Montag, 14.01.2008
 
 
Olmert bilanziert Bush-Besuch
 

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am gestrigen Sonntag  auf der wöchentlichen Kabinettssitzung der israelischen Regierung eine erste Bilanz des Israel-Besuchs von US-Präsident George W. Bush gezogen.

„Selbstverständlich dominierten zwei Hauptthemen die Tagesordnung dieses Besuchs. Das eine waren die Verhandlungen zwischen uns und der Palästinensischen Autonomiebehörde.

weiter


1 € - 5.5504 NIS (-0.488%)
1 CHF- 3.4170 NIS (-0.184%)
1 £ - 7.3135 NIS (-0.824%)
1 $ - 3.7250 NIS (-1.325%)

(Bank of Israel, 14.01.08)



Die Kältewelle dauert an.

Jerusalem: 1-8°C
Tel Aviv: 4-14°C
Haifa: 5-13°C
Be’er Sheva: 1-14°C
Ein Gedi: 8-16°C
Eilat: 5-16°C




„60 Jahre Israel“- Impressionen einer Ballnacht


1500 Gäste haben sich am Samstag zum 109. Berliner Presseball im Maritim-Hotel eingefunden

  weiter
 
 


„60 Jahre Israel“- Impressionen einer Ballnacht

1500 Gäste haben sich am Samstag zum 109. Berliner Presseball im Maritim-Hotel eingefunden, der Auftaktveranstaltung zu den Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag des Staates Israel in Deutschland.

   

Neben der Big Band des Stabsmusikkorps der Bundeswehr sowie Andrej Hermlin und seinem Swing Dance Orchester beeindruckte der israelische Popstar Doron Mazar, von dem sich das Publikum zu ausgelassenen Hora-Tänzen hinreißen ließ. Durch das Programm führte Melody Sucharewicz, die israelische Gewinnerin der Show „The Ambassador“. Sie war eigens für den Ball von Noemi Sarid (Stylistin) und den israelischen Designern Riva Oshida (Kleid) und Tinarex (Schmuck) ausgestattet worden.

 Neben Gästen wie Friede Springer oder Christina Rau (in Begleitung ihres Sohnes Philip) fanden sich zahlreiche Politiker (u.a. Walter Momper, Friedbert Pflüger, Laurenz Meyer und Hildegard Müller) sowie Vertreter und Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Berlin ein.

  

Von israelischer Seite erschienen neben Israels Botschafter Yoram Ben-Zeev  und seiner Gattin Iris der Gesandte Ilan Mor mit Gattin Ora und viele weitere Diplomaten und Mitarbeiter der israelischen Botschaft. Auch Vertreter des israelischen Verkehrsbüros, das die touristische Präsentation Israels an diesem Abend übernommen hatte, nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Bürgermeisterin von Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf, Monika Thiemen, lud anlässlich der Eröffnung der „60 Jahre Israel“-Feierlichkeiten auch eine Delegation der Partnerstadt Karmiel um Bürgermeister Adi Eldar ein.

Ebenfalls eigens aus Israel gekommen waren der Rektor des Sapir Colleges, Dr. Ariel Feldestein, und Prof. Ruth Eitan, die sich über die Spendensumme von 23.000 Euro für das in der von Kassam-Raketen geplagten Region Shaar Ha Negev gelegene College freuten. Das Geld soll in eine seit langem geplante Fakultät für Medien-, Film- und Kommunikationswissenschaften für Studenten aus Israel und den Nachbarstaaten fließen.

Ein von der israelischen Künstlerin Tamar Dubrovsky gestalteter "United Buddy Bear" wurde von der Firma Herlitz gespendet und am Abend durch die Firma Helias versteigert. Für 8.000 Euro erhielt der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Reiner Krüger, den Zuschlag für den Bären, der nun im Eingangsbereich der Berliner Geschäftsstelle aufgestellt wird.

 

 Weitere Fotos von der Ballnacht finden sich unter dem folgenden Link: http://www.honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=PR16408&Category=pr&Subcategory=16

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Israelischer Film kämpft um Goldenen Bären

Der neueste Film des israelischen Regisseurs Amos Kollek wird am Wettbewerb um den Goldenen Bären teilnehmen, der im Februar auf dem Internationalen Filmfestival in Berlin verliehen wird.

„Restless“ ist eine israelisch-kanadisch-französisch-belgische Koproduktion und spielt hauptsächlich in New York. In den Hauptrollen sind die israelischen Schauspieler Moshe Ivgy, Ran Danker, Miri Mesika und Tzachi Grad zu sehen. Ivgy spielt die Rolle des Moshe, einem Israeli, der seit über 20 Jahren in New York lebt und sich als gescheiterter Dichter mit gelegentlichen, teils fragwürdigen Geschäften über Wasser hält. Sein Leben ändert sich schlagartig, als ihn eines Tages sein Sohn Tzach (Danker), Soldat in einer Kampfeinheit der israelischen Armee, nach dem Tod der Mutter kontaktiert.

Im Jahr 2000 war Kollek mit seinem Film „Fast Food, Fast Women“ bereits im Rennen um die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes.

(Yedioth Ahronot, 10.01.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Olmert bilanziert Bush-Besuch

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am gestrigen Sonntag  auf der wöchentlichen Kabinettssitzung der israelischen Regierung eine erste Bilanz des Israel-Besuchs von US-Präsident George W. Bush gezogen.

„Selbstverständlich dominierten zwei Hauptthemen die Tagesordnung dieses Besuchs. Das eine waren die Verhandlungen zwischen uns und der Palästinensischen Autonomiebehörde. Der Präsident wurde unterrichtet, teilte seine Ansichten mit und wiederholte die absolute Verpflichtung der USA, dass kein Abkommen zwischen uns und den Palästinensern in Kraft treten werde, bevor die Roadmap gänzlich umgesetzt wird, einschließlich aller Verpflichtungen in Hinsicht auf die Sicherheit des Staates Israel sowohl im Gaza-Streifen als auch in Judäa und Samaria. Es gibt keine Trennung zwischen dem Gaza-Streifen und Judäa und Samaria hinsichtlich der Verpflichtungen der Palästinenser. Der US-Präsident sagte, dass wir über die Gründung von zwei Staaten für zwei Völker verhandeln und nicht die von drei Staaten für zwei Völker. Die Betonung dessen ist überaus wichtig.

Die zweite Angelegenheit, die die Tagesordnung dominierte, war der Umgang mit der iranischen Bedrohung und Herausforderung. Ich wiederhole, was ich dem US-Präsidenten erzählt habe – dass der Iran – trotz des Berichts der amerikanischen Geheimdienste – gefährlich ist und bleiben wird. Daher muss etwas unternommen werden, um diese Gefahr abzuwehren, und die USA sind sich dessen sicherlich bewusst.

Obwohl dies das letzte Amtsjahr von US-Präsident Bush ist, glaube ich, dass viel Bedacht, tiefe Bedeutung und noch nie da gewesene Sensibilität  mit den Positionen verbunden sind, die die USA dieses Jahr einnehmen werden speziell bei Angelegenheiten, die die Sicherheit des Staates Israel betreffen. Ich bin erfreut darüber, dass ich niemanden ernsthaft vorschlagen hörte, die Beziehungen mit dem Präsidenten zu lockern, bis sein Nachfolger das Amt übernimmt, da dies ein entscheidendes Jahr ist und es klar ist, dass es einen großen Freund Israels im Weißen Haus gibt. Die Extremisten sowohl in den Gebieten als auch im Iran werden keinen Moment ruhen bei ihren Versuchen, die Region in die Instabilität zu stürzen. Wir werden weiter intensiv mit der US-Regierung zusammenarbeiten, um mit diesen beiden Angelegenheiten fertig zu werden, die unsere Zukunft und unsere Sicherheit in so dramatischer Weise betreffen.“

(Außenministerium des Staates Israel, 13.01.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Kanadischer Außenminister in Israel

Kanadas Außenminister Maxim Bernier ist am Samstag zu seinem ersten Staatsbesuch in Israel eingetroffen. Auf dem Programm der dreitägigen Visite stehen Gespräche mit Ministerpräsident Ehud Olmert, Außenministerin Tzipi Livni, dem stellvertretenden Verteidigungsminister Matan Vilnai und Oppositionsführer Binyamin Netanyahu sowie ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und eine ausgedehnte Hubschrauber-Tour.

Der Besuch bietet die Möglichkeit, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Israel und Kanada und die beiden Staaten gemeinsame strategische Sichtweise sowohl auf regionale als auch internationale Angelegenheiten hervorzuheben. Dabei soll auch die Möglichkeit einer Integration Kanadas in den aktuellen Friedensprozess erörtert werden.

(Außenministerium des Staates Israel, 13.01.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Nasrallah verschärft den Ton

Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hat seine Hetztiraden im Anschluss an den Nahost-Besuch von US-Präsident George W. Bush fortgesetzt. Bei einer Massenkundgebung in Beirut verkündete er gestern, dass er stolz darauf sei, als Terrorist bezeichnet zu werden.

„Als ich Bush – den großen Satan und Pharao – sagen hörte, dass der Iran die Basis zur Unterstützung des Terrors in Palästina und im Libanon sei, fühlte ich Stolz“, so der Generalsekretär der libanesischen Terrororganisation in Reaktion auf Äußerungen Bushs.

(Walla, 13.01.08)

Libanesische Medien berichteten in den vergangenen Tagen über zahlreiche ähnlich lautende Aussagen Nasrallahs, der die Palästinenser davor warnte, die „Erniedrigung“ zu akzeptieren, die sie von den aktuellen Friedensverhandlungen zu erwarten hätten („Die Palästinenser werden die Krümel bekommen, die die Zionisten geben.“) In palästinensischen Flüchtlingslagern ist es zu Protestdemonstrationen gekommen, und ein Mitglied des politischen Ausschusses der Hisbollah versicherte, alles dafür zu tun, einen Besuch Bushs im Libanon zu verhindern.

(Radio ‚Stimme des freien Libanon’, libanesische Nachrichtenagentur, Allahuakbar, Alsaphir, 10.,11. u. 12.01.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken

 
Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 552 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 552 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 568 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

zum Anfang
diesen Artikel drucken


An- und Abmelden des Newsletters
Newsletter-ArchivIsrael Ministry of Foreign Affairs
Israel von A-ZIsrael Line - MFA Newsletter
Medienspiegel der deutschen Botschaft Tel AvivIsrael Defense Forces IDF
 www.facebook.com/IsraelinGermany
 www.twitter.com/IsraelinGermany
 www.youtube.com/botschaftisrael
 www.botschaftisrael.de


Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de.
Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer

 
     


Zurück zum Newsletterarchiv