Dienstag, 04.12.2012
 
 
Russisch-israelisches Regierungskomitee für Wirtschaftskooperation zusammengetroffen
 

In Jerusalem ist heute das gemeinsame russisch-israelische Regierungskomitee für Wirtschaftskooperation zusammengetroffen.

Dem Komitee sitzen der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Avigdor Lieberman und der russische stellvertretende Ministerpräsident Arkadi Dworkowitsch vor.

Das Komitee kommt einmal im Jahr abwechselnd in Jerusalem oder Moskau zusammen, um aktuelle wirtschaftliche Themen zu diskutieren, die beide Länder betreffen. Ziel ist, die gute Kooperation fortzusetzen.

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Barrierefreie Fernuni
Kein Rauch mehr auf der Bühne

1 € - 4.9943 NIS (0.714%)
1 CHF - 4.1154 NIS (0.071%)
1 £ - 6.1493 NIS (0.595%)
1 $ - 4.8150 NIS (0.210%)

(Bank Israel, 04.12.12)



Starker Regen und Gewitter

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Alanis Morissette in Israel

Die kanadische Sängerin Alanis Morissette hat am Montagabend in Tel Aviv ein Konzert gegeben.  weiter
[UEBERSCHRIFT]
 
 


Barrierefreie Fernuni

Die Universita ha-Ptucha, die staatliche israelische Fernuniversität, hat sich einen barrierefreien Zugang zum Studium zur Aufgabe gemacht.

Seit Beginn des gegenwärtigen Studienjahres haben damit einige Apparate und Hilfsmittel in ein Studienzentrum der Fernuni und die Online-Seminare Einzug gehalten, die den 650 Studierenden mit Behinderung das Leben deutlich vereinfachen.

Dazu gehören etwa Smart Boards, Smartpens, die Seminare auch aufzeichnen können, Programme zur Vergrößerung und zum Vorlesen von Texten für Sehbehinderte, sowie verschiedene Hilfsmittel für Hörbehinderte.

Die Hochschule, die auch zahlreiche Präsenzseminare anbietet, ist seit April dieses Jahres gemeinsam mit der Ben Gurion-Universität des Negev Teil einer Initiative der Nationalversicherung, die eine „Revolution im Erziehungssystem“ anstrebt. Ziel ist ein barrierefreier Zugang zum Studium.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am Montag wurde das erste Zentrum für barrierefreies Lernen auf dem Campus Ramat Aviv feierlich eröffnet.

„Studierende mit besonderen Bedürfnissen haben häufig Probleme, dem Unterricht zu folgen, und aus diesem Grund haben wir im Unterrichtsraum verschiedene Möglichkeiten, diese Studierenden dabei zu unterstützen, ohne, dass es für die Kommilitoninnen und Kommilitonen auffällt und ohne, dass eine weitere Person assistieren muss“, erklärt Dr. Haim Saadon, Dekan der Universita ha-Ptucha.



„So zeichnet der Smartpen beispielsweise den Unterricht auf. In einem speziellen Heft notiert der oder die Studierende Überschriften, und wenn er oder sie später mit dem Stift über eine der Überschriften fährt, spielt der Stift den jeweiligen Abschnitt aus der Vorlesung ab.“

Über das Smart Board gelangen die Tafelanschriebe des Vortragenden direkt in das Laptop der Studierenden, wo sie nach Belieben vergrößert werden können. Vorleseprogramme sind in der Lage, gedruckte Texte auf Hebräisch und Englisch vorzulesen, der Cursor zeigt dabei, wo im Text man sich gerade befindet.

Ab März 2013 sollen ähnliche Zentren auch auf den Campus in Haifa, Beer Sheva, Givat Haviva und Jerusalem eingerichtet sein. In Ra‘anana wird darüber hinaus die Möglichkeit bestehen, die Ausrüstung auch für das Studium zu Hause auszuleihen.

Nir Abush, 40, ist sehbehindert. „Ich habe an einigen der Vorlesungen in dieser Klasse teilgenommen, und es eröffnet sich ganz einfach eine andere Welt“, so der Student der Medienwissenschaften. „Bisher musste ich immer nach der Vorlesung noch mit dem Dozenten zusammensitzen, damit er mir erklären konnte, was ich nicht mitgeschrieben habe. Jetzt kann ich den Unterricht mitschneiden oder auch die Tafelanschriebe so vergrößern, dass ich sie lesen kann. Ich bin dadurch viel unabhängiger geworden.“

(Ynet, 04.12.12)

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Kein Rauch mehr auf der Bühne

Israel ist der erste Staat auf der Welt, der das Rauchen auf Theaterbühnen verbietet. Das legte der Oberste Gerichtshof (BAGAZ) am Montag in einem Urteil fest.

Einav Avrahami, Rechtsanwältin und Theaterliebhaberin, hatte sich von ihrem Kollegen Amos Hausner, dem Vorsitzenden des Nationalrates für die Bekämpfung des Rauchens, in ihrer Klage gegen das Stadttheater Haifa und die Stadt Haifa selbst vertreten lassen.


(Foto: Theater Haifa)

In einer erfolgreichen Inszenierung des Stückes Ha-Makom mimenu bati (Der Ort, von dem ich komme) raucht die Schauspielerin Orly Zilbershatz-Banai während eines Monologes etwa fünfeinhalb Minuten lang eine Zigarette. Zilbershatz-Banai raucht auch auf dem Plakat für das Stück.

In Israel ist das Rauchen im Theater seit 1983 verboten, bisher wurde diese Regelung jedoch auf den Zuschauerraum bezogen. Die Stadt Haifa argumentierte denn auch, das Rauchen auf der Bühne als Teil eines Theaterstücks sei durch die Freiheit der Kunst gedeckt und könne daher nicht verboten werden.

Die Richter sahen das anders: Die Gesundheit der Zuschauer und Schauspieler wiege schwerer, so entschieden sie.

(Jerusalem Post, 04.12.12)

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Alanis Morissette in Israel

Die kanadische Sängerin Alanis Morissette hat am Montagabend in Tel Aviv ein Konzert gegeben.


Morissette an der Klagemauer (Foto: Ynet)

Vor ihrem energiegeladenen Auftritt, bei dem die siebenfache Grammy-Gewinnerin vor überwiegend weiblichen Publikum allem ihre Klassiker zum Besten gab, hatte sie noch Jerusalem besucht und dort unter anderem an der Klagemauer gebetet.

(Ynet, 04.12.12)

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Russisch-israelisches Regierungskomitee für Wirtschaftskooperation zusammengetroffen

In Jerusalem ist heute das gemeinsame russisch-israelische Regierungskomitee für Wirtschaftskooperation zusammengetroffen.

Dem Komitee sitzen der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Avigdor Lieberman und der russische stellvertretende Ministerpräsident Arkadi Dworkowitsch vor.

Das Komitee kommt einmal im Jahr abwechselnd in Jerusalem oder Moskau zusammen, um aktuelle wirtschaftliche Themen zu diskutieren, die beide Länder betreffen. Ziel ist, die gute Kooperation fortzusetzen.

Zum Ende des Treffens unterzeichneten beide Seiten eine Reihe von Abkommen, darunter eines, das das Roaming betrifft und es ermöglichen wird, die Roaming-Raten für den Gebrauch von Mobiltelefonen für Reisende im jeweils anderen Land deutlich zu senken. Weitere Abkommen betreffen Tourismus und den Beginn von Verhandlungen über eine Freihandelszone.

Bereits am Montag waren Arbeitsgruppen zusammengetroffen, um verschiedene Themen zu diskutieren.

(Außenministerium des Staates Israel, 04.12.12)

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Mittwoch und Donnerstag kein Newsletter

Wegen der Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen wird der Newsletter am Mittwoch und Donnerstag nicht erscheinen.

Am Freitag erscheint der Newsletter wieder wie gewohnt.

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