Donnerstag, 01.11.2012
 
 
Netanyahu in Frankreich
 

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am Mittwoch in Paris mit dem französischen Präsidenten François Hollande zusammengetroffen.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärte er:

„Ich bin stolz darauf, dass wir morgen [Donnerstag] zusammen nach Toulouse fahren werden, wo wir die uns gemeinsame Haltung gegen Antisemitismus und Fanatismus vertreten werden – Fanatismus gegen Juden und Nichtjuden – und gegen den Terror. Meiner Meinung nach ist dies die Basis für unsere gemeinsame Kultur. Wir sind für die Freiheit, und wir stellen uns gemeinsam jenen entgegen, die sie verletzen und Unschuldige umbringen.

[…]

Das erste Thema, dem wir heute viele Zeit gewidmet haben, war […] der Iran. Ich möchte hier besonders die harte Haltung Frankreichs in Bezug auf härtere Sanktionen gegen den Iran positiv erwähnen. Meiner Meinung nach ist das sehr wichtig. Die Sanktionen treffen die iranische Wirtschaft, doch wie ich Ihnen bereits gesagt habe, haben sie bis heute das iranische [Atom-]Programm nicht aufgehalten."

weitere Themen:
Wachsender Antisemitismus in der Ukraine

1 € - 5.0192 NIS (-0.442%)
1 CHF - 4.1576 NIS (-0.386%)
1 £ - 6.2576 NIS (0.149%)
1 $ - 3.8720 NIS (-0.155%)

(Bank Israel, 01.11.12)



Sonnig

Jerusalem: 18/30°C
Tel Aviv: 19/29°C
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Eilat: 22/36°C




Auf den Kilimandscharo für einen guten Zweck

Israelis und Juden aus dem Ausland haben den Kilimandscharo bestiegen, um Geld für Save a Child’s Heart zu sammeln.  weiter
Koscher ohne Stempel

Was koscher ist und was nicht, darüber entscheidet in Israel allein das Oberrabbinat.  weiter
 
 


Netanyahu in Frankreich

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am Mittwoch in Paris mit dem französischen Präsidenten François Hollande zusammengetroffen.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärte er:

„Ich bin stolz darauf, dass wir morgen [Donnerstag] zusammen nach Toulouse fahren werden, wo wir die uns gemeinsame Haltung gegen Antisemitismus und Fanatismus vertreten werden – Fanatismus gegen Juden und Nichtjuden – und gegen den Terror. Meiner Meinung nach ist dies die Basis für unsere gemeinsame Kultur. Wir sind für die Freiheit, und wir stellen uns gemeinsam jenen entgegen, die sie verletzen und Unschuldige umbringen.

[…]

Das erste Thema, dem wir heute viele Zeit gewidmet haben, war […] der Iran. Ich möchte hier besonders die harte Haltung Frankreichs in Bezug auf härtere Sanktionen gegen den Iran positiv erwähnen. Meiner Meinung nach ist das sehr wichtig. Die Sanktionen treffen die iranische Wirtschaft, doch wie ich Ihnen bereits gesagt habe, haben sie bis heute das iranische [Atom-]Programm nicht aufgehalten. […]


Ministerpräsident Netanyahu und Präsident Hollande (Foto: GPO)

Wir haben auch über Wege gesprochen, wie man Frieden und Sicherheit voranbringen könnte – durch Verhandlungen mit unseren palästinensischen Nachbarn und der Palästinensischen Autonomiebehörde. Ich bin bereit, zu Gesprächen zurückzukehren. Ich war dazu bereit seit dem Tag, an dem ich zum Regierungschef gewählt wurde. Das war meine Politik und bleibt meine Politik.

Die Entfernung zwischen Ramallah und Jerusalem kann man in nur sieben Minuten überwinden. […] Es gibt keinen Grund, warum wir nicht zusammensitzen sollten. Es werden keine einfachen Verhandlungen. Wir verstehen, dass sowohl Israel als auch die Palästinensische Autonomiebehörde wichtige Schritte ergreifen müssen. Der einzige Weg, diesen Weg zu Ende zu gehen, ist ihn anzufangen. […]“

Auf die Frage eines französischen Journalisten, welche Bedingungen er für die Aufnahme von Verhandlungen mit den Palästinensern stelle, erläuterte Netanyahu:

„Ich habe überhaupt keine Bedingungen. Ich bin bereit, sofort ohne jede Vorbedingungen in Verhandlungen zu treten.“

(Amt des Ministerpräsidenten, 31.10.12)

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Wachsender Antisemitismus in der Ukraine

Erklärung des Außenministeriums:

„Israel verleiht seiner Besorgnis angesichts der wachsenden Stärke extremistischer antisemitischer Elemente in der Ukraine Ausdruck und angesichts der Wahl der Svoboda-Partei, deren Mitglieder häufig rassistische und antisemitische Positionen vertreten haben, in das ukrainische Parlament.

Israel erwartet von der ukrainischen Regierung, jeder Manifestierung von Rassismus und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten.

(Außenministerium des Staates Israel, 31.10.12)

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Auf den Kilimandscharo für einen guten Zweck

Israelis und Juden aus dem Ausland haben in der vergangenen Woche den Kilimandscharo bestiegen, um Geld für die Organisation Save a Child’s Heart zu sammeln. Save a Child’s Heart hat seinen Sitz am Wolfson Medical Center in Holon, dessen medizinisches Personal ehrenamtlich Herz-OPs an Kindern weltweit durchführt.

Seit seiner Gründung 1995 hat das Wolfson Medical Center 3.000 Kinder aus 44 Ländern im Nahen Osten, Afrika und Asien operiert, die von Save a Child’s Heart nach Israel gebracht worden waren.


(Foto: Save a Child´s Heart)

Unter den Israelis im Bergsteiger-Team waren unter anderem der Schauspieler Ori Pfeffer und sein Bruder Eran Pfeffer.

200.000 US-Dollar an Spenden hat die Aktion der Organisation eingebracht. Wie gut das Geld angelegt ist, zeigte eine Begegnung in Arusha am Tag vor dem Aufstieg: Dort wurde die Gruppe von der zehnjährigen Esther begrüßt, die zwei Jahre zuvor in Holon am Herzen operiert worden war.

Esther und ihre Schulkameraden sangen den Bergsteigern ein Ständchen.

(Jerusalem Post, 01.11.12)

Homepage von Save a Child’s Heart: http://bit.ly/saveachildsheart

Ein Video-Bericht über die Arbeit von Save a Child’s Heart: http://bit.ly/ytsaveachildsheart

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Koscher ohne Stempel

Was koscher ist und was nicht, darüber entscheidet in Israel allein das Oberrabbinat. Maschgichim, Koscher-Kontrolleure, sind dafür unterwegs und kontrollieren die Küchen von Restaurants, die koscher geführt werden.

Doch in Jerusalem gibt es eine Bewegung, die das ändern möchte: Zunehmend sieht man in den letzten zwei Jahren Restaurants und Cafés, die sich selbst als „koscher ohne Zertifikat“ bezeichnen. Das Zertifikat des Maschgiach ist sonst ein unverzichtbarer Teil eines koscheren Betriebs.

Nun haben sich einige koschere Betriebe ohne Zertifikat zusammengeschlossen und möchten am Freitag eine Kampagne mit dem Titel „Ha-Maschgiach lo ba“ (Der Maschgiach kommt nicht), eine Anspielung auf das Lied „Ha-Maschiach lo ba“ (Der Messias kommt nicht) von Shalom Hanoch, starten. Ziel ist die Begründung eines Freiwilligen-basierten eigenen Kashrut-Programms, das eine Alternative zum offiziellen Koscher-Stempel des Oberrabbinats bieten soll.

Grund für die Initiative sind die strengen Regeln der Maschgichim, die viele Küchen als sehr einschränkend empfinden: So müssen etwa für Blattgemüse häufig ganz bestimmte Großhändler genommen werden, die aber auch dementsprechend teurer sind, ohne dass sie, den Restaurantbetreibern zufolge, bessere Qualität liefern. Auch sind die Waren dieser Händler häufig ausverkauft. „Ein italienisches Restaurant zu betreiben, ohne regelmäßig frisches Basilikum zu haben, ist unmöglich“, erklärt etwa der Besitzer eines italienischen Restaurants, das seit einiger Zeit auf das Koscher-Zertifikat verzichtet.

Die Betreiber der Lokale, die bereits ohne Koscher-Zertifikat arbeiten, berichten von überwiegend positiver Resonanz.

(Jerusalem Post, 01.11.12)

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Peres lädt zum Sigd

In Kürze feiert die äthiopische Community in Israel den Feiertag Sigd, und Präsident Shimon Peres lud bereits am Mittwoch äthiopischstämmige Jugendliche in seine Residenz, um den Feiertag gemeinsam zu feiern.


Bei der Feier im Haus des Präsidenten (Foto: GPO)

Eingeladen war etwa die 15-jährige Tigist Bitau, viermalige Landesmeisterin in Leichtathletik, die vor einigen Wochen absichtlich angefahren worden war. Sie erzählte von ihrem großen Traum, Israel bei den Olympischen Spielen zu vertreten. „Mein Traum ist es, weiter zu trainieren, zur Olympiade zu gelangen und auf dem Podest die israelische Hymne zu singen“, so Bitau.

Andere Kinder und Jugendliche äthiopischer Herkunft erzählten von ihrem sozialen Engagement in Schulen.

Präsident Peres war sichtlich bewegt. Er erklärte: „Ihr seid eigentlich zwei Mal eingewandert. Einmal, als ihr nach Israel gekommen seid und einmal, als es euch gelungen ist, ein untrennbarer Teil der israelischen Gesellschaft zu werden. Ich bin stolz auf euch, dass ihr trotz der Schwierigkeiten und des Schmerzes erfolgreich wart.“

(Präsidialamt, 31.10.12)

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