertel zu machen, die jedoch nicht weiter verfolgt wurden. Vor fünf Jahren schließlich hat die Stadtentwicklungsbehörde sich an die Bahn gewandt, der das Grundstück gehört, um eine zukünftige Nutzung zu besprechen.

Eine Gruppe von Investoren erhielt schließlich den Zuschlag für eine zehnjährige Nutzung der Gebäude des alten Bahnhofs. Einige von ihnen waren bereits an der Planung der Tachana in Jaffa beteiligt, doch legen sie Wert darauf, dass das Jerusalemer Projekt eigenständig ist und keine Kopie des Bahnhofs am Meer. Geplant ist allerdings auch hier eine „Kombination aus Kultur und Kulinarischem“, neben Restaurants und Cafés sollen eine Galerie und Läden einziehen. Das für Jerusalem Besondere: Die meisten der Restaurants sollen am Samstag geöffnet sein und nicht-koscheres Essen servieren.

Der alte Bahnhof spiegelt die bewegte Geschichte des Landes wider: Während der Bauarbeiten erfand Eliezer Ben-Yehuda das hebräische Wort für Eisenbahn, rakevet. Zur Eröffnung wurden auf den Gleisen Schafe geopfert, bevor der erste, mit osmanischen Flaggen geschmückte, Zug am 26. September 1882 aus Jaffa einfuhr. Vier Stunden dauerte der Weg jetzt nur noch – im Gegensatz zu zuvor 12 Stunden mit der Kutsche.

Später fuhren königliche Eisenbahnen der „Palestine Railways“ auf der Strecke, und die Briten schlossen sie an die Linie Kairo-Beirut an.

Nach einer kurzen Unterbrechung während des Unabhängigkeitskrieges übernahm bereits 1949 die israelische Eisenbahn das Schienennetz – bis knapp fünfzig Jahre später wegen mangelnder Nachfrage der letzte Zug den Bahnhof verließ.

(Haaretz, 24.10.12)

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Erste hebräische Schreibmaschine aufgetaucht

Noch mehr Nostalgie: In Jerusalem ist die wahrscheinlich erste hebräische Schreibmaschine aufgetaucht. Die noch ein wenig kompliziert zu bedienende Maschine mit dem Namen Iwria, die Hebräische, stammt aus dem Nachlass der vor fünf Jahren verstorbenen Malka Hasson. Hasson, früheres Mitglied der Untergrundorganisation „ETZEL“ in den 1930er und 1940er Jahren, hatte ihrem Sohn erzählt, der „ETZEL“ habe die Maschine früher benutzt.


Die "Iwria" (Foto: Haaretz)

„Meine Mutter hat nicht viel geredet, aber sie hat uns vom ‚ETZEL‘ erzählt und diese Schreibmaschine erwähnt und mich gebeten, sie als Teil ihrer Geschichte aufzubewahren“, so Zeev Avnion, der Sohn Hassons.

Das Tippen war allerdings mit dieser Maschine ein mühseliges Geschäft: Zunächst musste ein Schieber zum jeweiligen Buchstaben hinbewegt werden, und erst danach mit dem roten Knopf tatsächlich gedruckt.

(Haaretz, 25.10.12)

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