Montag, 21.01.2013
 
 
US-Senatoren besuchen Israel
 

Eine Delegation republikanischer und demokratischer US-Senatoren hat Israel besucht. Die Gruppe wurde von Präsident Shimon Peres und Ministerpräsident Binyamin Netanyahu empfangen.

Präsident Peres hielt am Samstagabend ein Arbeitstreffen mit der von Senator John McCain, dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten von 2008, geleiteten Delegation ab. Peres lobte die parteiübergreifende Unterstützung Israels in den Vereinigten Staaten, vor allem in Bezug auf die Bedrohung durch einen nuklear bewaffneten Iran.

Peres erklärte: „Wir schätzen die amerikanische Position, dass der Iran nicht an Atomwaffen gelangen darf und dass dies wenn möglich mit zivilen Mitteln verhindert werden sollte, aber alle Optionen auf dem Tisch sind.“

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1 CHF – 4.0107 NIS (1.048%)
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1 $ – 3.7380 NIS (0.565%)

(Bank Israel, 21.01.13)



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In eigener Sache: 2.500 Newsletter

Der Newsletter feiert heute seine zweitausendfünfhundertste Ausgabe.  weiter
Terroristen verurteilt

Zwei beduinische israelische Brüder sind schuldig gesprochen worden, Terroranschläge geplant zu haben.

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Studieren mit Down-Syndrom

Ein Programm an der Bar-Ilan-Universität ermöglicht es Menschen mit geistiger Behinderung, Hochschulinhalte zu studieren.  weiter
 
 


US-Senatoren besuchen Israel

Eine Delegation republikanischer und demokratischer US-Senatoren hat Israel besucht. Die Gruppe wurde von Präsident Shimon Peres und Ministerpräsident Binyamin Netanyahu empfangen.

Präsident Peres hielt am Samstagabend ein Arbeitstreffen mit der von Senator John McCain, dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten von 2008, geleiteten Delegation ab. Peres lobte die parteiübergreifende Unterstützung Israels in den Vereinigten Staaten, vor allem in Bezug auf die Bedrohung durch einen nuklear bewaffneten Iran.


Senator McCain und Präsident Peres (Foto: GPO)

Peres erklärte: „Wir schätzen die amerikanische Position, dass der Iran nicht an Atomwaffen gelangen darf und dass dies wenn möglich mit zivilen Mitteln verhindert werden sollte, aber alle Optionen auf dem Tisch sind.“

Senator McCain sagte: „Wir hatten eine interessante Reise; wir waren in Kairo, in Afghanistan, und heute Morgen waren wir in einem Flüchtlingscamp in Jordanien, wo wir das Leid des syrischen Volkes aus der Nähe gesehen haben. Es ist sehr bewegend, Tausende Menschen zu sehen, die ihre Häuser und ihre Familien verlassen mussten. […] Israel ist eine Insel der Hoffnung und ein Leuchtturm für Menschen überall in der Welt, die Israel als Modell für Demokratie und Freiheit sehen.“


Ministerpräsident Netanyahu (3. v. rechts) mit den Senatoren (Foto: GPO)

Auch Ministerpräsident Netanyahu traf mit den Senatoren zusammen. Hierbei war die Bedrohung durch den Iran ebenfalls ein wichtiges Thema. Darüber hinaus sprach die Gruppe über die neu intensivierten Kontakte zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas.

(Außenministerium des Staates Israel, 20.01.13)

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In eigener Sache: 2.500 Newsletter

Der Newsletter feiert heute seine zweitausendfünfhundertste Ausgabe. Am 30. Januar 2002 ging der tägliche elektronische Newsletter der Botschaft an den Start.

Wer durch die vergangenen elf Jahre blättert, sieht israelische Geschichte vorüberziehen: Wahlen, Minister- und Staatspräsidenten, die einander abwechseln, blutige Terroranschläge, Israels wachsende Rolle in der internationalen Gemeinschaft, Nobelpreise, Erfindungen und Nachrichten aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Ein solcher Newsletter, der täglich neue Abonnenten findet, wäre nicht möglich ohne seine vielen treuen Leserinnen und Leser. Daher möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Toda raba! Wir freuen uns auf weitere 2.500 Newsletter.

(Botschaft des Staates Israel, 21.01.13)

Wer im Archiv des Newsletters blättern möchten, findet es hier: http://bit.ly/nlarchiv

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Terroristen verurteilt

Zwei beduinische israelische Brüder sind am Freitag vom Bezirksgericht Beer Sheva schuldig gesprochen worden, Terroranschläge auf den Zentralen Omnibusbahnhof und den Eisenbahnhof von Beer Sheva geplant zu haben.


Der ZOB von Beer Sheva (Foto: Ynhockey)

Beide Brüder haben der Anklage zufolge die geplanten Anschlagsziele ausspioniert und Sprengstoff gekauft, um Raketen zu bauen, die landesweit gegen verschiedene Ziele gerichtet werden sollten.

Zwei jüdische Israelis, einer von ihnen Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) waren ebenfalls verhaftet worden. Sie werden verdächtigt, die beiden Brüder mit Materialien versorgt zu haben, die sie von der Armee gestohlen hatten. Im Gegenzug hätten sie von den Brüdern Drogen erhalten.

Beide Brüder hatten die Taten vor ihrer Verurteilung gestanden.

(Haaretz, 20.01.13)

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Studieren mit Down-Syndrom

Irgendetwas an dieser Klasse ist anders: Als die Dozentin für die kommende Woche einen Test ankündigt, brechen die Studierenden in Begeisterungsrufe aus.

Vielleicht liegt das daran, dass die Teilnehmer (noch) keine gewöhnlichen Studierenden sind. Sie sind Teil eines Programms an der Bar-Ilan-Universität, das es erstmals in Israel Menschen mit geistiger Behinderung ermöglicht, Hochschulinhalte zu studieren.


Studierende des Programms (Foto: Haaretz)

Im Rahmen des M.A.-Studiengangs Sonderpädagogik unterrichten Studierende hier Kursteilnehmer, die etwa das Down-Syndrom haben. Initiatorin des Projekts ist Prof. Hefziba Lifshitz-Vahav, die das M.A.-Programm leitet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer studieren hauptsächlich Inhalte, die aus Programmen der Fernuniversität stammen, und sprachlich aufbereitet wurden. Ziel ist jedoch, dass zumindest ein Teil von ihnen im zweiten Studienjahr in das reguläre B.A.-Programm wechselt.

Auch dort stünde ihnen allerdings immer ein Mentor zur Seite, der sie während der Vorlesungen und Seminare begleitet. Eingeschrieben wären die Studierenden mit Behinderung dann als Gasthörer mit der Möglichkeit, an Prüfungen teilzunehmen.

Die Perspektive für einen Wechsel sehen die Kursleiter etwa bei Shimrit Kroitero, Odelia Yona Gabai und Oded Naftali, die mit Begeisterung dabei sind. Auf die Frage, was sie besonders interessiere, muss Kroitero kurz nachdenken und entscheidet dann: „Alles. Für mich ist das eine ganz neue Welt, eine Welt der Wissenschaft. […] Geben Sie mir einen Bleistift und einen Radierer und ich setze mich für Stunden hin und lerne.“

Eine engagierte Diskussion entspinnt sich unter den drei Kommilitonen, als es um das Thema Inklusion geht, das zurzeit auch in Deutschland viele Gemüter bewegt. „Meine Eltern haben dafür gekämpft, dass ich auf eine normale Schule gehen kann“, so Naftali. Gabai dagegen ist sich nicht sicher, ob die Inklusion für Kinder mit Down-Syndrom das richtige ist.

Livshitz-Vahav erklärt, die Teilnehmer wüchsen während des Programms weit über den ihnen zugeschriebenen IQ hinaus. „Daher interessiert mich ihr IQ auch nicht […]“, so die engagierte Professorin. Ich möchte beweisen, dass sie es im Studium schaffen können. Der Himmel ist die Grenze, und wir fangen jetzt erst an.“

(Haaretz, 21.01.13)

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Junge Araber machen Karriere

Immer mehr junge arabische Israelis ziehen es vor, ihr persönliches Potential auszuleben und eine professionelle Karriere zu entwickeln – im Gegensatz zur Arbeit einzig um des Einkommens willen, die in der Vergangenheit gemeinsam mit dem Familienleben für die meisten im Vordergrund stand.

Dies geht aus einer Studie hervor, die die NGO Kav Mashve (etwa „Vergleichslinie“) auf ihrer Jahreskonferenz am vergangenen Donnerstag vorgestellt hat. Kav Mashve hat sich die Gleichstellung arabischer Akademiker auf dem Arbeitsmarkt in Israel zum Ziel gesetzt.

Die Studie stellte den „neuen jungen Araber“ vor, Mitglied der „Generation A“, für die Karriere, Professionalität und Exzellenz oberstes Ziel ist.

So verteilten sich beispielsweise die arabischen Studierenden heute viel stärker auf die verschiedenen Universitäten in Israel als noch vor wenigen Jahren. Bisher sei die Universität Haifa klassische Anlaufstelle für arabische Studierende gewesen, heißt es in der Studie, jetzt stellten sie jedoch bereits 23% der Studierenden am Technion, und auch an den übrigen Universitäten sei die Zahl deutlich gestiegen.

„Generation A“, so Kheir Abd al-Razeq, stellvertretende Generalsekretärin der NGO, sei ein Begriff, der sich in den vergangenen Jahren für die Generation der 25-29 Jahre alten Araber herausgebildet habe. Für sie stehe die Karriere im Vordergrund, auch Lebensgewohnheiten und Konsumverhalten seien vollkommen anders, als das der Elterngeneration. „Es ist eine Generation, die die örtliche Blase verlassen hat, die in kleineren Familien aufgewachsen ist und mehr Aufmerksamkeit erhalten hat“, so Abd al-Razeq. „Das wichtigste für sie ist nicht mehr das Einkommen sondern Karriere – ganz anders als noch in der Elterngeneration, die häufig eine Großfamilie mitunterstützen musste.“

Seien etwa Buchhalter oder Rechtsanwälte früher nach dem Studium meist ins Dorf zurückgekehrt, um sich dort selbstständig zu machen, hätten viele von ihnen heute das Ziel, in eine der großen Firmen oder Kanzleien des Landes aufgenommen zu werden – und dies meist im Zentrum Israels. Auch schrieben sich in den letzten Jahren immer mehr Araber für Ingenieurwissenschaften und High-Tech-Fächer ein – auch hier mit dem Ziel, es in eine der großen Firmen zu schaffen.

(Ynet, 20.01.13)

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