Dienstag, 18.12.2012
 
 
Gala-Abend für trilateralen Studiengang
 

Jährlich 30 Stipendiaten aus Israel, den Palästinensischen Autonomiegebieten und Jordanien studieren seit 2009 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gemeinsam den Studiengang European Studies.

Unter dem Motto “Studying Europe for building peace in the Middle East” lernen die Studierenden, die zwar aus derselben Region stammen, jedoch vollkommen verschiedene Lebenshintergründe haben, einander kennen.

Die Studierenden haben vor ihrem Auslandsjahr bereits an ihren Heimatuniversitäten, dem IDC Herzliya, der Al-Quds-Universität in Jerusalem und der Royal Scientific Society in Amman, nach den gleichen Lehrplänen studiert und sind so auf das besondere Studienerlebnis in Deutschland vorbereitet.

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Verhandlungen erneut gescheitert – Streik geht weiter

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(Bank Israel, 18.12.12)



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Qumran-Rollen digitalisiert online

Die Antikenbehörde und Google Israel haben heute die Schriftrollen vom Toten Meer digital online gestellt.

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Netanyahu trifft designierten Senator von Texas

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am Montag mit dem designierten Senator des US-Bundesstaates Texas, Ted Cruz, zusammengetroffen.

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Verhandlungen erneut gescheitert – Streik geht weiter

Sechs Stunden haben Finanzminister und Schwesterngewerkschaft am Montag verhandelt, und eine Zeitlang sah es so aus, als kämen beide Seiten einer Einigung näher.


Streikende Schwestern und Pfleger in Nahariya (Foto: Ynet)

Doch schließlich erklärte die Gewerkschaft die Verhandlungen für gescheitert. Der Streik geht damit in seinen 16. Tag. Mehr als 7.000 Operationen, so heißt es, sollen bereits aufgeschoben worden sein.

Zurzeit ist nicht klar, ob die Schwestern und Pfleger überhaupt bereit sind, unter den gegebenen Bedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

(Haaretz, 18.12.12)

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Qumran-Rollen digitalisiert online

Die Antikenbehörde und Google Israel haben heute die Schriftrollen vom Toten Meer digital online gestellt. Die digitale Bibliothek soll letztendlich die vollständigen Schriften enthalten, bisher sind es „lediglich“ 4.000 Scans von Infrarot-Fotografien, die kurze Zeit nach dem Finden der Schriftrollen bei Qumran in den 1950er Jahren gemacht wurden, die interessierte Nutzer betrachten können.

Hinzu kommen etwa 1.000 Bilder, die erst für das Digitalisierungsprojekt in einem eigens gebauten Fotolabor angefertigt wurden, das sich einer von der NASA entwickelten Technik bedient.

Hierbei wird jedes Schriftstück 28 Mal auf 12 verschiedenen Farbspektren abfotografiert und die Bilder anschließend von einem Computer zu einem Bild mit äußerst hoher Auflösung wieder zusammengesetzt. Jede der Fotodateien hat eine Größe von etwa 4-5 Gigabyte. Zusätzlich sind die Schriftrollen auch mit Infrarot-Licht fotografiert worden, was ermöglicht, auch unter Flecken verborgene Buchstaben zu erkennen, die das menschliche Auge im Original gar nicht erfassen könnte.

Ein Team von Forschern der Universität Tel Aviv arbeitet außerdem an einem Computer-Programm, das es ermöglichen soll, alternative Zusammenstellungen der einzelnen Rollenteile zu finden. Denn niemand weiß, ob die Forscher vor 60 Jahren die 30.000 Einzelteile, aus denen die Rollen bestanden, wirklich richtig zusammengesetzt haben.

Drei Jahre, so hieß es heute Morgen auf der Pressekonferenz zum offiziellen Online-Start des Projekts, werde es dauern, bis alle Teile öffentlich einsehbar seien.

Bereits jetzt können einzelne Textteile auf Hebräisch oder in englischer Übersetzung gesucht werden. Auch ist es möglich, auf Landkarten zu sehen, wo genau eine bestimmte Rolle gefunden wurde. Weitere Tools sollen hinzukommen.

Die Initiatoren des Projekts erhoffen sich vor allem eine Welle von wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema.

„Man wird die Schriftrollen noch einmal ganz neu lesen können, aus Forschersicht ist hier der Himmel die Grenze“, so Pnina Shor, Leiterin der Abteilung für die Qumran-Rollen bei der Antikenbehörde heute Morgen.

(Haaretz, 18.12.12)

Die digitale Bibliothek der Schriftrollen vom Toten Meer finden Sie unter http://bit.ly/QumranBibliothek

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Netanyahu trifft designierten Senator von Texas

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am Montag mit dem designierten Senator des US-Bundesstaates Texas, Ted Cruz, zusammengetroffen.

Zu Beginn des Gesprächs erklärte Netanyahu: „Willkommen zu Ihrem ersten Besuch in Israel. Sie sind ein Freund von Israel, und die Vereinigten Staaten sind ein wichtiger Alliierter Israels.


Cruz und Ministerpräsident Netanyahu (Foto: GPO)

Wir haben nicht nur gemeinsame Werte, sondern stehen auch gemeinsamen Bedrohungen gegenüber. Eine dieser Gefahren ist die sich gerade in Syrien entwickelnde Lage. Wir beobachten die Möglichkeit eines Einsatzes von Chemiewaffen in Syrien. US-Präsident Obama hat darüber bereits gesprochen. Israel und die USA stehen darüber in engem Austausch. Die Lage in Syrien zeigt, wie gefährlich es ist, wenn solche Regime an solche Waffen gelangen und dass sie auch in die Hände von Terrororganisationen fallen können.

Dies ist eine Bedrohung für Israel, eine Bedrohung für die USA und eine Bedrohung für andere Länder in der Region. Wir nehmen das sehr ernst.“

Cruz antwortete: „Ich hoffe, dass ich die Kooperation zwischen Israel und den USA, die bereits heute sehr stark ist, noch vertiefen kann. Meiner Meinung nach müssen die USA ohne Einschränkung an der Seite des Staates Israel stehen.“

(Amt des Ministerpräsidenten, 17.12.12)

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Gala-Abend für trilateralen Studiengang

Jährlich 30 Stipendiaten aus Israel, den Palästinensischen Autonomiegebieten und Jordanien studieren seit 2009 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gemeinsam den Studiengang European Studies.

Unter dem Motto “Studying Europe for building peace in the Middle East” lernen die Studierenden, die zwar aus derselben Region stammen, jedoch vollkommen verschiedene Lebenshintergründe haben, einander kennen.

Die Studierenden haben vor ihrem Auslandsjahr bereits an ihren Heimatuniversitäten, dem IDC Herzliya, der Al-Quds-Universität in Jerusalem und der Royal Scientific Society in Amman, nach den gleichen Lehrplänen studiert und sind so auf das besondere Studienerlebnis in Deutschland vorbereitet.

Zu einer Gala-Veranstaltung am Samstag kamen auf Einladung des ehemaligen israelischen Botschafters in Deutschland, Avi Primor, der gleichzeitig Initiator des trilateralen Studiengangs ist, 450 Gäste nach Düsseldorf, um mehr über das Projekt zu erfahren.


Die Studierenden mit den Ehrengästen, ganz links Botschafter Hadas-Handelsman, vorn Mitte Botschafter Primor, Mitte König Beatrix und Bundespräsident Gauck, ganz rechts die Lebensgefärtin des Bundespräsidenten, Daniela Schadt, links davon Ministerpräsidentin Kraft (Foto: Rafael Herlich)

Ehrengäste waren Bundespräsident Joachim Gauck und Königin Beatrix der Niederlande. Auch Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und die Nordrhein-Westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft waren unter den Gästen.

(Botschaft des Staates Israel, 17.12.12)

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