Freitag, 20.07.2007
 
 
Yitzhak Herzog rechtfertigt den Libanonkrieg
 

Der israelische Sozialminister Yitzhak Herzog (Avoda) hat in seiner gestern veröffentlichten Aussage vor der Winograd-Kommission zur Untersuchung des letztjährigen Libanonkrieges Kritik an einzelnen Vorgehensweisen der israelischen Armee geübt, den Kriegseinsatz an sich aber gutgeheißen.

Der damalige Tourismusminister, Sohn des früheren Staatspräsidenten Chaim Herzog, bemerkte gegenüber der Kommission, dass Israel Glück gehabt habe, dass der Krieg mit der Hisbollah im letzten Sommer ausgebrochen sei. Wäre es erst in der ferneren Zukunft dazu gekommen, hätte die shiitische Terrororganisation bis dahin womöglich modernere Waffen erlangt, darunter Massenvernichtungswaffen. „Ich meine, wir können uns – trotz all des Leids - glücklich schätzen, dass dieser Krieg jetzt stattgefunden hat und nicht erst in drei oder vier Jahren.“
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255 palästinensische Häftlinge freigelassen

Weinreise nach Israel vom 2.-9. September

Die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung und der Meininger Verlag veranstalten im September eine ausgedehnte Reise für Wein- und Israelliebhaber. Dabei werden renommierte Weingüte rund -anbaugebiete besucht und deren Weine gekostet.


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1 € - 5.8320 NIS (-0.517%)
1 CHF - 3.5098 NIS (-0.688%)
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(Bank of Israel, 20.07.07)



Es bleibt sehr heiß.

Jerusalem: 23-32°C
Tel Aviv: 24-31°C
Haifa: 23-32°C
Be’er Sheva: 21-36°C
Ein Gedi: 30-41°C
Eilat: 29-41°C




Ahmadinejad prophezeit heißen Sommer
Raketenbeschuss auf Sderot
Neue Online-Rubrik „Terror gegen Israel“
 
 


Yitzhak Herzog rechtfertigt den Libanonkrieg

Der israelische Sozialminister Yitzhak Herzog (Avoda) hat in seiner gestern veröffentlichten Aussage vor der Winograd-Kommission zur Untersuchung des letztjährigen Libanonkrieges Kritik an einzelnen Vorgehensweisen der israelischen Armee geübt, den Kriegseinsatz an sich aber gutgeheißen.

Der damalige Tourismusminister, Sohn des früheren Staatspräsidenten Chaim Herzog, bemerkte gegenüber der Kommission, dass Israel Glück gehabt habe, dass der Krieg mit der Hisbollah im letzten Sommer ausgebrochen sei. Wäre es erst in der ferneren Zukunft dazu gekommen, hätte die shiitische Terrororganisation bis dahin womöglich modernere Waffen erlangt, darunter Massenvernichtungswaffen. „Ich meine, wir können uns – trotz all des Leids - glücklich schätzen, dass dieser Krieg jetzt stattgefunden hat und nicht erst in drei oder vier Jahren.“

Seine Kritik richtete sich vor allem auf die israelische Luftwaffe, der es trotz wiederholter Bombardierungen von Hisbollah-Stellungen nicht gelungen sei, das Raketenfeuer auf Israel abzuwehren. Zu einem endgültigen „Knock-Out“ der Terrororganisation sei es nicht gekommen. Dennoch seien einige wichtige Ziele im Krieg erreicht worden.

In ähnlicher Weise wie Herzog hatte sich bereits Seniorenminister Rafi Eitan in seiner vor zwei Wochen veröffentlichten Winograd-Aussage geäußert.

(Yedioth Ahronot, 19.07.07)

Eine Kurzbiographie Herzogs in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Personalities/From+A-Z/Isaac+Herzog.htm

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255 palästinensische Häftlinge freigelassen

Die Fatah-Bewegung und Hunderte von Palästinensern haben heute Mittag in Ramallah 255 freigelassene palästinensische Häftlinge willkommen geheißen, die Israel einige Stunden zuvor aus der Haft entlassen hatte. Die Freilassung ist eine Geste des guten Willens gegenüber dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Die Israelische Gefängnisbehörde brachte die Häftlinge an den Kontrollpunkt Beitunia nahe Ramallah, wo sie von den palästinensischen Behörden entgegen genommen wurden.

Alle Freigelassenen hatten zuvor eine Erklärung unterzeichnet, nach der sie dem Terror abschwören. Sie wurden von einem Arzt untersucht und trafen Repräsentanten des Internationalen Roten Kreuzes. Ursprünglich sollten 256 Personen entlassen werden, ein Gefangener wird jedoch noch aus Sicherheitsgründen zurückgehalten.

Von offizieller palästinensischer Seite zeigte man sich höchst erfreut über die Aktion und hofft nun auf die Freilassung weiterer Häftlinge. Der stellvertretende PA-Minister für Gefangenenfragen, Ziad Abu Ein, sagte, in der Angelegenheit sei nun das Eis zwischen beiden Seiten gebrochen.

(Ha’aretz, 20.07.07)

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Ahmadinejad in Syrien: „Mit den Temperaturen werden auch die Siege steigen“

Der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad hat sich gestern in Damaskus mit dem syrischen Staatspräsidenten Bashar al-Assad und – getrennt davon – mit Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah getroffen. Arabische Medien berichteten über das Treffen mit Nasrallah – das erste seiner Art seit Ende es zweiten Libanonkriegs –, lieferten jedoch keine genaueren Angaben.

Auf einer Pressekonferenz vor Ort bemerkte Ahmadinejad: „Im Sommer ist es immer heiß, und wir hoffen, dass mit den Temperaturen auch die Siege der Völker dieser Region steigen und im Ergebnis die Feinde dieser Region geschlagen werden.“ Dabei prophezeite er, dass die ‚Feinde der Region’ „ausgelöscht und zerstört werden“. Zwar vermied er es, diese beim Namen zu nennen, doch ist davon auszugehen, dass er die USA und Israel gemeint hat.

Ahmadinejad begegnete auch in Damaskus residierenden palästinensischen Terrorführern, allen voran dem Leiter des politischen Büros der Hamas, Haled Mashal, und dem Generalsekretär des Islamischen Jihad, Ramadan Shalah. Er bezeichnete es als Pflicht des Iran, „den bewaffneten Kampf des palästinensischen Volkes zu unterstützen“.

(Ha’aretz, 20.07.07)

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Unaufhörlicher Raketenbeschuss auf Sderot

Die kontinuierlichen Raketenangriffe auf den Süden Israels nehmen wieder an Intensität zu. Allein gestern sind vier Kassam-Raketen aus dem Gaza-Streifen auf die Stadt Sderot abgefeuert worden. Mehrere Häuser wurden beschädigt, und sechs Menschen mussten sich wegen Schocks behandeln lassen.

Auch am heutigen Freitag haben die Al-Aqsa-Brigaden des Islamischen Jihad bereits eine Kassam-Rakete nach Sderot geschickt. Ein Einwohner erlitt einen schweren Schock, und es entstand schwerer Gebäudeschaden.

(The Jerusalem Post, 20.07.07)

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Neue Rubrik „Terror gegen Israel“ auf der Internetseite der Botschaft

Die Botschaft des Staates Israel stellt ab sofort auf ihrer Internetseite www.israel.de die neu gestaltete Rubrik „Terror gegen Israel“ zur Verfügung. Die Rubrik umfasst eine umfangreiche Sammlung von Materialien zu den Themenblöcken: Terrororganisationen, Terrorunterstützende Staaten, Schlagworte Terrorismus, der Sicherheitszaun, Zahlen & Statistiken, Filme & Präsentationen, Hetzpropaganda & Antisemitismus sowie Behauptungen & Tatsachen.

Die verwendeten Materialien bestehen aus deutschen und englischen Texten und basieren auf einer großen Bandbreite von Quellen. Umfangreiche Dossiers und Hintergrundberichte von den relevanten israelischen Ministerien und Sicherheitsdiensten bieten einen Einblick in die Ideologien und Strukturen verschiedener Terrororganisationen sowie deren Unterstützung durch staatliche Akteure. Gemeinsam mit einer Auswahl von Filmen und Präsentationen des israelischen Außenministeriums und des israelischen Verteidigungsministeriums verschaffen sie einen alternativen Blickwinkel zu der täglichen Medienberichterstattung über Israel, die der Komplexität der Geschehnisse in der Region oft nicht ausreichend Rechnung trägt.

Zusätzlich zu den staatlichen Quellen werden die umfassenden und detaillierten Informationsangebote von israelischen akademischen Einrichtungen, wie z.B. dem „Intelligence and Terrorism Information Center at the Israel Intelligence Heritage & Commemoration Center“, sowie aktuelle Publikationen der israelischen Medien hinzugezogen.

Die neue Rubrik findet sich unter dem folgenden Link: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/document.asp?SubjectID=5802&MissionID=88&LanguageID=190&StatusID=0&DocumentID=-1

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Hebräische Universität eröffnet „Virtuelles Kino“

Das Filmdigitalisierungsprojekt „Virtuelles Kino“ des Steven Spielberg Jewish Film Archivs ist nun nach fünfjähriger Arbeit abgeschlossen. Mehr als 400 Filme über die Geschichte des Jüdischen Volkes in der Neuzeit sind in dem Bestand verwahrt und stehen nun über die Internetseite des Archives zur Verfügung. Die Filme können im Internet angesehen, aber nicht kopiert werden.

Das Material beinhaltet historische Filme über jüdisches Leben in Europa und dem Land Israel. Darunter finden sich auch zahlreiche Raritäten, wie bspw. der Film „Work and Ceremony in Israel“ (1926), die Dokumentation „Flight to Freedom“ (1949) über die jemenitische Einwanderung nach Israel und der Film „The Price of Peace“ (1967), der seltene Aufnahmen aus dem Sechs-Tage-Krieg enthält.

Der dazugehörige Online-Katalog ermöglicht einen leichten Zugriff sowohl für Laienzuschauer als auch für Filmwissenschaftler.

Das Archiv findet sich unter dem folgenden Link: http://www.spielbergfilmarchive.org.il/kv/index.html

(Hebräische Universität Jerusalem, 19.07.07)

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Events

Die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung und der Meininger Verlag veranstalten im September eine ausgedehnte Reise für Wein- und Israelliebhaber. Dabei werden renommierte Weingüte rund -anbaugebiete besucht und deren Weine gekostet. Umrahmt wird die einwöchige Reise von touristischen Höhepunkten.

Der genaue Reiseplan findet sich unter dem folgenden Link: http://www.korenke.com/akt_meldungen/Weineinkaufsreise%20Israel.pdf
Interessenten können sich an Claudia Korenke (http://www.korenke.com/) wenden.

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 373 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 373 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 390 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.banim.org/en/German.html


Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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