Freitag, 11.01.2008
 
 
UN-Sicherheitsrat verurteilt Katyusha-Angriff auf Israel
 

Der UN-Sicherheitsrat hat aufs Schärfste den Katyusha-Raketen-Angriff auf die nordisraelische Ortschaft Shlomi vom vergangenen Dienstag verurteilt. Der derzeitige Vorsitzende des Sicherheitsrates, der Libyer Giadalla A. Ettalhi, war gezwungen, die Erklärung selbst zu verlesen, nachdem sich sein Land vergeblich darum bemüht hatte, sie zu hintertreiben. Israel hatte in den Tagen davor in dieser Angelegenheit erheblichen diplomatischen Druck auf die UNO ausgeübt.

Der Sicherheitsrat erkennt in dem Raketenbeschuss eine klare Verletzung seiner Resolution 1701 und schloss in seine Erklärung auch den Angriff auf UNIFIL-Truppen mit ein, dem ebenfalls am Dienstag zwei irische Soldaten zum Opfer gefallen waren. Darüber hinaus rief er die UNIFIL und die libanesische Regierung dazu auf, die israelisch-libanesische Grenze (bekannt als ‚blaue Linie’) klar zu bezeichnen, um das Betreten von israelischem Territorium durch libanesische Schafhirten zu verhindern.


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Beratung zum Militärdienst

       am 05. Februar


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1 € - 5.5776 NIS (-0.081%)
1 CHF- 3.4233 NIS (-0.018%)
1 £ - 7.3743NIS (-1.084%)
1 $ - 3.7750 NIS (-0.788%)

(Bank of Israel, 11.01.08)



Sonnig, aber sehr kalt.

Jerusalem: 0-6°C
Tel Aviv: 5-13°C
Haifa: 4-13°C
Be’er Sheva: 3-12°C
Ein Gedi: 9-15°C
Eilat: 5-16°C




Renault wird Entwicklungszentrum in Israel aufbauen


Der Generaldirektor von Renault-Nissan, Carlos Ghosn, wird in Kürze nach Israel reisen

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Auftaktveranstaltung „60 Jahre Israel“


Unter dem Motto "Shalom Israel" wird der Staat Israel am Samstag auf dem 109. Berliner Presseball gefeiert.

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Renault wird Entwicklungszentrum in Israel aufbauen

Der Generaldirektor von Renault-Nissan, Carlos Ghosn, wird in Kürze nach Israel reisen, um an der Einweihungszeremonie für das israelische Elektroautoprojekt von Shay Agassi teilzunehmen. Er wird voraussichtlich in die Initiative investieren und den Aufbau eines großen Entwicklungszentrums in Israel ankündigen.

Die Elektroauto-Initiative des israelischen High-tech-Mannes Agassi soll die Basis zur Aufladung von Hunderttausenden strombetriebenen und umweltfreundlicheren Autos schaffen, die nach und nach die herkömmlichen benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeuge ablösen sollen.

Renault-Nissan, der viertgrößte Automobilhersteller der Welt, wird der erste Automobilhersteller sein, der ein Entwicklungszentrum in Israel errichtet. Dabei wird mit Investitionen in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar gerechnet.

(Haaretz, 11.01.08)

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Auftaktveranstaltung „60 Jahre Israel“

Unter dem Motto "Shalom Israel" wird der Staat Israel am Samstag auf dem 109. Berliner Presseball gefeiert. Es ist dies der Auftakt zu den Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des Staates.


 
Neben einem israelischen Buffet und der Präsentation Israels als Reiseland durch das Israelische Verkehrsbüro Berlin wird es ein reichhaltiges Musikprogramm geben: die Big Band des Stabsmusikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Oberstleutnant Volker Wörrlein, Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchester, den israelischen Popstar Doron Mazar sowie den Soulsänger Dirk Zöllner zusammen mit Kammersängerin Eva-Maria Bundschuh.
Neben einer Tombola wird auch die Versteigerung des "United Buddy Bear" von Israel stattfinden, deren Reinerlös dem Sapir College im von Raketen geplagten westlichen Negev zugute kommt. Durch den Abend führt die israelische Moderatorin Melody Sucharewicz. Darüber hinaus wird es viele andere Überraschungen geben.
 
Die Veranstaltung ist bereits seit Anfang dieser Woche restlos ausverkauft.

Der gesamte Veranstaltungskalender, Reisemöglichkeiten, Termine in Israel und viele weitere Informationen rund um „60 Jahre Israel“ finden sich unter www.israel.de

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Bush besucht Yad Vashem

US-Präsident George W. Bush hat heute Morgen am letzten Tag seiner Israel-Reise Yad Vashem besucht. Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte blieb während des Rundgangs des Staatsgastes geschlossen und wurde schwer bewacht.

Bush legte einen rot-weiß-blauen Kranz auf einer Steinplatte nieder, die die Asche von Opfern der Shoa aus sechs verschiedenen Vernichtungslagern bedeckt, und entzündete eine Fackel zum Gedenken an die Opfer.

„Ich wünsche mir, dass so viele Menschen wie möglich an diesen Ort kommen. Er ist eine ernüchternde Mahnung, dass das Böse existiert, und ein Aufruf dazu, sich dem Bösen, wenn es existiert, zu widersetzen“, sagte ein sichtlich bewegter George Bush. Yad Vashem-Direktor Avner Shalev zufolge bemerkte Bush beim Anblick von Luftaufnahmen Auschwitzs: „Wir hätten es bombardieren sollen.“ In das Gästebuch schrieb er schlicht: „Gott schütze Israel, George Bush.“

Im Laufe des heutigen Tages wird Bush als privaten Abschuss seines Aufenthalts die Kirchen am See Genezareth besuchen, um dann nach Kuwait weiter zu fliegen.

(Yedioth Ahronot, 11.01.08)

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UN-Sicherheitsrat verurteilt Katyusha-Angriff auf Israel

Der UN-Sicherheitsrat hat aufs Schärfste den Katyusha-Raketen-Angriff auf die nordisraelische Ortschaft Shlomi vom vergangenen Dienstag verurteilt. Der derzeitige Vorsitzende des Sicherheitsrates, der Libyer Giadalla A. Ettalhi, war gezwungen, die Erklärung selbst zu verlesen, nachdem sich sein Land vergeblich darum bemüht hatte, sie zu hintertreiben. Israel hatte in den Tagen davor in dieser Angelegenheit erheblichen diplomatischen Druck auf die UNO ausgeübt.

Der Sicherheitsrat erkennt in dem Raketenbeschuss eine klare Verletzung seiner Resolution 1701 und schloss in seine Erklärung auch den Angriff auf UNIFIL-Truppen mit ein, dem ebenfalls am Dienstag zwei irische Soldaten zum Opfer gefallen waren. Darüber hinaus rief er die UNIFIL und die libanesische Regierung dazu auf, die israelisch-libanesische Grenze (bekannt als ‚blaue Linie’) klar zu bezeichnen, um das Betreten von israelischem Territorium durch libanesische Schafhirten zu verhindern.

Israelische Sicherheitsexperten befürchten, dass die Terrororganisation Hisbollah Hirten dazu benutzt, Informationen über Operationen der israelischen Armee auf der israelischen Seite der Grenze zu sammeln.

(Yedioth Ahronot, 11.01.08)

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Menschenrechtsverletzungen im Iran

Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat in New York einen alarmierenden Bericht über den Kampf des Mullah-Regimes gegen die iranische Zivilgesellschaft veröffentlicht.

Der Bericht findet sich unter dem folgenden Link: http://hrw.org/reports/2008/iran0108/

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Kommandant der israelischen Luftwaffe besucht Sachsenhausen

Der Kommandant der israelischen Luftwaffe, Generalmajor Eliezer Shkedy, hat am Dienstag das Konzentrationslager Sachsenhausen besucht. Shkedy, dessen Vater während der Shoa von einem Deportationszug gesprungen und dadurch dem Tode entronnen war, sagte in seiner Gedenkrede: „Nur eine kranke Vorstellungskraft konnte diesen Massenmord veranlassen, solche Vernichtungsfabriken errichten, allein um ein ganzes Volk auszurotten: sechs Millionen Juden. Wir kennen diese Zahl, aber ihre Bedeutung können wir nicht erfassen.“

Gleichzeitig wies der Luftwaffenaufnahme darauf hin, dass Israel seit 60 Jahren um seine Existenz kämpfen müsse: „Es ist ein langer, andauernder und oft blutiger Kampf, bei dem wir nur auf uns selbst zählen können.“

Shkedy wurde bei seinem Besuch von Israels neuem Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, dem Militärattaché der Botschaft, Kapitän zur See Eyal Ben-Zion, und dem Luftwaffeninspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Klaus Peter Stieglitz, begleitet.

Ein ausführlicher Artikel über den Besuch findet sich unter dem folgenden Link: http://oga.mzv.net/lokales/story.php?id=35615

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Events
Beratung zum Militärdienst

Am 05. Februar wird ein Vertreter der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) Wehrdienstpflichtigen für persönliche Beratungsgespräche in der Botschaft des Staates Israel in Berlin zur Verfügung stehen.

Die Treffen finden statt in der Botschaft des Staates Israel in Berlin, Auguste-Viktoria-Str. 74-76, 14193 Berlin. Ihre Vereinbarung erfolgt nur nach persönlicher Anmeldung unter der Email-Adresse cons-heb@berlin.mfa.gov.il oder per Fax: 030-89045519. Interessenten werden gebeten, das Thema des Treffens, ihren Vor- und Nachnamen, ihre israelische Ausweisnummer und Kontaktdaten anzugeben.

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 549 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 549 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 565 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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